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Die Wahrheit · 1911-10-27 · Heft 41 (27.10.1911) · page 2

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Wahrheit
Volume
1911
Issue
Heft 41 (27.10.1911)
Date
1911-10-27
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 41. Kebetttunden in den ZLellZausertt der isrnesitischen Kuttnsgemeinde Freitag, 27. Oktober abends 6 Uhr — M. Samstag, 28. „ „ 5 „ 25 „ Vom 29. Oktober bis 2. November „ 5 „ — „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 7 Uhr früh, an Samstagen um ^2^ Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII. Bezirk, Neudeggergasse 12. Kaiizleist.tiuden: An Wochentagen vou 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen, Konfirmationen und Verkündigungen werden angemeldet im Sekretariat des Tmnpelgebäudes, Mezzanin. Telephon 4723/VIII. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bhz., Grüne Thorgasse 13 (IMüllnergasse 21). Gebetstunden wie in den Tempeln der israelitischen Kultusgemeiude. Paris 1909 höohste Auszeichnung. Wien 1908 Kammer-Medaille, und London 1906 Ehren-Dlplom, .Bedeutendstes Spezialgeschäft 1 " ' ~ der Monarchie -- für Synagogenornate Rudolf Goldstein Gifil- und liniiorm-Sciiueider Wien, II.. Taborstr. 54. Telephon 21.990. — - —. Lieferant vieler Kultusgemeinden Ausführung jeder gewünschten Facon vom einfachsten bis zum feinsten Genre, alles in tadelloser Güte. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reich illustrierte Preiskataloge "gratis und franko. Talare, Kutten und .Baretts werden gegen massige Leihgebühr verliehen Heirat. Für ein häuslich wohlerzogenes Mädchen, jung, bescheiden, intelligent und hübsch mit 18—20-000 K nebst reichlicher Ausstattung, wird ein gutangestellter Beamte resp. besserer Kaufmann, gesucht. A. Goldenberg, Oberkantor, Lundenburg. Kantor und Thora-Vorleser ledig, besitzt eine gute klingende Baritonstimme, aus einer guten Kantoren-Schule, war zwei Jahre in einer grossen Gemeinde angestellt, sucht eine Stelle. Offerte mit Gehaltsangabe an die Exp. d. Blattes. Ignaz Klepetaseh Heirats-Ausstattungs-Stiftung. Anzahl der Stiftplätze: Einer im Betrage vou K 200.—. Bewerbmigsberechtigt sind: Arme verwaiste Mädchen, jüdischer Konfession, welche sich zu verehelichen im Begriffe stehen. Gesuclisbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, Brautstandsnachweis. Totenschein. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. November 1911. Einreichstelle: I., Seiteustettengasse 4, IL Stock (Ejinreichungs- - Protokoll.) Bewerberinnen, welche sich vor Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jeden Anspruches an dieselbe verlustig. Näheres in den vou der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Wien, 15. Oktober 1911. ' Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Beehre, mich hiermit anzuzeigen, dass ich ein Selchwarengeschäft eröffnet habe und bitte um zahlreichen Zuspruch. ~V7‘ i . - . . .f Kantor Leo Edelmann, KL, Radetzkyplatz 2. Konkurs. Bei der israel. Kultusgemeinde iUng.-Ostra (M ihreu) gelangt die Stelle eineSj Kantors und Religionslehrers der zugleich auch die Fähigkeiten eines Sekretärs und als Schochet und Bodek haben muss, zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein fixer Jahresgehalt von K 1700.—, die üblichen Nebeuemolumente und eine schöne Naturalwohuung verbunden. Bewerber, die das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben, wollen ihre eigenhändig geschriebenen Gesuche ' mit Zeugnisabschriften und curriculum vitae an den gefertigten Kultusvorständ einreichen. Ung. Ostra,,im Oktober 1911. Für den Kultusvorstand? J. Diamant, Kultusvorsteher. Mi.ch.aei Strasser-Stiftuug. Zu Ehren des Herrn Michael Strasser hat Herr Salo Cohn, Vorstandsmitglied der israelitischen Kultusgemeinde in Wien, eine wohltätige Stiftung errichtet, deren Zinsen im Betrage von Kronen 244.80 anlässlich des Sabbath-Chauuka als Erinnerung an den Geburtstag des verewigten Vaters des Herrn Salo Cohn am Sonntag, den 24. Dezember 1911, durch den Vorstand zur Auszahlung gelangen. Anspruch auf diese Stiftung haben mittellose, würdige Bewohner des VIEL Gemeindebezirkes in Wien, welche Israeliten, seit 5 Jahren im VIIL Bezirke ansässig sind und für eine Familie zu sorgen haben.* Die Bewerber haben für diese Bedingungen einen glaubwürdigen Nachweis zu erbringen. Auch Personen weiblichen Geschlechtes, welche die obigen Qualifikationen ans weisen, haben einen Anspruch auf diese Stiftung. Das Ansuchen um Verleihung ist an den Vorstand, Wien, VHI. Neudeggergasse 12 (Tempelgebäude) zu richten. Das ordnungsmässig instruierte Gesuch muss bis längstens , den 28. November 1911 eingelaufen sein. «nov rrn nr Nagykanizsaor gottesdienstliche Gesänge für mn^ob -rrbn wbwb ,N2V bv spitt ,1-QW rc?ap Requiem, für Kautor, Chor, Solo, Soli, Recitative mit. und ohne Orgelbegleitung, 102 Nummern umfassend.. Komponiert und herausgegebeu von Musikprofessor Leon Kärtschmäroff, Oberkantor der isr. Kultusgemein de in Nagykanizsa Dasselbe (mit Porträt des Verfassers) mit bestem Papier und Notendruck elegant ausgestattet, ist zum Bezugspreise von 20 L. 18 Mark, 9 Rubel, 5 Dollar gegen Voreinsendung oder Nachnahme des Betrages beim Autor erhältlich. Dr. Max Friedländer Heirats-Ausstattungs- Stiftung für ein armes Waisenmädcheii. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage vou K 120.— Bewerbmigsberechtigt sind: Arme verwaiste Mädchen jüdischer Konfession. Gesuchsbeilageu: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein, Sittenzeugais und Verlobungsuaeliweis. . Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1911. Einreichstelie: I. Seitenstetteugasae 4, II. Stock . (Eiureichungsprotokoll.) Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jeden Anspruches au dieselbe verlustig. Näheres in den. von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Wien, 1. Oktober 1911. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. -MM

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