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Die Wahrheit · 1910-10-07 · Heft 40 (7.10.1910) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1910
Issue
Heft 40 (7.10.1910)
Date
1910-10-07
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. Die Wahrheil *' %, Nr. 40 Für -den Inseratenteil^ ist die ltedaktioii nicht verantw ortlie h. 1 iisbCsoudere ist es y ausschliesslich Sache der. Leser, die i»n Iiiseratentcil .enthaltenen Empfehlungen ritueller Waren bd©r sonstige Anguheu reHgioiisgesetziicheii Charakters auf ihre Zuverlässigkeit zu prüfen. ^ihiMliiithiu tu hin pdimitlent der ijrltelitischen Kttstusgeuteiude Freitag, 7. Uktob. abends 5 Uhr 30 M. Samstag, 8. „ „ 6 10 „ Vom 9. bis intl. 11. Oktob. „ 5 „ 30 „ Mittwoch, 12. Oft. Vorab. Versöhnungstag „ 5 „ 30 „ Donnerst., 13. „ „ früh 7 „ — „ „ 13. „ „ Ende 5 „ 50 „ Freitag, 14. „ abends 5 „ 30 „ Der Gottesdienst beginnt au Wochentagen um lf27 Uhr früh, an Samstagen um i/2d Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VilL, Bezirk, Netirieygerqasse 12. ^ÄcsrÄ^liiisehe Kultu|gem^d4 Wien. p£s Kuratorium derlei herrlich vomRotfj&cjliüdBchen Künstler-Stiftuug verlautbart,"^dass. auüMdeu Erträgmssen derselben mehrere Stipendien im Mindestbetrage vom jevK 800.— für das Jahr 1010;.-zur Verleihung gelängen. KompetenzbftieGhtigt für diese Stiftung erscheinen mittellose, jüdische, in Oesterreich wohnhafte Künstler oder Künstlerinnen österr. oder ungar. Staatsbürgerschaft, die ihren Beruf auf dem G-ebiete der Architektur,.-.der Bildhauerei, der graphischen Künste, der Malerei oder der musikalischen Komposition selbständig auszuüben befähigt sind. Unter den, den obigen Erfordernissen entsprechenden Kompetenten gemessen jene den Vorzug, welche bereits Beweise ihres Talentes und ihres schöpferischen Wirkens gegeben haben. Von der Verleihung erscheinen diejenigen Bewerber ausgeschlossen, die sich auf anderen Kuustzweigen als den angeführten betätigen, ferner Kuusteleven, sowie überhaupt im Stadium der Vorbereitung für einen künstlerischen Beruf befindliche Personen. Die au das Stiftungskuratorium gerichteten,, mit Fachzeuguisaen, sowie mit dem Geburts¬ und Heimatscheiue versehenen Gesuche sind bis längstens 12. Oktober 1910 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, II. Stock, zu überreichen. Die Bewerber werden ihre Kunstbeilagen — ia*o{erue solche gefordert werden — erst über Verlangen des Kuratoriums zu erbringen haben. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Nähere Auskünfte werden im Sekretariate der israel. Kultusgemeinde (Stifcungsamt) erteilt. Kanzleistil u deu Das Kuratorium der freiherrlich von Kothschildschen Künstler-Stiftung. Au W«»cli «ii l en von 4—7 lllir, aii Soun- »ud Feiertagen von »0—12 Uhr. — Irniiiniyeu mul Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des TenipelgehiiudeB, Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Brüne Thoryasse 13 (Mülfnergasse 21). Gebetstunden, wie in den Tempeln der israelitischen Kultnsgemeinde. Ludwig Brettauer-Fond für Armenbeteilung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen im Betrage von K 430—. Bewerbungs berechtigt sind: besonders bedürftige jüdische Arme. Gesuchs bei lagen: Geburtsschein, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Oktober 1910. Einreichstelle -. I. Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Verleihungstag: 80. Dezember 1910. Näheres in den von der Einreich stelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuehsbögen. Der Vorstand Wien, 15. September 1910. der israel. Kultusgemeinde Wien. Dr. Adolf Scb.miedl-Widmu.ng für Talmudschüler. Anzahl der Plätze: Drei im Betrage von je K 100.—. Bewerbungsberechtigt sind: israelitische, bedürftige Gymnasialschüler, welche Talmudstudien betreiben. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Nachweis des schulmässigen Talmudstudium*1, Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Oktober 1910. Einreichstelle: I., Seiteustettengasse 4, H. Stock. (Einreichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuehsbögen. Der Vorstand Wien, 15. September 1910. der israel. Kultusgemeinde Wien. Samuel Süssermann-Stiftungfür Talmudschüler. Anzahl der Plätze: Zwei Plätze k R 200.—. Bewerbungsberechtigt sind: Schüler einer hiesigen Mittelschule, welche sich beim Unterrichte in der Bibel und im Talmud durch Fleiss und besondere Erfolge hervortun. Bevorzugt sind: unter übrigens gleichen Verhältnissen jene Mittelschulbesucher, welche aus der Talmud-Thora-Vereinsschule in die Mittelschule übergetreten sind. Gesnehsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeuguisse und Nachweis des erfolgreichen Bibel- und Talmud- Studiums. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Oktober 1910- Einreichstelie: 1., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsblanketten. Der Vorstand Wien, 15. September 1910. der israel. KuJtusgemeinde Wien. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Aus den Zinsen der Fanui Jeitelesschen Heiratsausstattungs- Stiftung,gelangt der Betrag von K 588— an eine arme, hier ansässige B^aut israelitischer Konfession zur Verleihung. Die Gesuche, belegt mit Geburts-, Sitten- und Mittellosigkeitszeuguissen, ferner mit dem Nachweise, dass die Bewerberin sich bereits im Brautstande befindet, sind bis 15. November 1910 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstetteugasse 4, H. Stock, während der Amtsstundeu zwischen 9 und 12 Uhr zu überreichen. Später einlangende Gesuche werden nicht berücksichtigt. ' Wien, im September 1910. Die Kuratoren der Fanni Jeiteles-Stiftuugen. Stiftung zur Unterstützung israel. Studierender gewidmet von Dr. Sem. Plohn zum Andenken an seinen Vater Jakob Plohn. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Betrage von insgesamt K 680.- Bewerbungsbereehtigtsind: 1. Israel, hilfsbedürftige und unterfltützuugswürdige eheliche Nachkommen der Geschwister des Herrn Jakob Plohn, welche eine öffentliche Mittel¬ oder Hochschule in Oesterreich besuchen (Betrag des Stipendiums K 200.—). 2. Für den nach Beteilung des sub 1) bezeichneten Bewerbungsberechtigten etwa verbleibenden Restbetrag israel. hilfsbedürftige und unterstützuugswürdige Studierende der k. k. Akademie für Musik und darstellende Kunst. Gesnchsbeilagen: Geburtsehein, Studienzeugnis, Armutszeugnis und eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Eiurei<lisfrist: 15 Oktober 1910. Einreichstelle: I., Seiteustettengasse 4. U. Stock (Einreichungs- Protokoll). Näheres in d»n von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuehsbögen. Der Vorstand Wien, 15. September 1910. der israel. Kultusgemeinde Wien. Ettel Goldschmidt-Fromme-Stiftung für Handwerker. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 200.— Bewerbuugsberechtigt sind: Meister (Israeliten), welche sich selbständig niederlassen wolle». Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatsschein, Armutszeugnis, Nachweise über die vollbrachte Lehr- und Gesellenzeit (Lehrbrief, Arbeitsbuch, Zeugnisse etc.) sowie. über die Berechtigung sich als Meister selbständig niederzulassen. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Oktober 1910. Einrefclistelle: I., Seiteustettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuehsbögen. Der Vorstand Wien, 15. September 1910. der israel. Kultusgemeinde Wien.

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