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Die Wahrheit · 1913-11-14 · Heft 44 (14.11.1913) · page 11

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1913
Issue
Heft 44 (14.11.1913)
Date
1913-11-14
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nr. 44. Die Wahrheit Seile 11. |)uü>t'ilutionen des öjt-ung. äiuitoien-lereiues. In der am 30. Oktober unter dem Vorsitze'des Präsi- -deuten Oberkantor I. Bauer stattgehablen Sitzung, au welcher -sämtliche Vorstandsmitglieder mit Ausnahme des erkrankten 'Vizepräsidenten Oberkantor Schorr teilnahmen, erstattete der Vorsitzende neuerdings Bericht über die. Konsequenzen, die der seinerzeitige Beschluß des Vorstandes betreffs des gerügten Probe- -Vortrages in Triest hatte, und beantragte nach zustimmender ."Kenntnisnahme seiner Mitteilungen seitens des Vorstandes,bte Abgabe jener Erklärung, die bereits in der Nummer der«Wahrheit" vom 31. Oktober veröffentlicht wurde. In der Debatte hierüber kam allgemein der Gedanke zum Ausdruck, daß der Kantorenverein auch in Zukunft sich , durch nichts abschrecken lassen dürfe, mit aller Energie für die Juter- .essen der Kollegenschafl einzntreten und daß die traurigen Erscheinungen, die wiederholt bei Bewerbung um vakante und nicht vakanten Stellungen beobachtet werden, nur durch ein solidarisches Vorgehen der gesamten Bernfsgenossenschaft beseitigt werden ckönnen. Nach Erledigung verschiedener Einlänfe wurde dann ein .Komitee eingesetzt, dem der Auftrag erteilt wurde, über diverse als zweckmäßig erkannte Aendernngen der Statuten Vorschläge dem Plenum zu erstatten. Bei Erstattung des Kassaberichtes durch den Vereinskaffier wurde die Lässigkeit der Einzahlungen eines Teiles der Mitglieder während der Sommermonate konstatiert und beschlossen, die säumigen Mitglieder im Sinne der Statuten an ihre Pflichten „zu erinnern. Hierauf wurde die Sitzung geschlossen. Subskriptions-Cinladung. Unter Bezugnahme ans die Knndmachnng Sr. Exzellenz des Herrn königlich ungarischen Finaiizministers wird der Berrag von Nominale -250,000.000 Kronen -königlich ungarische steuerfreie 4i/2°/0 Staats laffeiif cb eine, fällig am 1. Oktober 1916, Hnr Subskription aufgelegt. Die Subskription findet statt: a) nt der Weise, daß an Zahlungsstatt die am 1. Jänner 1914 fälligen königlich ungarischen -4%% Staatskassenscheine vom Jahre 1910 bei den unten angeführten Subskciptionsstellen in der Zeit von Mittwoch den 12. bis inklusive Dienstag den 18. November 1913 eingereicht werden; bei der Zustellung werden solche Zeichnungen voll -berücksichtigt; b) gegen Barzahlung, und zwar am Dienstag, den 18. November 1913 während der bei jeder Stelle üblichen Geschäftsstunden: in Budapest bei! der königlich ungarischen Staats-Zentral-Kaffa^ bei der Ungarischen Allgemeiueu Creditbank, bei der kön. nngar. Postsparkaffa, bei dem Pester Ersten Vaterländischen Sparcaffa-Verein, bei der Pester Ungarischen < Commercial-Bank, bei der Ungarischen Escompce- und Wechsler-Bank; ferner in den Ländern der ungarischen Krone: bei sämtlichen königlichen Staatskassen und Steuerämtern sowie bei sämtlichen Filialen der Un- ^arischen allgemeinen Creditbank, der Pester Ungarischen Commercial- ' Bank, der Ungarischen Escompte- und Wechsler-Bank, des Wiener Bank- ' Vereins und der Anglo-Oesterreichischen Bank; in Wien bei dem Bankhause S. M. v. Rothschild, bei der K. k. priv. Oesterreichischen Credit-Anstalr für Handel und Gewerbe, bei der K. k. privilegierten allgemeinen österreichischen Boden-Credit-Anstalt, bei-dem Wiener Bank-Berem, bei der Kais. Kön. privilegirten Oesterreichischen Länderbank, bei der Nieder- . österreichischen Escomvte-Gesellschaft, bei der Uiuon-Bank, bei der Anglo- Oesterreichischen Bank; ferner bei sämtliche» österreichischen Filialen der . K. k. priv. Oesterreichischen Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe, des Wiener Bank-Vereins, der Kais. Kön. privilegirten Oesterreichilchen Länderbauk, der Union-Bank und der Anglo-Oesterteichlschen Bank. Die Subskription erfolgt mittels der hiefür bestimmten Anmeldungs- formulare, welche bei den vorgenannten Stellen kostenfrei erhältlich sind. Der Subskriptionspreis sst sowohl für den Fall der Einlieferung von : königlich ungarischen 4%% Staatskassenscheine v. I. 1910 als auch für Zeichnungen gegen Barzahlung mit 95% zuzüglich der Stückzinsen zu -4%%, vom 1. Oktober 1913 bis zum Tage der Abnahme gerechnet, festgesetzt. a) Für den Fall, als an Zahlungsstatt königlich ungarische 4%% Staatskassenscheine v. I. 1910 eingereicht werden, gelten folgende Bestimmungen: 1. Die an Zahlnngsstatt dienenden königlich ungarischen - 4%% Staatskassenscheine v. I. 1910 sind in Begleitung eines Nummernverzeichnisses und mit Namensangabe versehen, gleichzeitig mit der Subskription gegen eine Bestätigung der Subskriptionsstelle einzulieferu. : 2., Gegen Rückgabe dieser Bestätigung werden den Einreichern vom 1. Dezember bis 31. Dezember 1913 die ueuemittierten königlich ungarischen 4%% Staatskassenscheine vom Jahre 1913 im gleichhohen Nominalbeträge ausgefolgt werden. 3. Die königlich ungarischen 4%"/ Staatskaffenscheine vom Jahre 1910 sind mit den am 1. Januar 1914 fällige» Kupons einzureichen. Dieselben werden wie folgt in Anrechuung gebracht: für je 100 Kronen Nominale X 100.—, zuzüglich der Stückzinseir zu 4%% vom 1. Juli bis inklusive 31. Dezember 1913 X 2.25. daher für je 100 Kconeit Nontinale X 102.25. Dagegen werden die neuen königlich ungarischen 4%°/'g Slaalskaffenscheine vom Jahre 1913 folgenderweise berechnet: für je 100 Kronen Nominale ä 95% mit X 95.— zuzüglich b»*r Stückzinsen zu 4%% vom 1. Okt. bis inkl. 31. Dez. 1913 X 1.12*. daher zusammen mit X 96.12*. Die Differenz zwischen dem Anrechnungswerte der eiugelieferren alten Staatskassenscheine und demjenigen der ueuemittierten Staatskaffenscheine wird von den Subskriptionsstellen gelegentlich der Abnahme der letzteren bar vergütet. Ueber den bei Emreichuiig der altert Staatskaffeilscheine zu äußernden Wunsch wird zur Begleichung dieser Differenz, soweit der Vorrat reicht, ein entsprechender weiterer Betrag der neneutittierren Staatskaffenscheine zum obige» Subskriptionspreise zugeteilt. Der eventuelle Restbetrag wird bar auSbezahlt. 4. Die Ansfolgnng der Sraarskaffenscheine vom Jahre 1913 erfolgt bei derselben Subikriptioltsstelle. bei welcher die Staatskassenscheine vom Jahre 1910 erlegt werden, b) Für die Subskription gegen Barzahlung gelten folgende Bestiinmuilgen: 1. Bei der Subskription ist eine Kaution von 5% des gezeichneten Betrages zu hinterlegen, und zwar entweder in Barem oder in solchen nach dem Tageskurse zu veranschlagenden Effekten, welche die betreffende Subskriptionsstelle als zulässig erachtet. 2. Die Znteilnng wird sobald als möglich nach Schluß der Subskription unter Berücksichtigung der Zeichner erfolgen, und zwar nach Maßgabe des nach Befriedigung der UmtanichoperaLion eventuell verbleibenden Betrages. Jeder Subskriptionsstelle ist die Befugnis Vorbehalten, die Höhe des Betrages jeder einzelnen Zuweisung nach ihrem Ermeffen zu bestimmen. Falls die Zuteilung geringer ist als der gezeichnete Betrag, wird die überschkeßende Kaution zurückgegeben. Zeichnungen mit der Verpflichtung zur Sperre bis 15. Mai 1914 werden besonders berücksichtigt. 3. Die zugeteilten Sraatskaffenscheine sind durch die Zeichner gegen Bezahlung des Subskriptionspreises vom 1. Dezember bis längstans 20. Dezember d. I. zu übernehmen. Es wird den Zeichnern freigestellt, die ihnen zngeteilten Staatskaffenscheine innerhalb dieser Frist auch in Teilbeträgen von nicht unter 5000 Kronen zu beziehen. Bei der Uebernahme wird die hinterlegte Kaution verrechnet, beziehungsweise zurückgegeben. 4. Die Abnahme hat bei derselben Stelle zu gesch. hen. bei welcher gezeichnet wurde. Aumeldnngen ans bestimmte Abschnitte können nur insoweit berücksichtigt werden, als dies nach Ermeffen der Zeichnungsstelle zulässig erscheint. Die bis zum Ablaufe der Abnahmetermine nicht behobenen Sraatskaffenscheine erliegen von diesem Zeitvunkre an für Rechnnng und Gefahr des Zeichners bei der betreffenden Snbskrivtionsstelle. Budapest und Wien, im November 1913. Ungarische Allgemeine Creditbank. Kön. ung. Postspa c k a s s a. Pester Erster Vaterländischer Sparcaiia- Berein. Pester Ungarische Co m merci al b an k. Ungarische Escompte- und Wechsler-Bank. S. M. v. R o t h s ch i l d. K. k. priv. O e st e r r e i ch i s ch e Credit- Anstalt für Handel uitd Ge w erbe. K. k. privilegierte allgenieine österreichische Boden - Credit - Art st alt. Wiener Bank-Verein. Käis. kön. priv ilegrerte Oesterreich i s ch e L ä n d e r b a n k. N i e d e r ö st e r r e i ch is ch e Esco mpte- Gesellschaft. U n i o n - B a n k. A n g l o - O st e r r e i ch i s ch e B a n k. Jüdische Bühne. Direktion M. Siegler. „Hotel Stefanie",-. II.. Taborstraße 12. Freitag, den 14.. Samstag, den 15., Sonnrag, den 16. November, Znm ersten Male. Neu! „P r i n z I u a »." Historische Operette in vier Aufzügen von I. Lateiner. Musik von Spirack. Samstag, den 15. November, halb 4 Uhr nachmittag bei halben Preisen. „D l e N e s ch u m e von I f r n e I." Sonntag, den 16. November, halb 4 Uhr Nachmittag bei halben Preisen. „Der Fachs eit." Montag, den 17. und Dienstag, den 18. November, znm 11. und 12. Male. „Die drei M atuucs", Operette von Cb. Wolfslhal. Libretto von I. L. Peretz. Mittwoch, den 19. und Donnerstag, den 20. November. Znm ersten Male. „Der Fremd er." ss FESTSCHRIFT :s anlässlich des 25 jährigen Jubiläums des Oesterr. - Ungar. Kantoren-Vereines, mit fachwissensehaftiichen Aufsätzen von hervorragenden Kantoren. Elegant gebunden bloss K 2.— Grünzweigs Werke . . . Rafael Moor, Kaiserhymne Zu beziehen durch den Vorstand des „Oesterr. Ungar. Kantoren-Verein% Wien, EE/i.

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