Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1910
- Issue
- Heft 41 (14.10.1910)
- Date
- 1910-10-14
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
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Nr. 41. Die Wahrheit Seite 11. Dr. Jakob Goldenthal-Stiftung.| Anzahl derPlätze: Einer im Betrage von K 95.—. Bewerbungsberechtigt sind : Rabbinats- und Lehramtskaudidaten, welche sich au der Wiener k. k. Universität wissenschaftlich ausbilden. •Gesuchsbeilagen: 1. der Nachweis der österr. oder uugar. Staatsangehörigkeit. 2. der Geburtsschein. 3. ein Zeugnis von einem bei einer Israel. Gemeinde Oesterreichs oder Ungarns wirklich fungierenden Rabbiner über den moralischen Lebenswandel des Bewerbers, wie über dessen tüchtiges Bewandertsein in der hebräischen und rabbinischen Literatur. 4. das Armutszeugnis. 5. der Index oder der Matrikenscheia über die Inskription des Bewerbers als ordentlichen oder ausserordentlichen Hörer der Wiener k. k. philosophischen Fakultät. 6. Die Bestätigung dreier Professoren dieser Fakultät über den fleissigen Besuch der Vorlesungen durch den Einschreiter. ' Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1910. Einreiclistelle: I. Seitenstetteugasse 4, II. Stock (Einreichungs- Protokoll.) Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. , Wien, 1. Oktober 1910. Der Vorstand der Israel. Kuliusgemeinde Wien. Moriz Todesco-Stiftung für Malerf Bildhauerei und Operateurs-Zöglinge,) | Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 1000.—. Bewerbungsberechtigt sind: Mittellose, wohlverhaltene Israeliten, welche in einem der Länder der österr.-ungar. Monarchie geboren sind und sich für die Maler- oder Bildhauerkunst heraubildeu, oder Operateurs-Zöglinge sind. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Mittellosigkeitszeuguis. Freqnentationszeugnis und Nachweise der Studienerfolge. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1910. Einreichstelle: I., Seireustetteugasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Der Vorstand Wien, 1. Oktober 1910. der Israel. Kultusgemeinde Wien. Charlotte Kuffaersche Familien-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen K 680.—. Bewerbuugsberechtigt sind: Arme Verwandte der am 28. Dezember 1896 in Wien verstorbenen Frau Charlotte Kuffner. Bevorzugt sind: insbesondere mit der genannten Stifterin verwandte arme Witwen. Verleihungstag: 23. Thebet — 23. Jänner 1911. Gesuchsbeilagen: Geburtschein, Armutszeugnis, legaler Nachweis der Verwandtschaft mit der Stifteriu, eventuell Todteuschein des Gatten. Letzter Tag der Einreichsfrist: 31. Oktober 1910. -Einreichstelie: I., Seitenstettengasse 4. II. Stock (Einreichungs- Protokoll). Näheres in d^n von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Der Vorstand Wien, 1. Oktober 1910. der israel. Kultusgemeinde Wien. Soeben erschienen: Recitative für Kantoren von I. Podolsky INHALT: Heft I. W’hogen baadenu, Tikanto Schabos, Ato jozarto, Mo osehiw, Jehi rozon, Urnipne chatoenu, Mi scheberach, Weschom’ru, Wajechnlu, Elohenu wolohe awausenu, Jischtabach, Nekadeseh, Os’bekol, Mimkomcho, Naarizoch, K’wodoh, Mimkomoh, Echod hu, Weseorew. Heft II. M’loch, Ato socher, Ato niglesoh, Weal jede. — Preis pro Heft 4 Kronen. — Zu beziehen von B. Gr RUN WALD, Papier Warengeschäft Wien, II., Circusgasse 10. Das Werk wird in einem Artikel „Polnisch Singen in der modernen Synagoge-“ von kais. Rat Oberkantor Jos. Singe r-Wien überaus anerkennend erwähnt. Albert Baum-Stiftung für Techniker. Anzahl der Plätze: Zwölf im Betrage von je K 290. —. Bewerbungsberechtigt sind: junge Leute jüdischer Religion, die sich der Technik widmen. Bevorzugt sind: Die Söhne des st'fterischen Bruders, Herrn Simon Baum (für solche Einschreiter beträgt der Stiftsplatz K 600.-) Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1910. Einreichstelle: I. Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll ) Näheres iu den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Der Vorstand Wien, 1. Oktober 1910. der israel. Kultusgemeinde Wien Dr. Max Friedläadersche Heiratsausstattungs- Stiftung für ein armes Waisenmädchen. Anzahl der Plätze: Vier im Betrage von je L 129.—. Bcwerhungsberechigt sind: arme, verwaiste Mädchen jüdischer Konfession. Gesuehsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Todteuschein, Sittenzengnis, Verlobungsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist - 31. Oktober 1910. Einreichstelie: I. Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll.) Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jeden Anspruches an dieselbe verlustig. Wien, 1. Oktober 1910. Der Vorstand der israel. Kultus Gemeinde in Wien. Ignaz Blumenfeld-Widmung für Maler. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 1809.—. BewerbungHbervchtigt sind: der Malerei sich widmende israelitische Jünglinge. Bevorzugt sind: österreichische oder ungarische Staatsangehörige. Zahlungstag der ersten Stipendienrate: 4. September 1911. (Jesuchsbeilagen : Geburtsschein, Heimatsschein, Mittellosigkeitszeugnias, Fachzeugnise, Kunatbeilageu sind — insoferne solche überhaupt erforderlich sind — erst über Verlangen des Vorstandes zu erbringen. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1910. Einreichstelle: I., Leitenstetten gas * e 4, H. Stock, (Einreichungs- Protokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu bebeziehenden Gesuchsbösren. Der Vorstand Wien, 1. Oktober 1910. der israel. Kultusgemeinde Wien Isak Leeb und Leo Weinbergsche Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 699.— Bewerbungsbereehtigt sind: mittellose Israeliten des jüdischdeutschen Ritus, welcne in Wien an der Universität oder an der Akademie der bildenden Künste ihre Studien mit günstigem Fortgange betreiben und ihre Vorstudien an einem öffentlichen Gymnasium oder au einer öffentlichen Realschule mit gutem Erfolge absolviert haben. Bevorzugt sind: Unter gleichen Verhältnissen in Rumänien, in erster Linie iu Bukarest geborene Bewerber. Gesuclisbeilageu: Geburtsschein, legales Armutszeugnis, Mittelschul- und Hochschulzeugnis, Bestätigung über die Angehörigkeit zum jüdisch-deutschen Ritus und Bescheinigung über den öffentlichen Charakter der besuchten Mittelschule. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1910. Einreichstelle: I. Seitenstettengasse 4, H. Stock (Einreichunga- Protokoll.) Näheres in dem von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Wien, 1. Oktober 1910. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Anstrifte ans dem Jndentmn. L ö w Jakob, Student, geb. 13. Jänner 1888 in Wien, XVIII., Höhnegasie 19. Fischer Alfred, Agent, geb. 26. Juni 1882 in Wien, XIV., Märzstr. 41. Hirschler Marianne, geb. 3. Februar 188? in Wien, VHL, Lederergasse 25. Reich Elsa, Tänzerin, geb. 19. April 1886 in Wien. XVH., Alszeile 101. Klang Fritz Dr. Privat, geb. 21. August 1885 in Wien, L, Reithofstr. 3. Schmidt Julie, Verkäuferin geb. 9. Februar 1877 in Wien, IV., Kolschitzkygasse 2.