Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1910
- Issue
- Heft 33 (19.8.1910)
- Date
- 1910-08-19
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 33 Für den Inseratenteil ist die Redaktion nicht verantwortlich. Insbesondere ist es ausschliesslich Sache der Leser, die im Inseratenteil enthaltenen Empfehlungen ritueller Waren oder sonstige Angaben religion«gesetzlichen Charakters auf ihre Znverlässigkeit zu prüfen. «Kevetllunden in den Wetiümsern der israelitischen Ftttttnsgemeinde Freitag, 19. August abends 7 Uhr — M. Samstag, 20. „ „ 7 „ 45 „ Vom 21. bis infl. 25. August .. 7 „ — „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 7- Uhr früh, an Samstagen um ^9 Uhr früh. IsiLölltiLchsr Tempel-Verein Wien, VUl_, Bezirk, Nemieggergasse 12. Kauzlei stunden : An WoclieutujjtMi von 4—7 IJUr, au Sounuiid Feiertagen von 10—12 Uln. — Trauungen mul Konfirmationen werden nugemeidet im Selcretariut den Teinpelgehiiiides. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grün» Thoryasse 13 (Müllnergasse 21). Bebelstunden: l«ilrig;il>en<l« 7 Ulir — Min., Samstag früh 8Uhr — Miu An Wochentagen abends 7 Uhr — Min., früh 4 Uhr 30 Min. Theobald Uffenheimersche Gewerbe-Stiftung. Anzahl der Platze: Zwei im Betrage von je R 200.—. Bevrerbungsberechtigt sind: verarmte oder arbeitsunfähige wohlverhaltene Gewerbsleute israelitischer Konfession. Gesucbsbeilagen : Geburtsschein, Zustäudigkeitszeugnis, Armuts¬ oder Mittellosigkeitszeugnis, Ausweis über die Mitgliedschaft bei einer Genossenschaft, eventuell Bestätigung der Genossen schaff, dass der Bewerber sein Gewerbe wegen Arbeitsunfähigkeit zurücklegen musste, eventuell Verwandtschaftsnachweis mit dem Stifter Herrn Theobald Uffenheimer. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 22. September 1910. Einreichstelle: 1., Seiteustettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Verleihungstag: 28. November 1910. Näheres in den von der Eiureichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsblanketten. Der Vorstand Wien, 1. August 1910. der Israel. Kultusgemeinde Wien. Konkurs. Für den Chor der Synagogen-Gemeinde Hannover wird ein Tenorist mit, hoher Stimme, guter Blattleser, per sofort gesucht. Gehalt 80—100 Mk. monatlich. Offerte an Oberkantor Linliardt Hannover, Gerberstrasse 25. Josef und Cäcilie Adler-Stiftung für Wohnungsmietebeiträge. Anzahl der Plätze: Unbestimmt in Beträgen von je R 40.— bis K 60.—, zusammen R 240.—. Bewerhuns8hereehtigt sind: arme israelitische Personen. Berücksichtigung finden in erster Linie: Verwandte der Stifterin, Cäcilie Adler, sodann Witwen mit unversorgten Kindern, ältere hilflose Frauen oder Mädchen, die sich durch Handarbeit ernähren, endlich dem Lehrfache angehörige Personen. Gesuehsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, eventuell Totenschein des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 81. August 1910. Einreichstelle: L, Seiteustettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Näheres in den vou der Einreich stelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Wien, 1. August 1910. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. enn “w „Schir-Cliadasch:‘ I. Teil, Freilag-Abend-Synagogengesiinge und ßezitatire für Kantor, Soli und Chor, mit und ohne Orgelbegleitung von Rafael Moor (Preis 6 Kronen). Zu beziehen beim Herausgeber, N4metpröna, Neutr. Comitat, Ungarn. Zwei Synagogalgesänge! I. bru “i&ttpni vierstimmig für gemischten Chor, in schönen melodiösen Chorsätzen. Alt- und Kantor-Solen, sowie Duette für Sopran, Alt, mit Chorbegleitung, enthaltend. II. '2 Kantorrezitativ mit Chorbegleitung, nach echt jüdisch-polnischem Ritus, für jede Synagoge geeignet. Vom Autor des Werkes bhpn mö? im Selbstverläge des Verfassers H. B. Zenker Kantor der israelitischen Beligionsgemeinde Pressburg Szilagyi Dezsö G. Nr. 30. — =~ —. Preis K 2.50. - ■ enn “w Unter diesem Zeichen, unter dem Titel „Schir Chodosch“ erschienen bereits aus der Feder des Gefertigten f ünf Hef te, enthaltend die feierlichsten Tempelgesänge für Kantor, Solo und Chor, welche nach zwei Richtungen hin Andacht erwecken sollen, beim Gottesdienste im Rahmen neumodernen Judentums sowohl, als aucn in den traditionell-jüdischen Kreisen geweihten Gotteshäusern. Die ersten drei Hefte enthalten die Gesänge: mym nbu? mn nvn rotrn trxns '2 abiyn bs bp “pbtt spin nsroi •tf'n'p -yßj-i Nunmehr sind diese Tempelgesänge wirksam erweitert worden durch den herrlichen den HPPH Festtag, am Vorabend erhebend einleitenden SPlTp durch den Weihgesang “[fctyD '2 und worauf ich das Schwergewicht von Weihe, traditionelle Pietät und gläubige Innigkeit legte, durch die misy- Herzerhebend sind die Gesänge des TIM 21' Abends ♦nifctrx xd nbD ,nbp' ,aj>n ppb xd r6o ,nb>o:i Preis K 4.— Und alle diese Weihedichtungen, über die der alte Geist altjüdischer Kunst schwebt, haben lautes Echo geweckt bei den grössten Gesangs- und Musikprofessoren des In- und Auslandes. Josef Kijewsky, Kantor, Pozsony, Szilagyi Fezsögasse 30. Jedes Heft, auch einzeln, zum Preise von K 2.50 ist gegen Nachnahme oder vorherige Einsendung des Bezugsbetrages erhältlich beim Verfasser, Zusendung franko. — Abodah K 1.20 franko. Austritte uus dem Judentum. König Helene, geb. Pollak, geb. 23. Dezember 1842 in Budapest, VIII. Jojefftädterstraße 29. Haas Julius, Dr., Lehramtskandidat, geb. 23. Juli 1683 in Wien, VI. Gumpendorferstraße 22. Königsberg Fritz, Privatier, geb. 28. Mai 1888 in Wien, IX. Säulengasse 17. P r a ger Adolf, Privatbeamter, geb. 27. November 1879 in Wien, VIII. Laudongasse 16. L e h n e r Jakob, geb. 2. April 1872, HI. Tranbelgasse 4. Ktamvir Rudolf, Steindruckanfleger, geb. 16. Juli 1889, XIV. Schwendergasse 9. Ernst Paula. Schauspielerin, geb. 18. Mai 1883 in Graz. V. Wehrgasse 23. Bock Pauline, Privat, geb. 12. Oktober 1882 in Wien, V. Pilgramgasse 8. Czerwenka Melanie. Handarbeiterin, geb. 9. November 1890 in Jalau, XVII. Wilhelmstraße 12. H e i ch r e r Josef, geb. 10. August 1884 in Czernowitz, Bukowina, IX. Hahngasse 12. Pawel Regina, geb. Mahler, geb. 12. August 1861 in Wien, X. Quellengaffe 209. Frisch Hilda, geb. 21. Mai 1889 in Kauitz, IX. Alserkaserue.