Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1911
- Issue
- Heft 23 (16.6.1911)
- Date
- 1911-06-16
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Nr. 23. Die Wahrheit KeSetjlnnden in den ZSeiöänsern der israelitischen Knttnsaemeinde Freitag, 16. Juni abends 7 Uhr 30 M- Samstag. 17. „ 8 „ -45 „ Vom 18. Juni bis 22. Juni „ 7 „ — „ Der Gottesdienst beginnt au Wochentagen um %7 Uhr früh, an . Samstagen und Feiertagen um %9 Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII. Bezirk, Neudeggergasse 12. Kauz lei st. uuden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen, Konfirmationen und Verkündigungen werden angemeldet im Sekretariat des Teinpelgebäudes, Hezzan in. Terephon 4723/VIII. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Tlioryasse 13 (iUKillnergasse 21). Gebetstunden, wie in den Tempeln der israelitischen Kultusgemeinde, nur Samstag um 8 Uhr, Freitag abends 7 Uhr. Parle 1909 faoohste Auszeichnung. Wien 1908 Kammer-Medaille, und London 1906 Ehren-Oiplom. MM Hedeutendstes Spezialgeschäft ~ der Monarchie __ für Synagogenornate Rudolf Goldstein . Oiiil- und Iluiloriii-Sclnieider Wien, II., Taborstr. 54. ■■ ■ Telephou 21.990. —. Lieferant vieler Kultusgemeinden Ausführung jeder gewünschten Facon vom einfachsten bis.zum feinsten Genre, alles in tadelloser Güte. Streng reelle Bedienung — billige Preise. lleich illustrierte Preiskataloge gratis und-franko. Talare, Kutten und Baretts werden gegen massige Leihgebühr verliehen 1^-GfeflügeL Verlässlich “ico-Geflügel, plombiert, nur geschlachtet von anerkannten, in orth. Gemeinden bestellten ll'LNiV und von hiesigen pns pn n’r beaufsichtigt, bekommt man bei M. Schreiber Wien, II., Hammer rurgstallgasse Nr. 1 Ecke der Stefaniestrasse, nächst der Stefaniebrücke. KONKURS. Beim Synagogen-Verein „Beth Israel“ nach polnischjüdischem Bitus in Wien, II., Malzgasse 29, gelangen mit 1. August 1. J. die Stellen eines 1. Tenoristen, sowie eines 1. und 2. Bassisten zur Besetzung. Gehalt nach Uebereinkoinmen. Einer der Herren, der die Fähigkeit besitzt, einen grösseren Chor einzustudieren und zu dirigieren, erhält einen grösseren Gehalt. - Ledige Bewerber, die perfekte Blattleser sind, wollen ihre Gesuche samt Originalzeugnissen an das Sekretariat obigen Vereines einsenden. Konkurs. Bei der israel. Kultusgemeinde Friedek- Mistek, gelangt mit dem 1. September 1. J. die Stelle eines II. Kantors, der zugleich Schochet-, Ubodek-, Koreh- und Schofarbläser sein muss, zur Besetzung. Derselbe muss musikalisch gebildet sein, im Chore mitwirken und die Fähigkeit ‘besitzen, den Tempelchor mit Orgelhegleitung zu dirigieren. Die Anstellung erfolgt nach den Normen der für die Beamten und Diener der israel. Kultusgemeinde Friedek- Mistek bestehenden Dienstpragmatik und Pensionsordnung mit den Bezügen der III. Gehaltsklasse, 1200 K Grundgehalt, 3 Quinquennalzulagen a 10% und den drei nächsten Quinquennalzulagen ä 15% nebst den üblichen Emolumenten auf ein Jahr provisorisch. Ledige Bewerber und österr. Staatsbürger wollen ihre gehörig belegten Gesuche mit Angabe des Curriculum Vitae bis zum 15. Juli 1. J. an den gefertigten Kultus- Vorstand einsenden und zur Abhaltung eines Probevortrages bereit sein. Reisekosten werden nur dem Akzeptierten vergütet. Friedek-Mistek, am 12. Juni 1911. Her Vorstand der israel. Knltiisgemeinde. Fanny von Hofmannsthal-Dormitzer’sclie Witwe n-Stiftung. Anzahl der Plätze : Ein bis-' Vier im Betrage von zusammen K 840— - Bewerbungsberechtigt sind: arme in Wien wohnhafte Witwen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Gatten. ’■ Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1911.; Einreichstelle: I. Seitenstettengässe 4, II. Stock (Eiureichungsprotokoll). Näheres in den .von der Einreichstelle unentgeltlich zn beziehenden Gesuchsbögen. Wien, 1. Juni .1911. Der Vorstand . der Israel. Kultusgemeinde Wien. Josef Spitzer-Stiftung für des Ernährers, beraubte Familien. . Anzahl der Stiftplätze: Drei oder Vier im Betrage von zusammen K 250.—., _ Bewerbungsberechtigt sind: Jüdische Familien, welche des Ernährers, sei es durch Tod sei es durch andere Umstände, beraubt wurden. Gesnchsbeilagen: Geburtsschein des Gesuchstellers sowie Bescheinigung über den Abgang des bisherigen Familien - ernährers, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist : 30. Juni 1911. Einrelehstelle: I.. Seitenstettengässe 4, II. Stock (Einreichungs- Protokoll.) Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchshögen. Wien, 1. Juni 1911. Der Vorstand- - der israel. Kultusgemeinde Wien. Katharina und Lazar Goldstein’sche Witwen-Stiftung. Anzahl der Stiftplätze: Drei im Betrage von K 398.— Bewerhungsberechtigt sind: Dürftige, im Polizeibezirke Wien wohnhafte -jüdische Witwen aus dem Zivilstande . von ■ ' tadelloser moralischer Haltung, deren Gatten in der Zeit vom 16. Juli 1910 bis 15. Juli 1911 ohne Hinterlassung eines Vermögens gestorben sind und namentlich dem Babblnats- und Lehrerstaude angehört haben. Bei gleicher Dürftigkeit haben jene Bewerberinnen den Vorzug, welche die größere Anzahl unversorgter Kinder besitzen. Gesnchsbeilagen: 1. Totenschein des Gatten, 2. Geburtsschein der Bewerberin, uud 3. der Kinder 4. Trauungsschein, 5. Armutszeugnis, und 6. abhandlungsbehördlicher Bescheid^ dass die Verlassenschaft des verstorbenen Gatten armutshalber abgetan wurde. Einreichstelle« I., Seitenstettengässe 4, II. Stock (Einreichungs’- protokoll). Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1911. Verleihungstag: 15. Oktober 1911. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu her ziehenden Gesuchsbögen. Wien, 22. Mai 1911. Der Vorstand der israel. Kuitusgemeinde Wien.