Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1913
- Issue
- Heft 9 (28.2.1913)
- Date
- 1913-02-28
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 9. Seite 12. Die Wahrheit Die P. T. Leitungen der Anstalten und Korporationen, alle Freunde und Bekannte, die meiner anlässlich meines 70. Geburtstages in so liebevoller Weise gedacht haben,. bitte ich vorläufig auf diesem Wege meinen verbindlichsten Dank entgegenzunehmen. Hofrat Di. Benjamin Rappaport. Wien, im Feber 1913. Die Elisabeth „Darapfmühl-Gesellschaft“ Budapest welche seit Erwerbung der Pannoniamühle die Erzeugung von Ostermehlen fortsetzt, empfiehlt die für Ostern gebräuchlichen Mehlsorten „ entsprechend“ den Original- Mehlnummern der Budapester Dampfmühlen, welche unter Aufsicht des hiesigen Rabbinats^ und ganz besonders jener der hochw. Rabbiner Herren Dr. Dies Adler und M. Feldmann erzeugt und ebenso unter Aufsicht des hiesigen Rabbinats und deren Maschgichim expediert werden. Gefällige Bestellungen werden bei billigsten Tagespreisen ausgeführt. Adresse: „Elisabeth Dampfmühl-Gesellschaft“ Budapest. Synagogen-Stickereien, sowie alle Arten moderner Handarbeiten und Monogramme übernimmt Lea LÖWY, Praterstr. 60, Tel. 4477 Stelle 8. G-e-g'X'-ä.m.clet 1ES1. «UM Kürschnenueister WIEIEI 1I./2, Stefaniestrasse 7. Empfiehlt sich zur Anfertigung aller Gattungen Ornat,- Kappen für Rabbiner, Kantoren und Chorpersonale zu den billigsten Preisen. Hamnazeack loa. 13 üSiefte geteilt. ZE—Ceft L- 1.—; Zu beziehen t>ei Frau 'SSL. Schön (verwitwete \lifodak) Wien. 1., Seitenstettengsisse Kr. 4. HfllYITISITPSlPh VOn Gerufenen Autoritäten vorzügJicbst beliaillllaXiCatfll gutachtet umi als vortreffliche Arbeit und nach jeder Richtung bedeutsame Erscheinung wärmstens empfohlen, enthält alles, was ein Israel. Oantor innerhalb und ausserhalb des Tempels, in Chasouus, Äezitativen und Kasualien benötigt, in reichster Fülle. Konkurs. In der städtischen Hauptsynagoge Przemysl, Galizien, ist die Stelle eines OBEBKANTOBS (pn) zu besetzen. Bewerber, welche mit einer kräftigen, angenehmen Stimme, möglichst Bariton, und mit entsprechender musikalischer Bildung begabt, allenAnsprüchen eines tüchtigen Oberkantors einer grösseren Gemeinde entsprechen und geneigt sind, eventuell zur Abhaltung eines Probevortrages zu erscheinen, wollen ihre mir, Ausweis über Alter, Familienstand und bisherige Verwendung versehenen Gesuche bis iri bei der gefertigten Verwaltung einreichen. Gehalt nach Uebereinkommen. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Verwaltung der Israel. Hauptsynagoge in Przemysl Meilech GANS. Konfirmapden-Unterricht. Der Vorstand bringt zur .Kenntnis, :dass der alljährlich indenGemeiude-Tempelnstattfindeuden Konfirmation der israelitischen Mädchen ein Konfirmanden-Uuterricht vorangeht. Die Teilnahme .an diesem Unterrichte steht solchen Mädchenfrei, welche das 14. Lebensjahr bereits erreicht oder dasselbe. bis- Ende .September 1918 erreichen. Die P. T. Eltern oder Vormünder werden demgemäss eingeladen, ihre Töchter, bezw. Mündel zu veranlassen, sich bei ihrem Keligionslehrer wegen Teilnahme am Konfirmanden-Uuterrichte zu melden. Mädchen, die keinen öffentlichen Unterricht gemessen und über Wunsch der Eltern oder Vormünder konfirmiert werden sollen,, sind im Sekretariate der israel.. Kultusgemeinde (Abteilung für Schulangelegenheiten) bis spätestens 10. März d. J. anzumelden. Der Unterricht ist unentgeltlich. Wien, im Februar 1918. Der Vorstand der israel. Kultusgemeiude ~~ KONKURS. Bei der israelitischen Kultusgemeinde Sissek (Kroatien) gelangt mit 1. Mai 1. J. die Steile eines I. KANTORS zur Besetzung. Diese Stelle ist nebst dem üblichen Nebeneinkoinmeu mit einem Jahresgehalte von 2000 K und jährlichem Quartiergelde von K 400 dotiert. Bewerber, welche das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben, mit klangvoller Stimme, gründlicher musikalischer Bildung,. Kenner der einschlägigen Liturgie, die auch Koreh, Schochetr Bodek und Mohel sein müssen, wollen ihre eigenhändig geschriebenen Offerte, belegt mit Kabolos und Zeugnisabschriften, über Familienstand, Alter und bisherige Verwendung, ferner einer Photographie, bis längstens 15. März 1. J. an die obige Kultusgemeinde gelangen lassen. Der gewählte Kantor wird nach fünfjähriger ununterbrochener Dienstleistung definitiv und pensionsberechtigt. Zu Probevorträgen werden nur die Berufenen zugelassen. : __Der Kultusvorstand. Salomon Frankl’sche Heirats-Stiftung. Anzahl der Plätze : Einer im Betrage von K 390.—. Bewerbungsbereelitlgt sind: Arme, israel. Mädchen, welche im Brautstande sich befinden und über ihr tadelloses sittliches Verhalten sich auszuweisen vermögen. Verleihung: Vor dem 15. Mai 1913. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Verlobungsnachweis, Sittenzeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. März 1913. Einreiclistelle: I., Seitenstettengasse 4, If. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung verehelichen, werden jedes Anspruches an diese Stiftung verlustig. Wien, 1. Jänner 1913. Der Vorstand _der israel. Kultusgemeinde Wien. Verzeichnis der Verstorbenen Vom 16. bis inklusive 22. Februar 1913. Franziska Fuchs, Kaufmanuswitme 66 I. BeruHarud Plaschkes- Vertreter 47 I. Josef Katz, Buchhalter 66 I. Ella Kanuer auch Fuchs Laudwirtswitwe 67 I. Leib Leopold Süßkiud, Pflegling 82 I. Herniiu. Breuer, Kaufmaunswitlve 72 I. Gustav Margnlies, Realitäten-Bureau- Inhaber 45 I. Alois Setzer recte Urich, Hausierer 59 I. Samuel Anspitz^ Kaufmann 75 I. Wilhelm Baß, Haararbeiterskind 2 Monate. Jakob Weiß, Schneidermeister 72 I. Josefiue Seidemauu geb. Löbel, Private 82 I. Alois Chat, Speuglermeistkr 74 I. Zäzilie Schiffre geb. Lustig,. Private 60 I. Hermann Löwy, Kaufmauu 85 I. Ernestine Welt, Buchhalterin 31 I. Johanna Alexander geb. Grünwald, Dienstmannsgattin 54 I. Hilda Joseph geb. Lichtenstein, 72 I.. Eleonore Kandier geb. Gutfreund, Kaufmannswitwe 61 I. Rosa Samek geb. Pollak. Fiakersgattin 28 I. Marie Hann, Private 76 I. Max Klein, Privatier 71 I. Wilhelm Sinai, Kaufmann 70 I. Erna Weinberger, Disponentenstochter 10 Jahre. Jakob Trauniann, Händler 51 I. Ignatz Kaufmann, Privat 74 I. Irene David, Schneidergehilfenskind 9 Monate. Samuel Linduer, Posamentierer, 46 I. Leopold Singer, Privatdiener 52 I. Leopold Duichinsky. Beamter 37 I. Robert von Lieben, Großindustrieller 34 I. Bernhard Werner, Pflegling 84 I. Simon Strauß, Kaufmann 70 I. Salomon Bernstein, Ingenieur 32 I. Betty Thalberg geb. Frommer. Generalkonsulsgattin 71 I. Markus Klein, Kaufmann 61 I. Leopold Müller, ohne Berns 65 I. Richard Chill, Reiseudenskind 5 Monate. Emannel Schreiber, gewes. Kaufmann 88 I. Franziska Löwinger geb. Schön, Arztensgattin 40 Jahre. Melanie Kohn geb. Stransky, Advokatensgattin 29 I. Therese Aufrichtig, ohne Beruf 66 I. Nathan Kohn, Buchhalter 70 I. Mina Weiß geborene Bettelheini, Lehrersgattin 66 I. Fanny Rubenfeld, ohne Beruf 35 Jahre. Erwin Trebitsch. Hochschüler 22 Jahre. Eigentümer und Herausgeber J. Bauer. — Chefredakteur vr. U. löwy. — Verantwort^ Redakteur Alois Kuika. Druck von Moriz Waizner & Sohn, Wien IX., Kolingasse 11 (Telephon 15.302).