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Die Wahrheit · 1912-09-20 · Heft 37 (20.9.1912) · page 12

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1912
Issue
Heft 37 (20.9.1912)
Date
1912-09-20
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Seite 12. Die Wahrheit Nr. 37, . »S1DV 71'2 Nagykamzsaer gottesdienstliche Gpsänge für o-’inis a-ö^vnin^o1? .rct» bv spia ,rbtt> n^ap Requiem3für Kautor, Clior, Solo, Soli, Recitative mit und ohne Orgelbegleitung, 102 Nummern umfassend. Komponiert und herausgegeben von Musikprofessor X.eon Kartschmaroff, Öberkantor der isr. Kultusgemeinde in Nagykanizsa Dasselbe (mit Porträt des Verfassers) mit bestem Papier und Notendruck elegant ausgestattet, ist zum Bezugspreise von 20 K, 18 Mark. 9 Rubel, 5 Dollar gegen Voreinsendung oder Nachnahme des Betrages beim Autor erhältlich. Nachtrag dazu: I. Adönaj Adönaj. — II. Wa’ani s’fiüosi für gemischten Chor, Kantor und Sopran-Solo mit Orgelbegleitung — ad libitum — III, W’schom’rtl unisono (Gemeindegesang), mit obligater Orgelbegleitung. Preis 4 Kronen. — Siegmund und Regine Kanders’sclie Heirats- Ausstattungs-Stiftung für mittellose jüdische Bräute. Anzahl der Platze: Einer im Betrage von K 230.—. Bewerbungsberechtigt sind : Arme, jüdische Bräute, und zwar: a) in erster Reihe: Verwandte in der ersten, zweiten und dritten Linie aus der Familie des stifterischen Ehepaares Herrn Siegmund Kauders und dessen Gattin, Frau Regine Kanders geh. Schlesinger, b) in zweiter Reihe: Verwandte in der ersten und zweiten Linie aus den Familien Dr. Anton Kauders aus Könnend in Ungarn und Johanna Wolf, verehelichte Kauders, aus Eisenstadt, Ungarn, Josef Schlesinger aus Tyrnau, Ungarn, und Johanne Neubrunn, verehelichte Schlesinger, aus Trenczin, Ungarn, c) endlich: Bräute österr. oder Ungar. Staatsangehörigkeit, unter welchen bei gleichen Verhältnissen nach Wien zuständige oder daselbst geborene und bis zur Zeit der Bewerbung in Wien wohnhaft gewesene Eiuschreiterinnen bevorzugt werden. Verleihungstag: 26. November 1912. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, Verlobungsnachweis, eventuell Verwandtschaftsnachweis und Meldezettel. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. September 1912. Einreichstelle: L, Seitenstettengasse 4, II. Stock. (Einreichuugsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung der Stiftung verehelichen, verlieren den Anspruch an dieselbe. Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der Einreichstelle (L, Seitenstetieugasse 4, H. Stock) unentgeltlich zu haben sind; diese Gesuchsbögen enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Wien, 1. September 1912. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Professor Rosa Goldenthal-Stiftung für arme Witwen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 22.— Bewerbungsherechtigt sind: Arme, alte alleinstehende, gebrechliche Wiiwen jüdischer Konfession. Bevorzugt sind: Derartige .Witwen aus der Familie und Verwandtschaft der Stifterin. Verleihungstag: 22. Oktober 1912 (11. Chescbwau). Gesnehsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Gatten, eventuell Verwanditschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. September 1912. Einreichstelle: L Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll.) Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der Einreichstelle (L, Seitenstettengässe 4, II. Stock) unentgeltlich zu haben sind; diese Formulare enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. . Wien, 1. September 1912. Der Vorstand der israel. Kultnsgemeinde Wien. Ein in den . besten Jahren ' stehender Witwer, 49 Jahre | alt, rüstig und kinderlos,, intelligent, angenehmes Exterieur* Oberkantor in sicherer Stellung in einer alten jüdischen Gemeinde in Ungarn, sicheres Einkommen, von nachweisbar 24—2800 Kronen jährlich, sucht behufs Eheschliessung, eine für ihn passende intelligente hübsche Lebensgefährtin von tadellosem Charakter, aus guter Familie und aus frommem Hause. — Nur ältere Mädchen oder kinderlose Witwen von 35—45 Jahren, eventuell mit einem oder zwei Kindern, die selbstverständlich gut versorgt sein müssen und etwas Vermögen besitzen, werden berücksichtigt. — Anfragen und ernstgemeinte Anträge sind an die Redaktion dieses Blatteszu richten. Fotografie erwünscht. Synagogen-Stickereien, sowie alle Arten moderner Handarbeiten und Monogramme übernimmt Lea LÖWY, Praterstr. 60, Tel. 4477 Stelle 8. Gä-eg'r-'ü.xxclet 1SS1. 10SES FICK Kürschnermeister II./2, Stefaniestrasse 7. Empfiehlt sich zur Anfertigung aller Gattungen Ornsil- Kappen für Rabbiner, Kantoren und Chorpersouaie zu den billigsten Preisen. mm mm Kundmachung. Am 1. Oktober 1912 wird die Mensa academica Judaica, IX.,. Pramergasse 31, eröffnet. Diese Wohlfahrtsinstitution verfolgt den Zweck dem jüdischen Studenten der Wiener Hochschulen, während der Dauer ihrer Immatrikulation, als auch zwei Jahre nach erlangtem Absolutorium eine billige und nahrhafte Kost zum Selbstkostenpreis zu bieten. Für Mitglieder beträgt ein Mittag 52 h, ein Nachtmahl 40 h im Abonnement; die übrigen Kollegen entrichten 56 h für ein Mittag- und 44 h für ein Nachtmahl. Die Speisezeit für das Mittagmahl ist zwischen 1/212—2 Uhr, für das Nachtmahl zwischen V27-9 Uhr. Die Mitgliedschaft kann täglich zwischen 12—2 Uhr im- Vei einslokal, IX., Pramergasse 31, angemeldet werden. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 2 K pro Jahr. Abonnements werden zwischen dem 1.—5. und 15.—20. eines jeden Monats ausgegeben. Der Ausschuss. Verzeichnis der Berstortienen vom 8. bis inklusive 14. September 1912. Peter Pick, Jngenieurskind, 2 I. Bertha Hager, Kanfmannsgattin^ 39 I. Josef Kremenstein, Fabriksbeamtenssohn, 21 I. Jakob Einstein, Ingenieur, 63 I. Leib Mühlstein, ohne Beruf, 73 I. Siegfried Frieds Kaufmannskind, 4 I. Olga Fleischmann, Kontoristin, 17 I. Karl Herzl, k. n. k. Major d. R-, 83 I. Julius Hirsch, Reisender, 60 I. Jakob Wolf, Ledergalanteriearbeiter, 38 I. Markus Federbnsch, Etiqnettenerzeuger, 46 I. Abraham Sternbach, Privatbeamter, 33 I. Auguste Sturmwind, Goldarbeitersgattin, 48 I. Ignatz Tischer, Detektiv-Inspektor, 71 I. Ludwig Rosenzweig, Privat, 62 I.. Simon Wottitzky, Reisender, 56 I. Adolf König, k. k. Major d. R., 61 % I. Alois Reumann, Privatier, 62 I. Taube- Morrheit, Taglöhnersgattin, 44 I. Jakob Eisner, ohne Berus, 71 I. Josefa Salz, Hebamme, 70 I. Albert Wilhelm, Branntweinschänker, 58 I. Jakob Engel, Pflegling, 77 I. Berl Weidner, Schnei'oergehilse, 53 I. - Chane Weinstock. Kürschnermeistersgattin, 52 I. Ludwig Urbach, Äankgeschästsinhaber. 54 I. Emilie Berqgrün, Med^ Dr.-Witwe, 72 I. Salomon Eltbogen, Kaufmann, 76 I. Katharina Hohenburg geb. Kurz, Private, 78 I. Moritz Brüll, Kaufmann, Privat, 66 I. Abraham Dreifuß, Kommis. 22 I. Max Löwi, Kaufmann, 55 I. Rosa Saliter, Jnkassantenskind, 40 I. Bertha Meiseles, Schneidergehilfenskind, 3. Wochen. Charlotte Schur, Private, 75 I. Otto Madlovics, Reisender, 35 I. Eigentümer und Herausgeber J. Bauer. — Chefredakteur Dr.;M. Löwy. —! Verantwort!. Redakteur Alois llulka. . S)nuf »onMoriz Waizner & Sohn, Wien IX., Kolingasse 11 (Telephon 15.302).

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