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Die Wahrheit · 1911-01-27 · Heft 4 (27.1.1911) · page 12

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1911
Issue
Heft 4 (27.1.1911)
Date
1911-01-27
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Lette 12. Die Wahrheil Nr. 4 Ettel Goldsehmidt-Stiftung für Mittelschüler. Anzahl 4er Plätze: Drei im Beilage von je, K 100.—. Bewerbungsb erechtigt sind : Realschule* isr. Konfession. Bevorzugt sind: Vater- und mutterlose Knaben, sowie Verwandte des Stifters, Herrn Moriz Bitter von Goldschmidt oder dessen Gattin Nauette, geb. Landauer. Gesuclisbeilageu: Geburtsschein, Armutszeugnis, letztes Studienzeugnis, eventuell Totenschein bezw. Verwandtschaftsnacbweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1911. Einreichstelle: I. Seitenstettengasse 4, II. Stock (Eiureichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Der Vorstand Wien, 15- Jänner 1911. der Israel. Kultusgemeinde Wien. Ettel Gold Schmidt für Mittelschüler. Anzahl der Plätze: Drei im Betrage von je K 100.—. Bewerbungsberectitigt sind: Gymnasialschüler isr. Konfession. Bevorzugt sind: Vater- und mutterlose Knaben, sowie Verwandte des Stifters, Herrn Moriz Ritter von Goldschmidt, oder dessen Gattin Nanette, geb. Landauer. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis. letztes Studienzeuguis, eveutuell Totenschein bezw. Verwaudtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1911. Ein reich stelle: I.. Seitensiettengnsse 4, H. Stock (Einreichungs- Protokoll.) Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchshögeu. Wien, 1. Jänner 1911. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Elise Herz’sche Ausstattungs-Stiftung. Anzahl der Stiftplätze: Einer im Betrage von K 780.—. Bewerbungsberechtigt sind: Moralisch untadelhafte, dürftige verwaiste in Wien oder in Böhmen geborene Töchter jüd. Eltern, welche sich im Brautstande befinden. Auszahlungstag: 20. Dezember 1911. fiesucbsbeilagen: Geburtsschein, Totenschein der verstorbenen Elternteile, Armutszeugnis, Verlobungsuachweis, Sittenzeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 18. Februar 3911. Einreichstelle: 1., Seitenstettengasse 4, IT. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor der Entscheidung über die Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jeden Anspruches an dieselbe verlustig. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsblanketteu. ~ Der Vorstand Wien, 1. Jänner 1911. der Israel. Kultusgemeinde Wien. Salomon Frankl’sclie Heiratsstiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 380.—. Bewerbungsherechtigt sind: Arme Israel' Mädchen, welche sich im Brautstände befinden. Verleihung. vor dem 15. Mai 1911. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Verlobungsnachweis, Sittenzeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. März 1911. Einreichstelle: I-, Seitenstettengasse 4, II. Stock. (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sieb vor der Verleihung verehelichen, werden jedes Anspruches au diese Stiftung verlustig. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchshögen. Der Vorstand Wien, 1. Jänner 1911. der Israel. Kultusgemeinde Wien. Soeben erschienen! Lieder eines fahrenden Chossid. Humoristische Dichtungen für jüdische Geselligkeit von Louis Böhm. Mit Vorwort und Illustrationen von Oberkautor 8. Singer, Katlowitz. Elegant in Leinen gebunden Preis 1 K 75 h. Im Verlag von Louis Manasse Hildesheim IL (Provinz Hannover). Mazzoth-Lieferung-. Die Armenanstalt der israelitischen Kultusgemeinder gibt bekannt, dass sie Offerte für die Lieferung von zirka. 285 Meterzentner Mazzoth entgegennimmt. Die Mazzoth müssen unter strenger Beobachtung der rituellen Vorschriften hergestellt werden, 22—24 Stück per Kilo. Der Schluss des Einreichungstermines ist am 6. Jänner 1911. Offerten bleiben bis 17. Februar 1911 in Kraft. Die Lieferung wird im ganzen oder teilweise vergeben. Nähere Auskünfte in der Kanzlei, I., Seitenstetlengasse 2, von 10—11 Uhr vormittags. Der Vorstand der Armenanstalt der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Stiftung des Herrn Samuel Kolisch zum Andenken anseinen Bruder Ignaz Freih. v. Kolisclu Anzahl der Plätze: Unbestimmt zusammen K 800.—. Bewerbungsherechtigt sind: a) In erster Reihe arme Verwandte des Stifters und zwar: 1. Deszeudeuten desselben ohne- Einschränkung auf-einen bestimmten Grad. 2. Abstämmlinge der Grosseltern des Stifters bis zum 6. Grade der Seitenlinie von dem Stifter "ab gerechnet, b) lu Ermangelung solcher, vier arme Israel. Familien in Wien. Verleiliuugstag: 27. April 1911 — 29. Nissan. Gesuchsbeilagen: Sämtliche Bewerber haben Zeugnisse über ihre Armut und Würdigkeit, mit dem Stifter verwandte Personen, überdies den legalen Nachweis über diese Verwandtschaft zu erbringen. Von den mit dem Stifter nichtverwandten Bewerbern ist die Zugehörigkeit zum Judentume auszuweisen. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Jänner 1911. Einreichstelle: I., Seitenstetteugasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögeu. Wien, 1. Jänner 1911. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde in Wieu. Verzeichnis der Verstorbenen Vom 15. bis inkl. 21. Jänner 1911. Franziska Strauß, Kausmannswitwe. 44 I. Elsa Barn, Privatenskind. 4 Monate. ' Jur. Dr. Sco Goldniann, Advokat. 60 I. Siegfried Löwenseld, Fabrikant. 77 I. Moses Stanger, Buchhalter. 62 I, Max' Schöpkes, Reisender. 38 I. Bertha Schwarz, Obe'rbuchhalterswitwe. 58 I.- Adolf Kohn, Hausierer. 65 I. Dr. Hermann Sauerbrnnn, Distriktsarzt.. 76 I. Hermann Mayer, Kaufmann. 36 I. Julie Gnttmann geb. Pollak. ohne Beruf. 54 I. Rnfke Blum, Hausiererin. 54 I. Ignaz Ziveig, Schuhmacher. 54 I. Viktor Hugo Pick, Korrespoudentenskind. 5 Monate. Regina Kobsa, Pflegling. 63 I. Eva Ament, Schneiderinskind. l2/s I. Max Fischer, Handelsangestellter. 48 I. Margarethe Schlesinger, Reisendenskind. 8^/2 I- Ernst Schwarz. Goldarbeiterlehrling. 15 I. Adolf Schoßberg, Kaufmann. 59 I. Fanny Friedländer geb. Fenek, Private. 73 I. Julie Weiß, Private. 65 I. Rosa Stern, Handarbeiterin. 28 I. Israel Eisen, Landwirt. 35 I. Josefine Oser geb. Wenger, Pflegling. 78 I. Eugenie Hiesiger, Kontoristin. 20 I. Max Schaff, Reisender. 42 I. Michael Hajek, Dienstmann. 53 I. Moses Ehrlich, Kaufmann. 75 I. Julie Langfelder geb. Ffiedmann, Zimmermalerswitwe. 78 I. Grete Drucker, Privatbeamtenskind. 2 I. Josefine Groß, Private. 68 I. Zelig Fvcseanu, Kaufmann. 71 I. Moritz- Seidler, Kaufmann, Kommerzialrat. 64 I. Rifka Drezner geb. Lustigmann, Schuhmachersgattin. 38 I. Walter Brüll. Kassierskind- 5 Wochen. Stefan. Samuel Lust, Vertreter. 49 I. Jakob Spitzer, Agent. 82 I. Karoline! Stein geb. Wengraf, Beamtensgattin. 46 I. Luise Fasal geb. Kohn, Jnspektorsgattin. 59 I. Martha Leitschick, Hutmachersgehilienskind. 1 Monat. Josef Großmann, stud. med. 36 I. Heinrich Köllner, Kansmann. 57 I. Ehaskel Baum, Hausierer. 53 I. Elsa Hacker, Schneiderinskind. 3 Tage- Ignaz Schlesinger, Private. 73 I. Fanni Reich geb. Schwarz, Pflegling. 70 I. Jndis Mager. Hausierern!. 41 I. Julie Magner, Pfri'mdnerin. 65 I. Abrum Gorodctzki, Kaufmann. 25 I. Moritz Szarwassi, Privat. 80 I. Adolf Baer, Privat. 81 I. Debora Ehrlich geb."Heid, Private. 70 I.. Markus Koralek, Goldarbeiter. 28 I. Regina Kraus, Private. 62 I. Kaspar Silberknopf', Pflegling. 84 I. Alois Schnabel, ohne Beruf. 58 I. Rosa Reiß, Köchin. 74 I. Bernhard Weiß, Agent. 61 I. David Groß.' Lehrling. 16 I. Marie Hoffmann, geb. Eisner, PrvfefforSwitwe. 86 I. Ignatz Kritzer, Tapezierergehilsenskind. 2 I. Anna Lenzberg geb. Meth^ Kaufmannswitwe. 71 I. . Zu haben in allen jüdischen Buchhandlungen. Eigentümer und Herausgeber I. Bauer. — Chefredakteur Dr. M. Lölvli. — Leraullvocri. Redakteur Aloi» Kulka. Druck von Moriz Warzner Sohn, Wien, IX. Ko fing affe 11 (Telephon 15.302).

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