Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1910
- Issue
- Heft 49 (16.12.1910)
- Date
- 1910-12-16
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/3062972-3063520-3063569--07011-3074062- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Seite 2. Die Wahrheit Nr. 49. Ftir den Inseratenteil ist die Redaktion nicht verantwortlich. Insbesondere ist es ausschliesslich Sache der Leser, die im Inseratenteil enthaltenen Enipfehlungen ritueller Waren oder sonstige Angaben religionsgesetzlichen Charakters auf ihre Zuverlässigkeit zu prüfen. Hetietjllinden in den WetiZiinlern der israelitischen Freitag, 16. Dezember abends 4 Uhr 15 M. Samstag, 17. „ „ 4 „ 50 „ Vom 18. bis inkl. 22. Dezember „ 4 „ 15 „ Der Gottesdienst beginnt au Wochentagen um 7 Uhr früh, an Samstagen um */$ Uhr srnh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neiuieygergasse 12. Kanzleist; linden: An W von 4—7 Mir, «» Sounituü Feiertage« voll 10—12 Mir. — Iruuiiiig«ii und Konfirmationen werden angemeidet 3i*i Sekretariat den Tempelgebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaiis-Verein im IX. Bez., Krim« Thorgasse 13 (IVliillneryasse 21). Gebetstunden, wie in den Tempeln der israelitischen Kultusgemein de. Paris 1909 höchste Auszeichnung. Wien 1908 Aammer-Hedaille. und London 1906;Ehren-Diplom. WM Bedeutendstes Spezialgeschäft —~ der Monarchie mm für Synagogenornate Rudolf Goldstein Civil- und liiiilorin-Schiieider Wien, II., Taborstr. 54. —— Telephon 21.990. > — ». I-1eters.it t vieler Lnltns gemein den Annfübrnng jeder gevvii»«elitea 1 aeen vom einfachsten bis zum feinsten Genre, alles in tadelloser Güte. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Talare, Kutten und Baretts werden gegen massige Leihgebühr verliehen Mazzoth-Ltieferung-. Die Armenanstalt der israelitischen Kultusgemeinde gibt bekannt, dass sie Offerte für die Lieferung von zirka 285 Meterzentner Mazzoth entgegennimmt. Die Mazzoth müssen unter strenger Beobachtung der rituellen Vorschriften hergestellt werden, 22—24 Stück per Kilo. Der Schluss des Einreichungstermines ist am 6. dünner 1911. Offerten bleiben bis 17. Februar 1911 in Kraft. Die Lieferung wird im ganzen oder teilweise vergeben. Nähere Auskünfte in der Kanzlei, I., Seitenstettengasse 2, von 10—11 Uhr vormittags. Oer Vorstand der Armenanstalt der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Konkurs. Bei der Bethaus- und Beerdigungs - Bruderschaft Dürnkrut a. d. Nordbahn gelangt mit 1. Februar 1911 die Stelle eines Religionslehrers, der zugleich Kantor, Schochet, Koreh und Bodek ist und musikalische Bildung hat, zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von K 1000.—, nebst einer jährlichen Quartierzulage von K 100.— und üblichen Emolumenten, verbunden. Bewerber, österreichische Staatsbürger, verheiratet, ohne — oder mit kleiner Familie, wollen ihre mit den bezüglichen Nachweisen belegten, eigenhändig geschriebenen Gesuche bis Ende Dezember 1910 au den gefertigten Vorstand einsenden. Zu den Probevorträgen werden nur die Berufenen zugelassen und Reisespesen bloss dem Akzeptierten vergütet. Dürnkrut, am 14. Dezember 1910. Jacob Koppel, Vorstand. Kundmachung. Für jüdische Kinder, welche der elterlichen Fürsorge entbehren, werden seitens der Wiener Israel. Kultusgemeinde jüdische Ffiege-Parteien gesucht. Dieselben haben ihre Vertrauenswürdigkeit nachzuweisen und erhalten bei gewissenhafter Pflege für je ein Kind einen nach Vereinbarung festzustellenden monatlichen Pflegebeitrag. Schriftliche Anerbieten sind au das Wohltätigkeitsamt, I., Seiteustettengasse 2, I. Stock zu richten, woselbst während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags mündlich Auskünfte erteilt werden. Besonders wichtig wäre die Anmeldung von Parteien, welche Kinder in vorachulpflichtigem Alter (bis 2 Jahre und von 2 bis 8 Jahre) in Pflege nehmen würden. Wien, 18. Dezember 1910. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Salomon Groldsclimiedt-Stiftung für Gymnasial- Scliüler. Anzahl der Plätze: Fünf im Betrage von je K 100.—. Bewerbungsbereehtigt sind: Israelitische mittellose Gymuaäialschüler. welche sich über guten Studienfortgaug und streng sittliche Haltung auszuweiseu vermögen. Bevorzugt sind: Jene Bewerber, welche nachznweisen vermögen, dass sie mit dem Stifter Herrn Moritz Ritter von Goldschmidt sei. And. oder mit dessen Gattin, Frau Nanuette geh. Landauer sei. And. verwandt sind, sowie verwaiste Bewerber. Verleihungstag: 22. März 1911 — 22. Adar. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis. Studienzengnis, eventuell Totenschein des Vaters oder der Matter, und gegebenenfalles Verwandschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Jänner 1911. Einreichstelle: I., Seir.eustetteugasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Sonstige Bestimmungen: Jene Bewerber, welche mit einem Stipendium dieser Stiftung bedacht werden, sind verpflichtet am Vorabende und Morgen des 22. Adar (22. März 1911) beim Gottesdienste im Gemeindetempel, I., Seitenstettengasse 4, anwesend zu sein uud ihre Anwesenheit von dem Bethausinspektor schriftlich bestätigen za lassen. Verwaiste müssen bei diesen Gottesdiensten das übliche Seelengebet verrichten. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlichzu beziehenden Gesuchsbögen. Der Vorstand Wien, 14. Dezember 1910. der israel. Kultusgemeinde Wien. Komptoiristin mit mehrjähriger Praxis und Kenntnis dreier Landessprachen, aus gutem, streng religiösem Hause, sucht bei bescheideneu Gehaltsansprüchen Stellung. Auskunft: Buchdruckerei Moriz Waizuer & Sohn, Wien, IX.