Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1910
- Issue
- Heft 48 (9.12.1910)
- Date
- 1910-12-09
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 48. Für den Inseratenteil ist die Redaktion nicht verantwortlich. Insbesondere ist es ausschliesslich Sache der Leser, die im Inseratenteil enthaltenen Empfehlungen ritueller Waren oder sonstige Ansraben relisrionsgesetzlicheii Charakters auf ihre Zuverlässigkeit zu prüfen. Kevetttunden in den Aetötiuleru der ifrnelitrstHen Fttitturrgemeinde Freitag, 9. Dezember abends 4 Uhr 15 M. Samstag, 10. „ ,, 4 „ 50 „ Vom 11. bis infl. 11. Dezember „ 4 „ 15 „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 7 Uhr früh, an Samstagen um '/ß Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neiiileygerfjasse 12. Kanzleist.undeti: Au Wochentagen von 4—7 Uhr, an Soun- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Iranungen und Konfirmationen werden allgemeine: im Sekretariat den Tempelgehiiudea. Mezzanin. Konkurs zur Besetzung von Kantoren-Stellen. Bei der israel. Kultusgemeinde Wien gelangen Kantorenstellen fiir erstklassige bewährte Kräfte zur Besetzung. Gefordert wird: Oeaterreichisches Staatsbörgerrecht, oder die Fähigkeit dieses zu erlangen. Vorzügliche Qualifikation als Vorbeter und Koreh. Gründliche Keuutnis der hebräischen Sprache und Liturgie. Vorzügliche, bestens geschulte Stimmmittel und entsprechende musikalische Kenntnisse, um die kantoralen Vorträge würdig und künstlerisch zu gestalten und unter Grundlage der in Sulzers „Schir Zion“ enthaltenen Gesänge mit dem Chore ein tadelloses musikalisches Ensemble bilden zu können. Guter Gesundheitszustand. Die Bedingungen der Anstellung werden der Vereinbarung Vorbehalten. Bewerbungsgesuche mit den Nachweisen der geforderten Qualifikation versehen, sind bis längstens 15. Dezember 1910 im Einrpichuugsprotokolle der isra°i. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, zu überreichen. Der Kultnsvorstaud bemilt sich die Gestattung von Probevorträgen vor, und werden Reisekosten nur den hiezu vom Vorstände Berufenen vergütet. Der Vorstand Wien, 15. November 1910. der israel. Kultus gemeinde Wien. I srael i tisch er Bethaus- Verein im IX. Bez., Grüne Tlicnqasse 13 (Mfillneryasse 21). Gebetstunden, wie in den Tempeln der israelitischen Kultusgemeinde. Paris 1909 höohste Auszeichnung. Wien 1908 «ammer-Hedaiile. und London 1906 Ebren-Diplom. Konkurs. Bei der gefertigten Kultusgemeinde gelangt die Stelle des Rabbiners am 1. Jauner 1911 zur Besetzung. Bewerber, die der polnischen Sprache in Wort und Schrift mächtig sind, und den hebräischen Unterricht 8 erteilen können, haben ihre mit Zeugnissen versehenen Gesuche an den gefertigten Vorstand bis zum 15. Dezember 1 J. einzusenden. Jahresgebalt 800 Kronen Israelitische Kultusgemeinde Andrychöw den 20. November 1910. Iw Bedeutendstes Spezialgeschäft . der Monarchie mm fiir Synagogenornate Rudolf Goldstein ttifil- und lijiihirm-Sriiiifiiiier Wien. 11.. Taborstr. 54. —.Telephon 21.990. — .. — Lieferant vieler Kultusgemeinden Ausführung jeder gewünschten Facon vom einfachsten bis zum feinsten Genre, alles in tadelloser Güte. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Talare, Kutten uud Baretts werden gegen massige Leihgebühr verliehen Ignaz Baumsche Armen-Stiftung. Anzahl der riätze: Zehn im Betrage vou je K 40.—. ßewerbungsberechtigt sind: arme Personen israel. Religion, insbesondere solche, welche verheiratet und .mit zahlreichen Kindern gesegnet“ sind. Bevorzagt sind: a) Verwandte des Stifters Herrn Ignaz Baums. A., b) solche Bewerber, welche zwar in Wien wohnhaft, aber aus der Vaterstadt des Stifters, Bielitz, gebürtig sind. Verleihungstag: 20. Februar 1911. Gesuchsbeilagen: Gebartschein, Armutszeugnis, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1910. Einreiehstelie: L Seitenstettengasse 4, IT. Stock (Eiureichungs- Protokoll.) Näheres in der von der Einreiehstelie unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögeu. Wien, 1. Dezember 1910. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Der Vorsteher. Dr. Adolf und Emanuel Sternsehe Stiftung für Rigorosanten der Medizin und Chirurgie. Anzahl der Plätze: Sieben im Betrage vou je K 206.—. Bewerbuiigsberechtfgt sind: israel Rigorosanten der Wiener medizinischen Fakultät; das Stipendium soll demselben als Beitrag zu den JEUgorosantentaxen dienen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Iudex, Maturitätszeugnis und Studienzeagnisse der medizinischen Fakultät Wien. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 81. Dezember 1910. Einreichsteile: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock. (Einreichungsprotokoll). Näheres in den vou der Einreiehstelie unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Der Vorstand Wien, 1. Dezember 1910. der israel. Kultusgemeinde Wien. Israelitische Knltussremeinde Wien. Bei der k. k. n.-ö. Statthalterei ist eine Hersch Barach’sche Stiftung für dürftige Studierende israelitischer Konfession mit einem Stiftplatze im Betrage von K 316.— bis zur ordnungsmässigen Studienvollendung zu verleihen. Bezugsberechtigt sind: 1. Verwandte des am 29. Mai 1845 verstorbenen Herrn Hersch Barach, Sonn des Chnjim Barach, 2. in Galizien gebürtige Studierende. Die mit einem Geburtsscheine, Mittello*igkeitszeugnisse, Impfungszeuguisse, Heimatsscheine, Studiennachweisen der beiden letzten Semester, eventuell Prüfungs- und Frequentationszeugnissen, eventuell Nachweisen bezüglich der angegeoen^n Vorzugsrechte versehenen Gesuche sind bis längstens 31- Dezember 1910 bei der k. k. n.-ö. Statthalterei zu überreichen. Die mit einem Armuts- oder Alitteliosigk-itszeugnisse belegten Gesprbe sind stempelfrei. Im übrigen wird auf die in dem Amts hl alte der Wiener Zeitnng vom 18. November 1. J. enthaltene Kundmachung betreffend diese sowie mehrere interkonfessionelle Studienstiftungen verwiesen. Wien, 18., November 1910.