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Die Wahrheit · 1911-01-20 · Heft 3 (20.1.1911) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1911
Issue
Heft 3 (20.1.1911)
Date
1911-01-20
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 3. Für den Inseratenteil ist die Redaktion nicht' verantwortlich Insbesondere ist es ausschliesslich Sache der Leser, die im Inseratenteil enthaltenen Rnipfehlnngen ritueller Waren oder sonstige Angaben religionsgesetzlichen Charakters auf ihre Zuverlässigkeit zu prüfen. _____ KevetMmdeii in den Bettziinlern der isrnelittlitzen Lnttusliemeinde Freilag, 20. Immer abends 4 Uhr 45 M. Samstag, 21. „ „ 5 „ 20 „ Vom 22. bis inkl. 26. Jänner „ 4 „ 45 „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen nm 7 Uhr früh, au Samstagen nm '/.fl Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wi«n, VIII., Bezirk, Nemleygergasse 12. Kanzleistundeii: Ah W von 4—7 IJhr. an Soun- und Feiertagen von IO—12 Uhr. — Irniutiiyv.it und Konfirmationen werden an gemeldet im Setnetnriai ilea Teini>elgebiuideB. Mezzanin. Israel i tiseher Bethans- V erein im IX. Bez., Grün» Tluiryasse 13 (Nliillnergasse 21). 6ebet$tunden, wie in den Tempelu der israelitischen Kultusgemeinde. Pari* 1909 tiSobste Auszeichnung. Wien 1908 Kammer-Medaille, und London 1906 Ehren-Dlplom. mm Bedeutendstes Spezialgeschäft mm der Monarchie _. ...' ■ fiir Synagogenornate von Rudolf Goldstein Civil- und liiiilorni-Sciineider Wien, II.. Taborstr. 54. , - — Telephon 21.990. .— Lieferant vieler Kultus gemeinden Ausführung jeder gewünschten Facon vom einfachsten bis zum feinsten Genre, alles in tadelloser Güte. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Talare, Kutten und Baretts werden gegen massige Leihgebühr verliehen Kundmachung. Im Siune der Bestimmungen betreffend den von Herrn Donat Tauszig 8. A. im Spitale der isr. Kultusgemeinde in Wien, begründeten Bettplatz hat auf diesen, bezw. im Falle des Platzmangels auf den Betrag von täglich einer Krone in erster Linie ein um die Aufnahme daselbst ansuchender armer, mit dem obgeuannten Stifter verwandter Kranker ohne Unterschied, der Konfession Anspruch, vorausgesetzt, dass er den für dieses Spital geltenden Aufnahmsbedingu''gen entspricht. Als Verwandte des Herrn Donat Tauszig sind in Hinsicht auf diesen Bettplatz Personen anzusehen, welche mit demselben nicht Uber den sechsten Grad der Seiienverwandtschaft hinaus — von d^m Erblasser an gerechnet — verwandt sind. Unter mehreren Verwandten entscheidet der nähere Grad, unter gleich nahen Verwandten die Abstammung von väterlicher Seite des Erblassers. Bewerber um diesen Freiplatz, bezw. um den angegebenen Geldbezug, haben ihre mit den erforderlichen Beilagen versehenen Gesuche bis 15. März 1911 im EinreichungsProtokolle der Israel. Kultusgemeinde, Wien, I. Seitenstettengässe 4, II. Stock, während der Anatsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Sachdienliche Auskünfte werden im Stiftungsamte der israel. Kultusgemeinde, Wien, L Seitenstettengasse 2, H. Stock, während der Amtsstunden erteilt . Wien, 15. Jänner 1911. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Györi izraelita hitközseg. KONKURS. Der Vorstand der Györer isr. Kultusgemeinde schreibt biemit auf die durch Ableben frei gewordene Oberkantorstelle Konkurs aus. Die Stelle . ist mir, einem Anfangs-Grundgehalte von K 3000.—, freie Wohnung, ferner laut Dienst-Statuten festgestellten Nebeneinkommen dotiert. Der Oberkantor wird von der Generalversammlung gewählt und nach Ablauf des ersten Probejahres ebenfalls von der Generalversammlung endgiltig aufgenommen. An dem Konkurs können nur Bewerber bis zu dem 40. Lebensalter teilnehmen,. die Vorbeter ersten Ranges und musikalisch gebildet sind und die Fähigkeit besitzen, mit Chor und Orgelbegleitung vorzubeten, Bai Kore sind, die den gemischten Chor einstudieren und au leiten fähig sind. Dem Offerte sind Zeugnisse der absolvierten Studien, musikalischer Kenntnisse, bisheriger Wirkung, ferner Geburtsschein und behördlich ärztliches Zeugnis beizufügen. Der Gewählte ist verpflichtet, den Dienst-, Disziplinar- und Pensionsstatuten der Gemeinde sich zu unterwerfen. An dem Konkurs Teilnehmende haben ihre Offerte bis spätestens 15. Februar 1911, Mittags 12 Uhr, an das Sekretariat der Gemeinde einzuschicken. Zur Abhaltung von Probevorträgen werden nur Berufene zugelassen und nur denen werden Reisespesen in der von dem Vorstande bestimmten Summe vergütet. Der Gewählte hat die Stelle am 1. August 1911 anzutreten. Györ, am 18. Dezember 1911. Im Namen des Vorstandes der „Györi izraelita hitközseg“ : Pollak Lajos, Perl Josef, Sekretär. Präses. Die Elisabeth „Dampfmühl-Gesellsehaft“ Budapest welche seit Erwerbung der Pannoniamühle die Erzeugung von Ostermehlen fortsetzt, empfiehlt die für Ostern gebräuchlichen Mehlsorten „entsprechend“ den Original- Mehlnummern der Budapester Dampfmühleu, welche unter Aufsicht des hiesigen Rabbinats und ganz besonders jener der hochw. Rabbiner Herren Dr. liles Adler und NI. Feldmann erzeugt und ebenso unter Aufsicht des hiesigen Rabbinats und deren Maschgichim expediert werden. Gefällige-Bestellungen werden bei billigsten Tagespreisen ausgeführt. Adresse: „Elisabeth Dampfmühl-Gesellsehaft“ Budapest. Kundmachung;. In der Versorgungsanstalt der isr. Kultusgemeinde, Wien, IX. SeegaBse 9, ist an einen armen oder gebrechlichen, den im Orgauisaiionsstatute dieser Anstalt festgesetzten Bestimmungen entsprechenden Verwandten des am 18. Oktober 1907 in Wien verstorbenen Herrn Donat Tauszig ein Freiplatz, eventuell an Stelle dieses Freiplatzes ein Jahresbetrag per K 320.— bis auf weiteres zu verleihen. Als Verwandte des Herrn Donat Tauszig sind in Hinsicht auf diesen Freiplatz diejenigen Personen anzusehen, welche nicht über den sechsten Grad hinaus mit dem genannten Erblasser verwandt sind. Bewerber um diesen Freiplatz, bezw. um den ausgeschriebenen Jahresbetrag haben ihre mit den erforderlichen Beilagen belegten Gesuche bis 15. März 1911 im Einr^iehungsprotokolle der israel. Kultusgeüleinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, II. Stock während der Amtsstundeu zwischen 9 und 12 Unr vormittags zu überreichen. Sachdienliche Auskünfte werden im Stiftungsamte der Israel. Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengas-e 2, II. Stock, während der Amtsstunden erteilt. Wien, 15. Jänner 1911. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien.

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