Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1912
- Issue
- Heft 6 (9.2.1912)
- Date
- 1912-02-09
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Wahrheit Seite SD Nr 6. Kiterntnr. Das Geheimnis der Königin. Ein Pnrimfestspiel in 3 Akten von R . ... . n. Verlag der Buchhandlung I. M. Bels, Wien, I. Rabensteig 3. Nach Voreinsendung von 50 h in Geld oder Briefmarken erfolgt Frankoznsendung. Zur Purimbelnstigung in der jüdischen Familie, in der man noch Heiterkeit zur rechten Zeit gerne sieht, ist dieses Stück geschrieben und den „Meschumodim" wird arg zu Mure, wenn sie von der reuigen Heim- und Einkehr ihres „Kollegen" darin etwas lesen. Im Salon, aber auch im entlegensten Dorfe, wo ans Purim noch etwas gehalten wird, dürfte dieses Stück wahre Purimlust erwecken und micht nur gelesen, sondern auch ansgeführt werden. . . . . l. Niederösterreichische Escompte-Gesellschaft. Die stimmberechtigten Herren Aktionäre werden hiennr zu der am 4. März l. I. um 5 Uhr abends im Gebäude der Gesellschaft, Fceiung Nr. 8 starrfindenden n e u n n n d f ü n f z i g st e n ordentlichen Generalversammlung eingeladen, in welcher folgende Gegenstände zur Verhandlung gelangen werden: 1. Rechenschaftsbericht und Bilanz für das Geschäftsjahr 1911. 2. .Bericht des Revisionsausschnsses. 3. Antrag des Verwaltungsrates auf Verwendung des Reingewinnes. 4. Wahl von Mitgliedern des Verwaltungsrates. 5. Wahl von vier Mitgliedern des Revisionsansschnsses. (§ 52 der Staturen.) Die stimmberechtigten Herren Aktionäre, welche als solche drei Monate vor dem Zusammentritte der Versammlung in den Aktienbüchern der Gesellschaft eingetragen waren und an der Generalversammlnng teilznnehmen beabsichtigen, werden hiemit eingeladen, ihre Aktien vom L. Februar l. I. angefangen bis längstens 19. Februar 1912 4 Uhr nachmittags bei der Liqnitatnr der niederösterreichlschen Escompte-Gesellschast zu erlegen. Die Aktien sind, arithmetisch geordnet, mittelst einer einfachen Konsigiiation einznreichen und dem Einreicher wird hierüber eine Empfangsbestätigung erfolgt, gegen welche nach abgehaltener Generalversammlung die Aktien rückgestellt werden. Je zehn Aktien geben das Recht ans eine Stimme. Wünscht ein Aktionär sein Stimmrecht durch einen anderen stimmberechtigten Aktionär auszuüben, so hat er die betreffende, auf den Namen des gewählten Vertreters lautende Vollmacht auf 'der Rückseite der Ligitimationskarte auszustellen. Allgemeine Depositen-Bank. Der Berwaltungsrat beehrt sich hiemit, die stimmberechtigten Aktionäre der Allgemeinen Depositen-Bank zur vierzigsten ordentlichen Generalversammlnng, welche Donnerstag, den 22. Februar 1912, vormittags 11 Uhr, im Sitzungssaale des Anstaltsgebändes (I., Schottengasse 1) stattfinden wird, ein- Mladen. Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht und Bilanz für das Geschäftsjahr 1911. 2. Bericht der Revisoren. 3. Beschlußfasiung über die 'Verwendung des Reingewinnes. 4. Wahl eines Mitgliedes in den Berwaltnugsrat. 5. Wahl des Revisious-Ausschusies, bestehend aus drei Mitgliedern und einem Ersatzmanne. Die Herren Aktionäre, welche ihr Stimmrecht ausüben wollen, werden eingeladen, nach § 18 der Gesellschastsstatuten ihre Aktien wenigstens 8 Tage früher, d. i. bis spätestens inkl. 14. Februar 1912 bei der Allgemeinen Depositen-Bank in Wien (I., Schottengasse 1) zu hinterlegen. Der Rechnungsabschluß pro 1911 wird den zur Generalversammlung legitimierten Herren rechtzeitig zugesendet werden. Austritte uns dem Judentum. -Großmann Robert, geb. am 4. Dezember 1888, aus Böhmen, ledig. Wien, XX. Unterberggasse 4. Wetzler David. Kutscher, geb. am 8. Jänner- 1886, ans Budapest, ledig. XX. Jägerstraße 21. B affet Mathilde, Pfaidlerin. geb. am 20. Jänner 1861, aus Rußland, ledig. Wien, IV. Mittersteig 7. Babkosf Samson, geb. am 28. Februar 1884, aus Rußland, ledig. Wien, IV. Favoritenstraße 11. :K r a u ß Henriette, Privat, geb. am 12. Juni 1885, aus Slavonien, ledig. Wien: VI. Fillgradergasfe 5. E n st e i n Berthold, Fabrikant, geb. am 16. Dezember 1870, aus Wien, verheiratet. Wien, VI. Fillgradergasfe 12. - Lotti Reich geb. Schönbeck-Widmnng für kranke Frauen. .Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von zusammen K 96.—. Bewerbüngsberechtigt sind: Arme weibliche Kranke israel. Glaubensbekenntnisses. Verleihungstag: 16. April 1912. -Gesuchs bei lagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Krankheitszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 29. Februar 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock. (Einreichungsprotokoll). Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in ' der Einreichstelle (I., Seitenstettengasse 4, II. Stock) unentgeltlich zu haben sind; diese Formulare enthalten auch nähere für -die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Wien, 1. Februar 1912. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. In der Versorgungsanstalt der isr. Kultusgemeinde, Wien, TX. Seegasse 9, ist an einen armen oder .gebrechlichen, den int Organisationsstatute dieser Anstalt festgesetzten Bestimmungen entsprechenden Verwandten des am 18. Oktober 1907 in Wien verstorbenen Herrn Donat Taus zig ein Freiplatz, eventuell an Stelle dieses Freiplatzes ein Jahresbetrag per K 320.— bis auf weiteres zu verleihen. Ala Verwandte des Herrn Donat Tauszig sind in Hinsicht auf diesen Freiplatz diejenigen Personen anzusehen, welche nicht über den sechsten Grad hinaus mit dem genannten Erblasser verwandt sind. Bewerber um diesen Freiplatz, bezw. um den ausgeschriebenen Jahres betrag haben ihre mit den erforderlichen Beilagenbelegten Gesuche bis 15. März 1912 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstetteugasse 4, H. Stock während der Amtsstuuden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Sachdienliche Auskünfte werden im Stiftungsamte der israel. Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstetteugasse 2, H. Stock, während der Amtsstunden erteilt. Der Vorstand Wien, 15. Jänner 1912. der israel. Kultusgemeinde Wien. Albert BamAsche-Stiftung für Handwerker. Anzahl der Plätze: Dreizehn im Betrage von je K 200.—. Bewerbnugsberechtigt sind: Junge Leute (Lehrlinge oder Gehilfen) jüdischer Religion, die sich dem Handwerke widmen (Meister ausgeschlossen.) Bevorzugt sind: Di-° Söhne des Simon Baum, Bruders des Stifters * dieselben haben statt K 200.— K 600 zu erhalten. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis und Nachweis darüber, dass der Bewerber sich dem Handwerke widmet. (Lehrbrief, Arbeitsbuch, Zeugnisse, Lehrlingsaufnahmebestätigung, etz.) Letzter Tag der Einreichungsfrist: 29. Februar 1912. Einreichstelle: 1., Seitenstetteng. 4, II. St. (Einreichungsprotokoll). Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der Einreichstelle (I., Seitenstetteugasse 4, II. Stock) unentgeltlich zu haben sind; diese Formulare enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Wien, 1. Februar 1912. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Ettel Goldsebmidt Fromme-Stiftung für Handwerker. Anzahl der Platze : Einer im Betrage von K 200.—. Bewerbungsberechtigt sind: Israelitische Meister, welche sich selbständig niederlassen wollen. Gesuchsbeilagen: Geburtschein, Heimatschein, Armutszeugnis, Nachweise über die vollbrachte Lehr- und Gesellenzeit (Lehrbrief, Arbeitsbuch, Zeugnisse, etz.), sowie über die Berechtigung sich als Meister selbständig niederzulassen. Auszahlung des Betrages: Nach stattgefundener Niederlassung als Meister. Letzter Tag der Einreiehsfrist: 29. Februar 1912. Einreichstelle: I. Seitenstetteugasse 4, II. Stock (Einreichungs- Protokoll.) Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der Einreichstelle (I., Seitenstettengasse 4, II. Stock) unentgeltlich zu haben sind; diese Formulare enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Wien, 1. Februar 1912. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Nanette Edle von Wertüeimstein‘sclie Ausstattungsstiftung Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 240 — Bewcrbnugsberechtigt sind: Arme israelitische Mädchen, zunächst aus der Verwandschaft der Frau Nanette Edlen von Wertheimstein, bei deren Abgang aus der Verwandtschaft des Stifters, Herrn Sigmund Edlen von Wertheimstein, sowie endlich in Ermanglung auch solcher, arme israel. Mädchen aus der israel. Kultusgemeinde Wien. Verleihungstag: 27. April 1912. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Verlobnngsnachweis, Sittenz°ugnis, gegebenenfalls Verwandtschaftanachweis durch legale Dokumente. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 29. Februar 1912. Einreichstelle: I., Seitenstetteng. 4, II.St.(Einreichungaprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage verehelichen, verlieren jeden Anspruch au diese Stiftung. Zur Bewerbung sjnd Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der Einreichstelle (I., Seitenstettengasse 4, II. Stock) unentgeltlich zu haben sind; diese Formulare enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Wien, 1. Februar 1912. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien.