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Die Wahrheit · 1912-01-26 · Heft 4 (26.1.1912) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1912
Issue
Heft 4 (26.1.1912)
Date
1912-01-26
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 4. Keöelstnnden in den ZLelönnsern der israelitischen Knltusgemeinde Freitag, 26. Jänner abends 5 Uhr —- M. Samstag, 27. „ . 5 „ 25 „ Vom 28. Jänner bis 1. Februar „ 5 „ — „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 7 Uhr früh, an Samstagen um V2O Uhr früh. Israelitisclier Tempel-Verein Wien, VIII. Bezirk, Nendeggergasse 12. Hausspezialität: Täglich warme Pfefferkarpfen und Hechte. Ausschank: Schwechater Läger und Pilsner Bier. Restaurant “1*^3 Tom April bis September ist Prachtsaal, geeignet für Hochzeiten, Diners etc., Fassungsraum 400 Personen, zu vergeben. Grosser, schattiger Garten. M. OPERER II., Taborstrasse 12. .*. Hotel Stefanie. KONKURS. Kauzleistuuden: An Wochentagen von 4—7 TJhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen, Konfirmationen und Verkündigungen werden angemeldet im Sekretariat des TVmpelgebäudes, Mezzanin. Telephon 4723/VIII. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Griinn Thnrgasse 13 (Müllneryasse 21), Gebetstuuden wie in den Tempeln der israelitischen Kultusgeuieinde. mm MM Paria 1909 höchste Auszeichnung. Wien 1908 Kammer-Medaille, und London 1906 Ehren-Diplom. Bedeutendstes Spezialgeschäft der Monarchie _ fiir Synagogenornate Rudolf Goldstein Civil-, und liiiii'oriü-Schneider Wien, II., Tahorstr. 54. Telephon 21.990. . Lieferant vieler Kultus gemeinden Ausführung jeder gewiiiiNcliten Facon vom einfachsten bis zum feinsten Genre, alles in tadelloser Gute. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und' franko. Talare, Kutten und Baretts werden gegen massige Leihgebühr verliehen »PlD-p JT3 ■'“W" Nagykanizsaer gottesdienstliche Gesänge für rrK-vn m-pbcb ,2'vr-l ,ri^D vrv spia «raw nt>üp Requiem, für Kantor, Chor, Solo, Soli, Recitative mit und ohne Orgelbegleitung, 102 Nummern umfassend. Komponiert und heradsgegeben von Musikprofessor Leon KärtschmäroiF, Öberkantor der isr. Kultusgemeinde in Nagykanizsa Dasselbe (mit Porträt des Verfassers) mit bestem Papier und* Notendruck elegant ausgestattet, ist zum Bezugspreise von 20 K, 18 Mark, 9 Rubel, 5 Dollar gegen Voreinsendung oder Nachnahme des Betrages beim Autor erhältlich. Konkurs. Bei der fiönigswarterstiftung in Meran (Tirol) ist mit 1. September 1912 die Stelle eines Kantors und Schächters zu besetzen. Bewerber um diese Stelle muss über eine klangvolle Stimme verfügen, Koreh, Schochet, Bodek und Menakker sein und sich mit gütigen Zeugnissen darüber ausweisen können. Mit diesem Posten ist ein Gehalt von K 3600.— und Nebeueinkommen verbunden. Oesterreichische Staatsbürger wollen ihre Gesuche mit Lebenslauf und Zeugnisabschriften bis 31. März an das Unterzeichnete Kuratorium einreichen. Meran, Jänner 1912. . Kuratorium . der fiönigswarterstiftung. Iu der Israel. Kultusgemeinde Lomnitz (Mähren) ist die Stelle eines Scliocliet der auch vorbeten und leinen kann, nebst allen rituellen Funktionen zu versehen, sofort zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein Gesamteinkommen von 1400 Kronen per Jahr nebst freier Wohnung verbunden. Reflektanten, welche die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen müssen, haben ihre Gesuche bis längstenst 12. Feber an den gefertigten Kultusvorstand einzusenden. Lomnitz, am 22. Jänner 1912. Der Kultusvorsteher: Is. Schiller. KONKURS. Die Kultusgemeinde Hährisch-Weisskircheu besetzt mit 15. Februar 1912 die Stelle eines Unterkantors der auch die Funktionen eines Schochet und Koreh, sowie Tempeldienste zu versehen hat. Das Jahreseinkommen beträgt. K 1000.— Fixum,, nebst freier Wohnung und Ertrag der Schechita von zirka K 600.— und die üblichen Nebeuemolumente. Gesuche mit Zeugnisabschriften sind an den Kultusvorstand zu richten. Der Kultusvorsteher: Samuel Kober. Tenorist mit hübscher Stimme, guter Blattleser, wird im Tempel, Wien, Y. Siebenbrunnengasse 1, aufgenommen. Gehalt nach Uebereinkommen. Offerte sind unter obiger Adresse an den Vorstand des Tempelvereines zu richten. W arnung! Unter dem Namen Professor Josef Cohen, Rabbiner aus Tripolis, versucht ein Individuum auf Grund falcher Empfehlungen in einzelnen Gemeinden, bei Rabbinen und sonstigen Persönlichkeiten für die angebliche Reise nach London und Paris Geld herauszulocken. Vor dem Schwindler wird hiemit öffentlich gewarnt. Elise Herz’sclie Ausstattungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 790.—. Bewerbunsgberechtigt sind: Moralisch untadelhäfte, dürftige verwaiste, in Wien oder in Böhmen geborene Töchter jüdischer Eltern, welche sich im Brautstande befinden. Auszahlungstag: 20. Dezember 1912. Gesuchsbellagen: Geburtsschein, Totenschein des beziehungsweise Mer. verstorbenen Eltern teile, Armntszengnis, Verlobungsnachweis, Sittenzeügnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 18. Februar. 1912. Einreichstelle: I. Seitenstettengasse 4, II. Stock (Eiureichungsprotokoll). Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen, zu verwenden, welche in der Einreichstelle (I., Seitenstetteugasse 4, II. Stock) unentgeltlichzu haben sind; diese Formulare enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Wien, 1. Jänner 1912. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien.

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