Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1911
- Issue
- Heft 27 (14.7.1911)
- Date
- 1911-07-14
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 10. Die Wahrheit Nr. 27. V1N.VV Unter diesem Zeichen, unter dem Titel „Sehir Chodosch“ erschienen bereits aus der Feder des Gefertigten fünf Hefte, enthaltend die feierlichsten Tempelgesänge für Kantor, Solo und Chor, welche nach zwei Lichtungen hin Andacht erwecken sollen, beim Gottesdienste im Lahmen neumodernen Judentums sowohl, als auch in den traditionell-jüdischen Kreisen geweihten Gotteshäusern. Die ersten drei Hefte enthalten die Gesänge: suprn obiy mn mv? lUBnwms "Söeo'S abmn bz bp 76a ■ spin n:nji ®1TP vb •vor' -ny Nunmehr sind diese Tempelgesänge wirksam erweitert worden durch den herrlichen den nstPp 2?X1 Festtag, am Vorabend erhebend einleitenden 21Tp durch den Weihgesang 12V2 '2 und worauf ich das Schwergewicnt von Weihe, traditionelle Pietät und gläubige Innigkeit letrte, durch die m*23?. Heizerhebend sind die Gesänge des “V1S2 CP Abends «niBvx r» rbü ,rbT ,opn ppb to'mo >nb221 Preis K 4.50 Und alle diese Weihedichtungen, über die der alte Geist altjüdischer Kunst schwebt, haben lautes Echo geweckt bei den grössten Gesangs- und Musikprofessoren des In- und Auslandes. Zweites erscheinendes Werk nP’sn bn für Solo und Kantor. Erstes Heft “220 ormi twm spin rem» Zweites Heft NN122 für Kantor. Josef Kijewsky, Kantor, Pozsony, Szilagyi Fezsögasse 30. Jedes Heft, auch einzeln, zum Preise von K 2.50 ist gegen Nachnahme oder vorherige Einsendung des Bezugsbetrages erhältlich beim Verfasser. Wohltätigkeitslotterie des jüdischen Vereines „EINHEIT“ Dem jüdischen Verein rEinheit“ zur Erhaltung jüdischer Volksspeisehallen wurde mit Erlass des k. k. Finanzministeriums, Z. 71.745 ex 1910 die Bewilligung zur Veranstaltung einer Effekten- Dotterie erteilt, deren Ileinertrügnis zur Erhaltung der in Wien, 1L, Malzgasse 12, bereits bestehenden und zur Errichtung weiterer jüdischer Volksspeisehallen in Wien bestimmt ist. Heute schon verabreicht der Verein „Einheit“ in seiner mit allen modernen hygienischen Einrichtungen ansgestatteten Speisehalle und den, den jüdischen Studenten zur Verfügung stehenden eigenen Mensaräumen täglich durchschnittlich 1000—1200 Speiseportionen. Jeder Jude, in dem noch ein jüdisches Herz schlügt, in dem das alte jüdische Humanitätsgefühl nicht ansgestorhen ist, und der Sinn hat für eine modern-soziale Fürsorge, wird dieses dem Gemeinwohl dienende Unternehmen durch Ankauf und Verbreitung der Lose fördern. Die ersten vier Haupttreffer im Werte von EL 30.000.—, EL 5000 —, L 2000 — und K 1000.— können auf Wunsch des Gewinners in barem Geide abgelöst werden. Lose L K. 1.— sind in allen k. k. Tabak-Trafiken und im Bureau der Lotterieverwaltung, Wien, L, Wollzeile 24, zu haben. Mit Hinweis in unserem Blatte vom 17. Februar d. J. auf die Voranzeige des kaiserl. Lates, Herrn Oberkantor Josef Singer,, zeigen wir hiermit an, dass das Werk »SjBV Nagykanizsaer gottesdienstliche Gesänge des ganzen Jahres, für Kantor, Chor, Solo, Soli, Becitative, mit- und ohne Orgelbegleitung 102 Nummern umfassend. Komponiert und herausgegeben von Musikprofessor L6on Kärtschmäroff, Oberkantor der isr. Kültusgemeinde in Nagykanizsa bereits erschienen ist. Dasselbe (mit Porträt des Verfassers) mit bestem Papier und Notendrücke elegant ausgestattet, ist zum Bezugspreise von '20 K, 18 Mark, 9 Rubel, 5 Dollar gegen Voreinsendung oder Nachnuhme des Betrages beim Autor erhältlich. Konkurs. Beim Bethaus-Unterstützungsverein „Bne-JBrith^ (orthod. Ritus) Wien, XX. Karajaugasse 20, wird ein musikalisch gebildeter Kantor pn aufgenommen. .Gehalt nach Uebereinkommen. Zum Probevortrag werden nur Berufene zugelassen. Zuschriften sind an den Vorstand zu richten. Bad AUSSEE einzig streng 12‘2 Restaurant »>2*2 Geflügel-, Fleisch- Selchwaren-Yerschleiss. im Salzkammergut, (unter Aufsicht des Vereines zur Förderung ritueller SpeisehäuseT' in». Hamburg). (Referenzen orthod. Babbinen) Em. Goldberg, Altausseerstrasse 58. '€> E Cfti Ecv.o M iv*' l// / ““12**1 bbr: Synagogengesänge für Solo, Soli, gemischten Chor, sowie LRecitative von Obercantor Mayer Scliorr, Wien. Dieses "Werk, elegant ansgestattet, ist gegen Einsendung von KL ö.—, sowie IpVi “JJ13* - ri •-*-*<> in derselben Ausführung durch die k. k. Hof-Musikalienhandlung Albert Outuiaiin (Wien, I., Opernhaus) zu beziehen. E- M ® . ..-MWÄ Verzeichnis der KerÜoröenen vom 2. Juli bis iukl. 8. Juli 1911. Samuel Winterstein, Kaufmann 45 I. Josef Ritter, Bedienerinskind 4 Monate. Johanna Schön, Kassierskind 3 Monate. Irma Schön, Kassierskind 3 Monate. Hans Kohn 4% I. Marie Diamant, Spirituosenhändlerstochter 3^/z Monate. Katharina Neuseid, geb. Chucka, ohne Berus 56 I. Amalie Mikolaschek, geb. Horn, Pflegling 63 I. Rubin Kurzer, Damenschneider 66 I. Samu Kemeny, .Kaufmann 63 I. Karoline Benet, geb. Engel, Jnkaffantensgattiu 673/4 I. Hermann Fanta, Kaufmann 44 I. Josef Raff, Händler 65 I. Moritz Rubinstein, Kontorist 35 I. Helene Pick, Privat 53 I. Josef Moriz Ordner, Reisender 49 I. Sara Ephraim, Näherin 21 I. Scheindl Weinmann, Lehrerstochter 4 I. Ignaz Nathan Fischer, Redakteur 54 I. Leopold Blnmenthal, Reisender 50 I. Wilhelm Kästner, Bahnbeamter 28 I. Franziska Geller, Schneidergehilfenstvchter 3* Rosa Liebe, ohne Berus 72 I. LB.6P68S ^srtdsLiH Bralit3,li88tLttliilg8-8tiftiiiig. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 320.— Bewerbuiigsberechtigt sind: arme, mütterlicherseits oder gänzlichverwaiste israelitische Mädchen aus der hiesigen Kultus- Gemeinde. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis,. Braütstandtfnachweis, Totenschein. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1911. Einreiclistelle : I. Seitensfettengässe 4,11. Stock (Einreichungs- , Protokoll). B er Werberinnen, welche sich vor Verleihung dieser Stiftung verehelichen, ^werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. Näheres in. den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden .Gesuchsbögen. Wien, 1. Juli 1911. Der Vorstand Ö: . - der Israel. Kultusgemeinde Wien. Eigentümer und Herausgeber I. Bauer. — Chefredakteur Dr. M. Löwy. — Beranrworrl. Redakteur Aloiö Kulta. Druck von Morir Wai-uer A Sohn, . Wien, IX. Koiingasse 11 (Telephon 15.302).