Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1911
- Issue
- Heft 25 (30.6.1911)
- Date
- 1911-06-30
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 10. Die Wahrheit Nr. 25. 1 Vkr kür nur K 1.90, Wegen Ankauf grosser Quantitäten Uhren versendet untenstehendes Exporthaus 1 prachtvolle vergoldete, 36 stünd. Präzisions-Anker- Uhr samt schöner Kette für nur K 1.90 wie auch eine 3jährige schriftliche Garantie. — Versand' per Nachnahme durch das Utiren-Exportiiaus F. WINDISCH, Krakau Nr. U/52 NB. Für Nichtpassendes Geld retour. Bad AUSSEE einzig streng Restaurant ",^2 Geflügel-, Fleisch- Selch waren-Yerschleiss. im Salzkammergut, (unter Aufsicht des Vereines zur Fördern> g ritueller Speisehäuser in Hamburg). (Referenzen ortliod. Babhinen) Em. Goldberg, Ahausseerstrasse 58. I •Tdv d -T«> C<V> CG tr-c? “ .- »möri Synagogengesänge für Solo, Soli, gemischten Chor, -sowie üecitative von Obereantor Mayer Sehorr, Wien. Dieses Werk, elegant ausgestattet, ist gegen Einsendung von K 5.—, sowie fipnn nirui - «-«<» in derselben Ausführung durch die k. k. Hof-Musikalienhandlung Albert Gntniann (Wien, I., Opernhaus) zu beziehen. - ... Mit Hinweis in unserem Blatte vom 17. Februar d. J. auf die Voranzeige des kaiserj. Bares, Herrn Oberkahtor Josef Singer, zeigen wir hiermit au, dass das Werk , »rpv n’2 1W" Nagykanizsaer gottesdienstliche Gesänge des ganzen Jahres, für. Kantor, Chor, Solo, Soli, Becitative, mit und ohne Orgelbegleitung 102 Nummern umfassend. Komponiert und herausgegeben von Musikprofessor Leon Edrtschmiroff, Oberkantor der isr. Kultusgemeinde in Nagykanizsa bereits, erschienen ist. Dasselbe (mit Porträt des Verfassers) mit bestem Papier und Notendrücke elegant ausgestattet, ist zum Bezugspreise von 20 K, 18 Mark, 9 Rubel, 5 Dollar gegen Voreinsendung oder Nachnahme des Betrages beim Autor erhältlich. Dr. Emanuel BunzePsche Witwen- und Waisenstiftung in Wien. Aus den Interessen dieser Stiftung sind für das Jahr 1911 14 Stiftplätze ä K 200 an Israeliten zu verleihen. Diese Stiftungen können nur an arme Witwen resp. Waisen (bis zum 16. Jahre K 100) nach in Wien promovierten Doktoren der Medizin, welche österreichische Staatsbürger und deutscher Nationalität waren, verliehen werden. Bewerberinnen um einen Stiftplatz _ haben ihre mit dem Geburtsschein, dem Doktordiplom ihres verstorbenen Gatten resp. Vatersund dem Nachweise der deutschen Nationalität, welcher erbracht ersheint, wenn die-Uuterstützüngswerberin bezw. bei Waisen die Eltern bei der letzten Volkszählung die deutsche Sprache als Umgangssprache angegeben haben, belegten Gesuche bis längstens 1. Oktober 19J1 12 Uhr mittags beim Wiener medizinischen Doktorenkollegium, I. Botbenturmstrasse 19, (Van Swieten-Hof) zu überreichen. Wien, 10. Juni 1911. Israel. Kultusgemeinde Wien. Wohltätigkeitslotterie des jüdischen Vereines JJ U Dem jüdischen; Verein rEinheit“ zur Erhaltung jüdischer Volksspeisehallen wurde mit Erlass des k:’k. Finanzministeriums,. Z. 71.745 ex 1910 die Bewilligung zur Veranstaltung einer Effekten- Lotterie erteilt, deren Reinertrügnis zur Erhaltung der in Wien, 11., Halzgasse 12, bereits bestehenden und zur Errichtung weiterer jüdischer Volksspeisehallen in Wien bestimmt ist. . Heute schon verabreicht der Verein „Einheit“ in seiner .mitallen modernen hygienischen Einrichtungen ansgestatteten Speisehalle und den, den jüdischen Studenten zur Verfügungstehenden eigenen Mensaräumen täglich durchschnittlich 1000—1200 Speiseportionen. ' Jeder Jude,f in dem noch ein jüdisches Herz schlägt, in dem das alte jüdische Humaiiitätsgefühl nicht ansgestorbeu ist,- und der Sinn hat für eine modern-soziale Fürsorge, wird dieses dem-Gemeinwohl dienende Unternehmen durch Ankauf und Verbreitung der lose fördern. Die ersten vier Haupttreffer im Werte von L 30.000.—, K 5000 —, L 2000 — und K 1000.— können auf Wünsch des Gewinners in barem Gelde abgelöstwerden. Lose ä K. 1.— sind in allen k. k. Tabak-Trafiken und im Bureau der Lotterieverwaltung, Wien, I., Wpllzeile 24. zu haben. Dr. Emaniier BunzePsche Aerzie-Stiftung in Wien.. Ans den Interessen dieser Stiftung sind für das Jahr 1911 14 Stiftplätze ä K 200 an Israeliten zu verleihen. Diese Stiftplätze können nur an solche in Wien promovierte7 Doktoren der Medizin deutscher Nationalität verliehen werden, welche österreichische Staatsbürger sind und infolge Alter oder Kränklichkeit ihre Praxis nicht ausüben können oder infolge von Unglücksfaüen in eine unverschuldete vorübergehende Notlage geraten sind. Bewerber um einen Stiftplatz haben ihre mit dem Geburtscheine, dem Doktordiplom, der Bestätigung der Kränklichkeit oder der hilfsbedürftigen Läge und dem Nachweise der deutschen, Nationalität, welcher erbracht erscheint, wenn der Bewerber bei der letzten Volkszählung die deutsche Sprache1 als Umgangssprache - angegeben hat, belegten Gesuche bis längstens 1. Oktober 1911 12 Uhr mittags beim Wiener medizinischen Doktorenkollegium,. I. RothenthurmBtrasse 19, (Van Swieten-Hof) zu überreichen. ... Wien, 10. Juni 1911. Israel. Kultusgemeinde Wien. t Direkter deutscher Post- und SchneUdamPseröienst, Personen-Beförderung nach .. allen Weltteilen vornehmlich auf den Linien Hamburg-Newyork Hamburg - Philadelphia Hambürff—Argentinien Hamburg -Brasilien Hnmburü—Cnnnüa Hamburg-Cuba , Hamburg—Mexiko Hamburg-Afrika Hamburg—England Hamburg—Frankreich Bergnügungs-unv Erholungsreisen zur See: Neuen um die Wett; Orientfahrten; Mittelmeerfahrten; Westinbienfahrten; Südamerikafahrten; Nordlandfabrtei; nach Drontheim, nach Island, nach dem Norökap ,,nd nach Spitzbergen: Nilfahrten. Prospekte gratis und franko. ' A Hamburg-Amerika Linie, Abteilung P-rsoneavi-rkobr, Hamburgs / Vertreterjn Wien: Die General-Repräsentanz der Hamburg- Aiperika Linie, I., Kärntnerstraße 38. 1505 Ligemümer und Herausgeber A. Bauer. — Thefredaktenr Dr. M- Löwy. — Beramwortl.' Redakteur SloiS »utta. - Druck von Morir Waizuer A Satz», Wien, IX. Kolingaste 11 (Telepdou 15.302).