Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1912
- Issue
- Heft 36 (13.9.1912)
- Date
- 1912-09-13
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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SHte 12. Nr. 36. Die Wahrheit .^O)'71^2 '“W“ Äagykauizsaer gottesdieiistliehe, 6r©8änge; für "y^rnv-p-v^'i' rtvrfych ,,oi^2n 'wbvb, ,rpw’bw.sjchö ,.tz2V.7->22p Requiem, für Kantor,". Chor, Solo, Soli, Eecitative mit und ohne ' - Orgelbegleitmig, 102 Nummern1 umfassend. " Komponiert und heraüsgegeben’von Musikprofessor , Leon Kartschmaroff, Oberkantor der isr. Kultusgemeinde in Nagykanizsa ‘ Dasselbe (mit Porträt des Verfassers) mit bestem Papier und Notendruck elegant ausgestattet, ist zum Bezugspreise von 20 K, 18 Mark, 9 Rubel, 5 Dollar gegen Voreinsendung oder Nachnahme des Betrages beim Autor erhältlich. Nachtrag.dazu: .. , , I Adönaj Adonaj — II. Wa’ani s'fiilosi mr gemischten Chor, Kantor und Sopran-Solo mit Orgelbegleitung — ad libitum — m. W’schom’ru unisono (Gemeindegesang), mit obligater Orgelbegleitung. * Preis 4 Kronen. Synagogen-Stickereien, •sowie alle Arten moderner Handarbeiten und Monogramme übernimmt Lea LÖWY, Praterstr. 60, Tel. 4477 Stelle 8. mm~ Kürscimermeister IE N ■M,°“ I1./2, Stefaniestrasse 7. Empfiehlt sich zur Anfertigung aller Gattungen Ornsil- Kappeu für Rabbiner, Kantoren und Chorpersonale zu den billigsten Preisen. Lsttv TapoziorSr'LofiS Llää6li6ii-A.ii88tattiiitg8- Lflftniig znm 1mni6i'vväIii'6Hll6ii AnHonkon an deren Eltern Gerson und Lotte Spitz. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 200.—. Bewerbnngsberechtigt sind' Arme, sittsame jüdische Mädchen, welche das 18. Lebensjahr, bereits zurückgelegt haben und sich im Brautstaude befinden. Bevorzugt sind: a) in erster Linie solche Bewerberinnen, welche mit den Eltern der Stifterin, dem Ehepaare Gerson (Gideon) Spitz und Lotte Spitz geh. Beer in einem nicht entfernteren als dem 7. Grade der Seitenlinie, von der Stifterin gerechnet, verwandt sind. b) In Ermanglung von Bewerberinnen der vorbezeiebneten Kategorie, solche Bewerberinnen, welche aus der Vaterstadt der Stifterin, d. i. Butschowitz in Mähren, gebürtig sind, woh-i solche, welche seit mindestens drei Jahren in Wien das ordentliche Domizil besitzen, vor anderen berücksichtigt werden. c) In Ermanglung von Bewerberinnen aus den Kategorien a) und b) -endlich solche Bewerberinnen, welche in einem der in Wien bestehenden Israel. Mädchenwaisenhäuser erzogen worden sind. Verleihung«t«g 9. Dezember 1912. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sitteuzeugnis, Brautstand sn ach weis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 80. September 1912. Einreichstelle: L. Seltenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll.) Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage der Stiftung (9. Dezember 1912) verehelichen, werden jeden Anspruches an dieselbe verlustig. Bewerbungsberechtigte Bräute, welche einen der oben angeführten Vorzüge gelten«) machen können, haben die entsprechenden Nachweise zu erbringen. Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der Einr-ichxtelle (I., Seitenstetteugasse 4, II. Stock) unentgeltlich zu haben sind; diese Formulare enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Wien, 1. September 1912. Der Vorstand der israel. Kultussremeinde Wien. - Bin in den besten jahrein stehender Witwer, 49 Jahre alt, rüstig1 und kinderlos,. ' intelligent, angenehmes Exterieur, Oberkaiitor in sicherer Stellung in einer alten jüdischen Gemeinde in Ungarn, sicheres Einkommen, von nachweisbar 24—2800 Kronen jährlich, sucht behufs Eheschliessung; eine für ihn passende intelligente hübsche^ Lebensgefährtin - von tadellosem Charakter, aus guter Familie und aus frommem Hause. — Nur ä 11 e r e Mädchen oder kinderlose Witwen von 35—45 Jahren, eventuell mit einem oder zwei Kindern, die selbstverständlich gut versorgt sein müssen und. etwas Vermögen besitzen, werden berücksichtigt. — Anfragen und ernstgemeinte Anträge sind an die Redaktion dieses Blatteszu richten. Fotografie erwünscht. Kundmachung. Kaiser Franz Josef-Stiftung. Aus dem unter dem Namen „K aiser Franz Jose fl Stiftung“ gegründeten Erziehungsfond für Kinder des n. ö. Landes-Zentralkinderheimes ist ein Stiftplatz mit jährlichen 1300' Kronen zu vergeben. Anspruch auf diese Stiftung haben in der österreichischen Monarchie heimatberechtigte Kinder des n. ö. Landeszentral- Kinderheimes ohne Unterschied der Konfession, wenn sie das 6. Lebensjahr überschritten haben und laut ärztlichen Gutachtens lernfähig befunden worden sind. Der Genuss der Stiftung beginnt mit dem 2. Dezember 1912 und dauert unter der Voraussetzung, dass der Stiftling alljährlich der Leitung des n. ö. Landeszentral-Kinderheimes gute Schulöder Studienzeugnisse zu präsentieren vermag, bis zur Versorgung des Stiftlings oder bis zur Erlangung eines Einkommens im gleichen jährlichen Betrag. Im Falle der Stiftling nicht gute Fortgangsklassen ausweist, wird er der Stiftung verlustig. Die Pfarr- oder Gemeindeämter, ferner die Ortschulräte, Schuldirektoren, Oberlehrer und Pflegeeltern, welche für auf’ Kosten der Wiener Findelanstalt verpflegte Findlinge um die Verleihung des Stiftungsplatzes sich bewerben wollen, haben ihre Gesuche mit dem ärztlichen Gesundheits- und Lehmfähigkeitszeugnisse, dem Impfschein, einem Heimatsnachweise und den etwaigen Schulzeugnissen des Findlings belegt, endlich mit der amtlichen Bestätigung, wo und bei wem sich der Findling in Pflege befindet, versehen, bis längstens 15. September 1912 im Wege der betreffenden politischen Bezirksbehörde an die- Leitung des n. ö. Landes-Zentralkinderheimes in Wien einzusenden. Auf später einlangende Gesuche kann kein Bedacht genommen werden. Wien, am 5. August 1912. Von der k. k. n. ö. StatthaltereL Kerzeichnis der Kerstorfieneii vom 1. bis inklusive 7. September 1912. Bernhard Hirsch. Deckenschneider, 63 I. Theodor Wantoch, Fabrikant^ 53 I. Linda Dnschinsky geb. Fischl, Privarbeamtensgattin, 68 I. Rebeka Fokschaner, Kanfmannsivirwe, 83 I. Rosalia Kohn geb. Raab, Kaufmanns^ witwe, 66 I Karl Lauser, Branntweinschänker, 52 I. Rosa Strumayer^ Hilfsarbeiteruisk-nd, 1 Monat. Jakob Jellinek, Platzmeister, 48 I. Simon Liebmann. Kausmann, 66 I. Irma Spitzer. Handelsschülerin, 17 I.. Katharina Spielmann, ohne Berns, 82 I. Zäzilie Schüller geb. Strakosch. Fabrikautenswitwe 79 I. Advls Fischl-, Advokatursbeamter, 60 I. Max" Salzberger, Bücherausträgerskind. 9 Monate. Jakob Schauer, Kaufmanu,. 76 I. Grete Soinienfeld, Taveziererskind, 6 Monate. Friederike Lucka geb. Klinger, .Klavierlehrerin. 35 I. Simon Geiringer, Privat, 74 I.. Marie Klein geb. Piesling, Arztensgattin, 79 I. Alois Haymann, Köntoristinskind, 1 Monat. Katharina Fürth geb. Janowitzer, Privat, 84 I:. Rosalia-Gibiau geb. Klauber. Kaufmannswitwe, 73 I. Charlotte Mann. Kanfmannsgattin, 44 I.- Josefa Deutsch geb. Löbl, Pflegling, 76 J^ Rafael Müller, Privarbeamrer, 63 I. Josefa Ebrenfeld geb. Donner. Schneidergehilfnisgattin, 32 I. Julius Rappaport, Schüler. 18 I. Josef Sußmanu, Kaufmann. 52 I. Otto Rieselfeld, Kind, 1 I: Amalia Lipschitz, Kanfmannsgattin, 59 I. Mitzi Siebenschein, Kaufmanllstochter>. 17 I. Samuel Weiß,. Agent, 60 A Pmkas Felix, Kaufmann. 57 Julie Tauber ohne Berns. 77,1. Josef Kraus, Kaufmann, 58 I. Elias Oberländer, Agent, 30 I. Sofie Belschitzky geb. Löwy, Schuhmachers^ gattin, 42 .I. Auguste Steiner, Privatenst0chter, 27 I.' ' Eigentümer und Herausgeber J. Bauer. — Chefredakteur Dr. M. Löwy. —.Verantwort!, Redakteur Alois Kulka. Druck von Moriz Waizner & Sohn, Wien H, Kolmgasse 11 (Telephon 15.302).