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Die Wahrheit · 1912-11-01 · Heft 42 (1.11.1912) · page 12

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1912
Issue
Heft 42 (1.11.1912)
Date
1912-11-01
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Die Wahrheit Seite 12. Nr. 42. „nor n'3 Nagykawizsaer gottesdienstliche Gesänge für ö'ktd trcrbi rmbch vhsh ,rcip bir spia .thw rncp Eequiem, für Kautor, Chor, Solo, Soli, Reeitative mit und ohne Orgelbegleituiig, 102 Nummern umfassend. Komponiert und herausgegebeu von Musikprofessor Leon KärtschmarofF, Überkantor der isr. Kultusgemeinde in Nagykanizsa Dasselbe (mit Porträt des Verfassers) mit bestem Papier und Notendruck elegant ausgestattet, ist zum Bezugspreise von 20 K, 18 Mark, 9 Rubel, 5 Dollar gegen Voreinsendung oder Nachnahme des Betrages beim Autor erhältlich. Nachtrag dazu: I. Adönaj Adönaj. — II. Wa’ani s’fiilosi rar gemischten Chor, Kantor und Sopran-Solo mit Orgelbegleitung — ad libitum — HI. W’schom’ru unisono (Gemeindegesang), mit obligater Orgelbegleitung. Preis 4 Kronen. - . ... <3-egtrTä-2i.cä.et 3LSS2.. iosgm Kürschnerineister WIEN — II./2, Stefaniestrasse 7. Empfiehlt sieh zur Anfertigung aller Gattungen örnsil- Kappeii für Rabbiner, Kantoren und Chorpersonale zu den billigsten Preisen. Heinrich KLingersche Stiftung zur Unterstützung von Handels- oder Gewerbetreibenden. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 400.—. Beirerbnngsberechtigt sind: in Wien wohnhafte, bedürftige und der Unterstützung würdige Handels- oder Gewerbetreibende jüdischer Konfession ohne Unterschied des Geschlechtes. Verleihnngstag: 12. Jänner 1913. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. November 1912. Einreiehstelle: X, Seitensfcettengasse 4, XE. Stock (Einreichungsprotokoll). . Wien, 15. Oktober 1912. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Zur Bewerbung sind Gesuchs bögen zu verwenden, welche in der Einreichstelie (L, S&itenstettengasse 4, II. Stock) unentgeltlich zu haben sind; diese Formulare enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Hermann Hescheles-Ausstattungs-Stiftung. Anzahl,der. Plätze: a) Für Verwandte des Stifters oder seiner Gattin: Einer im Betrage von K 8000.—; &) für Fremde: zwei im Betrage von je K 1500.—. Bewerbnngsbereelitigt sind: a) in erster Linie' mit dem am 9. Dezember 1889 verstorbenen Herrn Hermann Hescheles «. Ä. verwandte israelitische Mädchen; b) in zweiter Linie mit der Gattin des Stifters verwandte Israel. Mädchen; c) für deu Fall, dass sich derartige Bewerberinnen nicht finden sollten, sind auch mit der stifterischen Familie nicht verwandte Israel Mädchen bewerbnngsberechtigt. Unter diesen gemessen elternlose Mädchen den Vorzug. Sämt- . liehe Bewerberinnen müssen das 16. Lebensjahr bereits; . überschritten haben. Gesnchsbeilagen: ä) für Verwandte der stiften-eben Familie: |Geburtsschein, Sittenzeugniss, Verwandtschaftsnachweis: b) für fremde Bewerberinnen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, eventuell Totenscheine. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. November 1912. Einreichstelie: L, Seiteustettengasse 4, IE. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor Verleihung der Stiftung verehe- " liehen, werden-jedes Anspruches an dieselbe verlustig. Wien, 15. Oktober 1912. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der Einreichstelie (L, Seitenstettengasse 4, XE. Stock) unentgeltlich zu haben sind; diese Gesuchsbögeu enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Ein in den besten Jahren stehender Witwer, 49 Jahre g alt, rüstig und kinderlos, intelligent, angenehmes-Exterieur, Oberkantor in sicherer Stellung in einer alten jüdischen Gemeinde in Ungarn, sicheres Einkommen, von nachweisbar 24—2800 Kronen jährlich, sucht behufs Eheschliessung, eine für ihn passende intelligente hübsche Lebensgefährtin von tadellosem Charakter, aus guter Familie und aus frommem Hause. — Nur ältere Mädchen oder kinderlose Witwen von .35—45 Jahren, eventuell mit einem oder zwei Kindern, die selbstverständlich gut versorgt sein müssen und etwas Vermögen besitzen, werden, berücksichtigt. — Anfragen und ernstgemeinte Anträge sind an die Redaktion dieses Blattes zu richten. Fotografie erwünscht. Konkurs. Die israelitische Kultusgemeinde in Lugos (Ungarn) schreibt hiermit auf die vakante Stelle eines II. Kantors mit nachstehenden Bedingungen den Konkurs aus: Bezüge; Jahresgehalt K 1800.—, Wohnungspauschale K 400.—, zusammen K 2200.— in Worten: zweitausendzweihundert Kronen, nebst den statutengeinäss festgesetzten Stolagebühren. Gewünscht wird: Musikalische Bildung, Bass- oder Tenorstimme (Bassist mit tieler, klangvoller Stimme wird bevorzugt), guter Vorbeter, tüchtig - praktischer Schochet- Ubodek und Koreh. Obliegenheiten sind: Als Vorbeter und Koreh zu fungieren; das Schlachten des Geflügels und Hornviehes zu versehen; das Tempelchor zu dirigieren und im selben als Bassist oder Tenor mitzuwirken. Bewerber werden ersucht ihre Offerte mit genauer Angabe über Befähigung, Alter, Familienstand und bisherige Verwendung bis Ende November I. J. an den gefertigten Kultusgemeinde-Vorstaud einzusenden. Den zum Probevortrage Berufenen werden die Bahnspesen (III. Klasse) ersetzt. Lugos, den 15. Oktober 1912. Der isr. Kultusgemeinde-Vorstand: Eduard Tauszk, Dr. Heinrich Berdach. Gem.-Notär. Gem.-Präses. Berzeichnis her Verstorbenen vom 20. bis inklusive 26. Oktober 1912. Katharina Ullmaun geb. Popper, Rentiere 77 I. Richard Rotter, gewes. Zentral-Jnspektor 36 I. Alexander Jellinek, Kaufmann 70 Jahre. Hersch Urich, Lehrer 82 I. Therese Weiner geborene Süß, Private 90 I. Therese Bender geb. Taußig, Privat 72 I. Max Glaser, Privatenskind 1?/^ Monat. Wilhelm Pollak, Kaufmann 45 I. Josef Klingenberger, Agent 511. Simon Bnchwald, Privatier 80 I. Tanbe Pauker, Kausmannsgattin 50 I. Josefine Kempler geb. Schön, Agentensgattin 61 I. Hermine Weiß, Spenglermeistersgattin 28 I. Samuel Schneyer, Liquidator 46 Jahre. Samuel Fischer, Agent 73 I. Adolf Steinfest, ohne Beruf 72^ Jahre. Leopold Neumann, Käsehändler 38 I. Israel Leib Zilbermaun, Kaufmann 50 I. Rosalia Kary, Bertretersgattin 49 I. Jacques Pilpel, Kaufmann 62 I. Charlotte Blum geb. Zoller, Private 72 I. Pauline Schwoner geb. Wiener, Kaufmannswitwe' 71 I. Alexander Braun, Juwelier 47 I. Franziska Fischer geb. König, Private 82 I. Rosalia Gnttmann, Putzerin 61 I. Heinrich Leicht, Diener der israel. Kultusgemeinde 76 Jahre. Max Pollak, Bräuereileiter 76V, I. Leopold Porias, Zentral-Jnspektor der Nordwestbahn 72 Jahre. Elsa Scheibner, Kommiskind 1jJ1 I. Jsak Lustig, Getreidehändler"50 I. Henriette Weinwurm, ohne Beruf 80 I. Abraham Majer, Börsebesucher 87 I. Franziska Frankl geb. Kolmann, Schnstersgattin 41 I. Hermann Kulka, Industrieller 73 I. Ludwig Heller, Ingenieur 41 I. Wilhelm Hardt, Jurist 22*/a I. Katharina Reumann, geb. Arnstein. Dieilstmannsgattin 63^ Jahre. Rosa Bretschneider, ohne Beruf 49 I. David Holländer 49 I. Heirat Eigentümer und Herausgeber J. Bauer. — Chefredakteur l)r M. Löwy. — Verantwort!. Redakteur Alois Kulka. Druck von Moriz Waizner & Sohn, Wien IX., Kolmgafie 11 (Telephon 15.302).

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