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Die Wahrheit · 1910-11-04 · Heft 43 (4.11.1910) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1910
Issue
Heft 43 (4.11.1910)
Date
1910-11-04
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 43 Fiir den Inseratenteil ist die Redaktion nicht verantwortlich. Insbesondere ist es ausschliesslich Sache der Leser, die im Inseratenteil enthaltenen Empfehlungen ritueller War^n oder sonstige Angaben religioiisgesetzliclien Charakters auf ihre Zuverlässigkeit zu prüfen. Kevetstunden tu den Metkiiulern der itruetitischen Frusluotiemeinde Freitag, 4. November abends 4 Uhr 45 M. Samstag, 5. „ „5 „ 15 „ Vom 6. bis inkl. 10. November „ 4 „ 45 „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 7 Uhr früh, an Samstagen um 7*2^ Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Ui««, VIII., Bezirk, Neiideygergasse 12. Rauzleistnnden : Am \V«»olit5iiUi^«ii von 4—7 IJhr, im Sonu- und Feierluj'eH von 10—12 Hin. — Iraiiuiigeii und Konfirmationen werden an gemeldet im Belnelurinf den Tem jieigebiiudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Griin« Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Gebetstunden, wie in den Tempeln der israelitischen Kultusgemeinde. Paris 1909 höchste Auszeichnung. Wien 1908 Kammer-Medaille, und London 1906 Ehren-Diplom. Bedeutendstes Spezialgeschäft " der Monarchie :-- fiir Synagogenornate von Rudolf Goldstein Oivilmul llnifonii-Sohneider Wien, 11., Taborstr. 54. ■—Telephon 21.990. —— - —— Lieferant vieler Kultus gemein den Ausführung jeder gewünschten Facon vom einfachsten bis zum feinsten Genre, alles in tadelloser Güte. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Taiare, Killten und Palette werden gegen massige Leihgebühr verliehen Jüdisches Theater. Regie M. Ziegler. II. Bezirk, Hotel Stefanie, Taborstrasse Nr. 12. Konkurs. Bei der Israel. Kultusgemeinde iu Gaya (Mähren) gelangt die Stelle eines Kantors mit einem fixen Jahresgehalt von 1600 K nebst freier Wohnung und Erträgnis der kleinen Schechita zur Besetzung. Bedingung: Koreh, Sehochet und Bodek. Offene unter Angabe des Alters, der Familien-Verhältnisse und bisheriger Verwendung sind bis längstens 1. Dezember 1910 an den gef. Vorstand einzusenden. Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Gaya Der Kultusvorsteher: Karl Herschan. Israelitische Knltnsgenieinde Preran. Konkurs, In der hiesigen Kultusgemeinde gelangt der Bosten eines I. Kantors zur Besetzung. Das fixe Gehalt beträgt K 1700 nebst freier Wohnung, halber Schechita sowie den üblichen Nebenemolumenten. Der Anzustellende muss österreichischer Staatsbürger, musikalisch gebildet und imstande sein, einen Chor abzurichten; ferner muss er Sehochet, Ubodek und Koreh sein und den hebräischen Unterricht erteilen können. Nur dem Akzeptierten werden die Reisespesen vergütet. Gesuche sind bis 31. 1. J. an den Vorstand der israelitischen Kultnsgemeinde Preran Lu richten. Für den Kultusvorstand: Max Mayer jr., m. p. Max Schi eisehe-Stiftung. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde verlautbart hiemit, dass aus dem Erträgnissen dieser Stiftung der Betrag von K 900 am diesjährigen Chauukafeste au 20 würdige, wahrhaft bedürftige Israel. Arme, vorzugsweise Familienväter iu Beträgeu von mindestens K 20-— und höchstens K 80.— zur Verteilung zu gelangen hat. Hiebei sind arme Verwandte des Stifters Herrn Max Schiel, gestorben in Wien am 8. Dezember 1859 besonders zu berücksichtigen. Die mit dem Geburts- und Armutszeugnisse belegten Gesuche sind bis 15. November 1910 während der Amtsstunden von 9—12 Uhr im Einreichungs-Protokoll der Israel. Kultnsgemeinde, I. Seiteustettensrasse 4, II. Stock, zu überreichen. Einschreiter, welche sich auf ihre Verwandtschaft mit dem Stifter berufen, haben ausser dem Geburts- und Armutszeugnisse den glaubwürdigen Nachweis über diese Verwandtschaft zu erbringen. Gesucbsblankette werden im Einreichungs-Protokolle unentgeltlich verabfolgt. Auszüge aus «len Matriken der Wiener Kultusgemeinde sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich; es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wieu, 15. Oktober 1910. Der Vorstand , der Israel. Kuliusgemeinde Wien. Ab Freitag, 4. November, und täglich gelangt zur Aufführung Ben Hador. Operette von J. L a t a i n e r. Musik von Perlmutter. Sonntag, 6. November, Nachmittagsvorstellung Halbe Preise. Anfang 7^ Uhr nachmittags. Zur Aufführung gelangt: Jehides. In Vorbereitung: Die klüge Frau. Gustav Figdorsche Stipendien. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde gibt bekannt, dass bei dem Wiener Magistrate für das Studienjahr 1910/11 drei Gustav Figdorsche Stipendien im Betrage von je K 1000.— an je einen armen, durch Eleiss, Sitten und Geistesgaben hervorragenden Hörer der Medizin, der Hechte und Philosophie (Naturwissenschaft) in Wien zu verleihen sind; und zw ar wird beteilt je ein Studierender des katholischen, protestantischen oder evangelischen und des israelitischen Bekenntnisses. Hem Gesuche sind beizuiesren : Geburtsschein, Tmpfzeugnis, Heimatschein, Armuts (Mittellosigkeits-)Zeugnis, Maturitätszeugnis und Studiennachweis. Einreichstelle: Magistrats-Abteilung XIII. Letzter Einreichungstag : 20. November 1910. Wien, 1. Oktober 1910. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde in Wien. K

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