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Die Wahrheit · 1912-07-05 · Heft 26 (5.7.1912) · page 12

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1912
Issue
Heft 26 (5.7.1912)
Date
1912-07-05
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Seite 12. Die Wahrheit Nr. 26. 1S61. Kürjchnermeister —*^***' 1ÄT1EN II./2, Stefaniestrasse 7. Empfiehlt sich zur Anfertigung aller Gattungen Ornsilliappen für Rabbiner, Kantoren und Chorpersonale zu deu billigsten Preisen. ]j»w •ans tw n-Sm -re ^TS K ¥« 8 jrSn .yx6cmi jt-mt I W P'S '-rtr *ra vcn x-r wjnp? wüo'jpji “p3"ivny,l7Dp7SS r:*c -! «rjme -nj TUJÄp1Htt r=mrVicitt 1 j® jjAow „ .c ji Virtan .-atno mw birhz .jbmrs •■wf I® .jarp 1 irassi -Via 60 »"•» ■jrarcr 3 pt Tnr^W.I^JOy»} -— — - - |.Wf 1 jaocuuggac 60 nc .,„.T . - , FanMIienttatt Nadwörn» (Galiaien).pssTt ,tt i "$m P» ~nar.yi:'<j -.ygc-*. rr TW» T111 rcf?t|g,rM rvv Jx i» .tos»annrnnnd .tw im « <l sfepAxo jisp nmf l » pamrnrwartp 16 „WO H.I>-*s«6 jrs rSa an ^JfsaaanaS JI vap -t*- I rr tk* -rc-j-x rx il “CK rrrv J*ss*af £3 ,-cn^ v*2 I— »'.J- <3 Xeanst ÜL das i-and, «s jrt* te~st -~rsg -j oie ztdcr .t^w.«8 jmcrxD Fein im Osten, Wacht.an! 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In der städtischen Haupt - Synagoge zu Przemysl (Galizien) ist die Stelle eines Oberkantors (sin) zu besetzen. . Bewerber, welche mit einer kräftigen angenehmen Stimme, möglichst Bariton und entsprechender musikalischer Bildung begabt, allen Ansprüchen eines tüchtigen Oberkantors’einer grösseren Gemeinde entsprechen und geneigt sind eventuell zur Abhaltung eines Probe-Vortrages zu erscheinen, wollen ihre mit Ausweisen über Lebensalter, Familienstand und bisherige Verwendung versehenen Gesuche bis r>v"2n ’tiVk nm V8-> bei der gefertigten Verwaltung einreichen. Gehalt nach TJebereinkommen. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet.. . Reflektanten müssen österreichische Staatsbürger sein und dürfen nicht das 40. Lebensjahr überschritten, haben. Verwaltung der isr. Haupt-Synagoge zu Przemysl:. Meilech Gans. In der hiesigen Congr.-Gemeinde ist die Stelle eines 1. Kantors und pro 1. August L J. zu besetzen. Gehalt K 1800 und halbe Schecbitah. Nach erfolgreichem Wirken des Probejahres Gehaltserhöhung nieht ausgeschlossen. Reflektanten müssen sich über musikalische Vorbildung und streng religiösen Lebenswandel ausweisen. Ungarische Staatsbürger werden bevorzugt. Nur Berufenen werden die Bahnkosten vergütet und nur Eingeladene zum Probevortrage zugelassen. Offerte sind bis zum 15. Juli 1912 heim gefertigten Gemeindepräses einzureichen. Puho, den 23. Juni. Der Gemeindesekretär: Der Gemeindepräses: Ivor Schwarz. Markus Kohn. M. L. Biedermann-Waisen-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Betrage von zusammen Kron-n 5900.—. Bewerbung» berechtigt sind: In erster Linie: Hilfsbedürftige Waisen, welche das 20. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und direkte Nachkommen der nachbenannten Personen sind, u. zw. der Herren M.’L. Biedermann, Simon Biedermann, Josef Biedermann junior, Hermann Biedermann, Anton Biedermann, Josef Biedermann seu., Samuel Biedermann, J. Goldschmidt, 8. J. H. Goldschmidt, J. L. Hofmann Edler von Hofmannsthal. Aron Hermann, R. M. . Kaula, Jacob Löwy, J. N. Mannheimer, M. Stross, H. Edler von Wertheimstein und der Frau Amalie Lang. In zweiter Linie und insoweit nach Beteiligung dev obenbezeichneten Bewerbungsberechtigten noch ein Erträgnisrest verbleibt: Hilfsbedürftige israelitische Waisen, welche das 20.Lebensjahr noch nicht erreicht haben und deren verstorbene Väter .Mitglieder der israelitischen Kuliuägenieinde Wien waren. Gesuchsbeiiagcn: Geburtsschein, Armutszeugnis. Totenschein, Ver- WHiidtschafrsnacbweis. Sittenzpuguis. Letzter Tag der Einrei» hsfrist: 31. Juli 1912 Einreiehsteile: L Seitensietteugasse 4, II. Stock (Einreichungs- Protokoll.) Zur Bewerbung sind .Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der Eiiireichstelle (I., Seitenstettengasse 4, IT. Stock)-unentgeltlich zu haben sind; diese Formulare enthalten auch nähere* für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. < Wien, 1. Juli 1912. Der Vorstand , der. israel.- Kultusgemeinde Wien. Karl und Rosalia Goldschmidt’selie Stiftung. Aus dieser Stiftung gelangen für das Jahr 1912 K 5000.— an arme und dürftige Personen zur Verleihung, welche ihre Verwandtschaft mit dem am 26. Februar 1902 in Wien verstorbenen Herrn Karl Goldschmidt, bezw. mit dessen Gattin, der am 20. Dezember 1909 in Wien verstorbenen Frau Rosalia Goldschmidt,, geh. Engel nach weisen können. Als Verwandte in Ansehung dieser Stiftung sind solche- Personen anzusehen, welche von den Urgrosseltern des Stifters Herrn Karl Goldschmidt, beziehnngsw. von den Urgrosseltern der Stifterin, Frau Rosalia Goldschmidt, geborene Engel in ehelicher Deszendenz abstammen. Gesnchsbeilagen : Geburtsdokument, Verwandtuchaftsnachweis im- Sinne .der vorstehenden Bestimmungen, Armuts- oder Bedürftigkeitszeugnis des Gesuchstellers. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 3l. Juli 1912. Einreichstelle: L Seitenstetiengasse 4, II. Stock (Eiureichungsprotokoll der Israel. Kultusgemeiude). . Näheres iu den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Gesuche, welche nach Ablauf der Einreichungsfrist einge-- bracht werden, finden unter keinen Umständen Berücksichtigung. Wien, 15. Juni 1912. . Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Verzeichnis der Derüortienen vom 23. bis inklusive 29. Juni 1912. Rosalia Kohn, Private 75 I. Sofie Spitz geb. Schindler, Strickersgattin 62 I. Rudolf Bodansky. Raffinerie-Leiter 44 I. Sigmnrd Dannebaum. Bankbeamter 51 I. Joses Barkan. Kaufmann 57'/, I. Dr. Klara Pollak, Dr. xhil. 40 I. Arthur Löbl. Kontorist 28 I. Julius Goldzieher, Staatsbahnbeamter 82 I. Josef Katzmanu, Rateu-Ageur 32 I. Klementine Linka geb. Sachs. Buchhalterswitwe 62 I. Heinrich Gersten, Bureauleiter* 50 I. Ethel Freund, Kaufmannswitwe 56 I. Katharina Sonnenfeld geb. Wenuingkr, Hansiererin 54 I. Rosa Groß, Zuschneiderskind 7'/, Jahre.. Friedrich Silbermann, Pflegling 2 I. Franz Platschek, Privat 17 I. Irma Bauer, Privat 29 I. Marie Fischer geb. Mautner, Hansiererswitive 78 I. Moriz Hauser, Privat 66 I. Jeanette Sträußler, Geschäftsreiseudensgattm 44J. Hedwig Kurzweil geb. Lang, Kaufmannswitwe 65I. Samuel Kohn/ Flickschneider 60 I.-Josef Neugröschel, Privat 51 I. Charlotte Frischmann, Näherin 38 I," Margarethe Kris, Agentenskind 2ll2 I. Hermann Stark,. Pflegling 7U/, I. Benjamin Finkelstein, Händler 44 I. Emil Plafchkes, Galanteriewarenarbeiter 26 I. Josef Rosen, Verkäufer 30 I. Zäzilie Löw, ohne Beruf 22 I, Louise Kantnrek, Lehrerswitwe 68 .1. Samuel Meller, Kleinhändler 64 I. Regine Samuel, Schneiderin 47 I. Johänncr Heskia, Kaufmannswitwe 74 I. Eigentümer und Herausgeber I. Bauer. —. Chefredakteur Dr. M. Löwy.''Lerantworrl: Redakteur ÄloiS Suttii. Druck von Mor« Watzuer £. S«h«, Wien. IX. Kolingasie 11 (Telephon 15.302;.

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