Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1912
- Issue
- Heft 29 (26.7.1912)
- Date
- 1912-07-26
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 10. Die Wahrheit Nr. 29. Q-egfon5jn.<3.et 1661. Kürschnernieister WIEN U./2, Stefaniesirasse 7. Empfiehlt sich zur Anfertigung aller Gattungen Ornat- Kappen für Rabbiner, Kantoren und Chorpersonale zu den billigsten Preisen. Konkurs. Im israel. Tempel zu Bukarest ist die Stelle eines Oberkantors welcher im Besitze einer schönen klangvollen Tenorstimme und musikalisch gebildet ist zu besetzen. Jahresgehalt 3000 Francs, nebst Nebeneinkommen. Offerte sind zu richten au den Präsidenten M. Mendl, Casa Bourny et. Comp., Bukarest, Calea Victoria 78. israelitische Kultusgemeinde in Mähr.-Ostrau. Konkurs. Bei der israel. Kultusgemeinde Mähr.-Ostrau gelangt für die hohen Feiertage (m ,T“i) 1912 die Stelle eines Mussaph-Vorbeters für das Filialbethaus zur Besetzung. Reflektanten, welche über eine geschulte Stimme verfügen, sowohl das Thoralesen und Schofarblasen versehen müssen, wollen bis inklusive 10. August 1. J. an den Unterzeichneten Kultusvorstand ihre Gesuche überreichen. Gehalt nach Uebereinkommen. Die zur Probe Berufenen erhalten die Reisespesen vergütet. Der Kultusvorsteher-Stellvertreter: Moriz Krasny. Für die hohen Festtage! Ein tüchtiger musikalisch gebildeter im Besitze einer schönen Tenorstimme, ledig, repräsentationsfähig, welcher bereits in Wien als Kantor wirkte, sucht für die hohen Festtage on rrn eine Stelle. (Chor und Orgelgottesdienst bevorzugt.) Zuschriften erbeten an Kantor Josef Grob, Wien, VIII. Lerchenfelderstr. 46. Katharina und Lazar Goldstein’sehe Witwen-Stiftimg. Anzahl der Plätze: Drei im Betrage von je EL 398.— Bevrerbungsberechtigt sind: Dürftige, im Polizeibezhke Wien wohnhafte israelitische Witwen aus dem Zivilstande von tadelloser moralischer Haltung, deren Gatten in der Zeit vom 16. Juli 1911 bis 15. Juli 1912 ohne Hinterlassung eines Vermögens gestorben sind und namentlich dem ßabbinats- und Lehrerstande angehört haben. Bei gleicher Dürftigkeit haben jene Bewerberinnen den Vorzug, welche die grössere Anzahl unversorgter Kinder besitzen. Gesuchsbeilagen: 1. Totenschein des Gatten. 2. Geburtschein der Bewerberin. 3. Geburtsscheine der, Kinder. 4. Trauungsschein. ö. Armutszeugnis und 6. abhandlungbehördliclier Bescheid, dass die Verlassenschaft des verstorbenen Gatten armutshalber abgetan wurde. EinreiclisteJle: I, Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Letzter Tag der Einreichungsfrist; 31. Juli 1912. Verleihuiigstag: 15. Oktober 1912. Zur Bewerbung sind Gesucbsbögen zu verwenden, welche in der Einreichs teile (L, Seitenstetteugasse 4, II. Stock) unentgeltlich zu haben sind; diese Formulare enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Wien, 26. Mai 1912. Der Vorstand der israel. Kultnsgemeinde Wien. Ein in den besten Jahren stehender Witwer, 49 Jahre g alt, rüstig und kinderlos,, intelligent, angenehmes Exterieur, Oberkautor in sicherer Stellung in einer alten jüdischen Gemeinde in Ungarn, sicheres Einkommen, von nachweisbar 24—2800 Kronen jährlich, sucht behufs Eheschliessung, eine für ihn p assen de intelligente hübsche Lebensgefährtin von tadellosem Charakter, aus guter Familie und aus frommem Hause.— Nur ältere Mädchen oder kinderlose Witwen von 35—45 Jahren, eventuell mit einem oder zwei Kindern, die selbstverständlich gut versorgt sein müssen und etwas Vermögen besitzen, werden berücksichtigt. — Anfragen und ernstgemeinte Anträge sind an die Redaktion dieses Blattes zu richten. Fotografie erwünscht. Heinrich Klinger-Widmung 1902 für Handels¬ oder Gewerbetreibende. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je K 200—. Bewerbimgsbereclitigt sind: Unterstützungsbedürftige a. würdigejüdische Handels- oder Gewerbetreibende. Yerleiliuugstag: 1. Oktober 1912. Gesuchs bei lagen: Nachweis über den Betrieb eines Handels- oder Gewerbe - Unternehmens (Erwerbssteuerbogen, Gewerbeschein etc.), Geburtsschein, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 81. Juli 1912. Einreichstelle: I., Seitenstetteugasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll der israel. Kultusgemeinde). Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der Einreichstelle (I., Seitenstetteugasse 4, U. Stock) unentgeltlich zu haben sind; diese Gesuchsbögen enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Wien, 1. Juli 1912. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Ignaz Klepetasch- Heiratsansstattungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von K 200— per Platz. Bewerbnngsherechtigt sind: Arme verwaiste Mädchen jüdischer Konfession, welche sich zu verehelichen im Begriffe stehen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis,. B raut st an d sh achweis, Totenschein. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1912. Einreichstelle: I., Seitenstetteugasse 4, II. Stock (Einreichungspfotokoll). Bräute, welche vor der Verleihung beiraten, haben keinen Anspruch auf die Stiftung. Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der Eimvichstelle (I., Seitenstetteugasse 4, II. Stock) unentgeltlich zu haben sind; diese Formulare enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Wien, 1. Juli 1912. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Verzeichnis der Verstorbenen vom 14. bis inklusive 20. Juli 1912. Leo Wang, Schüler 16% I- Max Frank, Privatier, Gemeiuderat 48 I. Jakob Eschna, Kaufmannes I. Rosa Engelsmann, Arztenswitwe 73 I. Elisabeth Müller geb. Bartt, Privat 72 I. Ludwig Pollak, Disponent 58 I. Joses Glücksmann, Schneidermeister 59 I. Anna Komet, Pflegling 1 Monat. Samuel Siiasny, Privat 83 I. Hermine Lindeubaum geb. Birnbaum, Agentensgattin 29 I. Paul Löwy, Hilfsarbeiterskind 3 Wochen. Simon Radinger, Prokurist 40% I. Eugen Vas, Kaufmann 39 I. Nathan Weininger, Kaufmann 82 I. Erna Adler, Privat 33 I. Emil Münz, Zuschneider 30 I. Elias Moses Horwitz, Kansmannskmd. 16 Monate. Gerson Neufeld, Pflegling 94 I. Machle Wallach geb. Wallach, Hausierersgattin 46 I. Fanny 'Neumann, Private 57 I. Fritz Benedik. Hilfsarbeiterskind .1% I. Karl Haan, Kaufmann 51% I- Paula Schnabel geb. Sladky, Beamtengattin 47 I. Berthold Scherer, Privat 25 I. Za-, charias Fink, Schneidermeister 73 I. Samuel Minsky, Beruf? 38 I. Dora Schnabel geb. Scholtek, Hausbesitzerin 48 I. Bernhard Wolf, k. und k. Konsul. Kaufmann 50 I. Amalia Lederer, Kaufannsgattin 72 I. Ilona Hochner geb. Heischmidt, Fabrikantensgattin 38 I. Alexander Pinn, Gesangslehrer 50'I. Otto Schwarzbart, Agentenskind 12% I. Siegfried, Helfgott, Photografengehilfe 41 I. Richard Kohn, Agent 48 I. Simon Fried, Privat 85 I. Richard Groß, Kaufmann 32 I. Sandor Armnth, Firmenvertreterssohn 6% I. Moritz Neurath, Handelsagent 59 I. . Stgentümer und Herausgeber I. Bauer. — Chefredakteur Dr. M. Löwy. — Beranrworrl. Redakteur Aloitz Knlka. Druck von Moriz Waizuer L Sohn. Wien, DL. Kolingasie li (Telephon 15.302;.