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Die Wahrheit · 1910-07-01 · Heft 26 (1.7.1910) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1910
Issue
Heft 26 (1.7.1910)
Date
1910-07-01
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 26 kür den Inseratenteil ist die Redaktion nicht verantwortlich. Insbesondere ist es ausschliesslich Sache der Leser, die im Inseratenteil enthaltenen Empfehlungen ritueller Waren oder sonstige Angaben religionsgesetzlichen Charakters auf ihre Zuverlässigkeit zu prüfen. Hetietftunde» in den Metöliulern der israelitischen Kultttsqemeinde Freitag. 1. Juli abends 7 'Uhr 30 M. Samstag. 2. „ „ 8 „ 45 „ Vom 3. bis inkl. 7. Juli „ 7 „ — „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 727 Uhr früh, an Samstagen um 1/29 Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeygergasse 12. Ka.uzleisfcu.il den: An vuii 4—7 IJhr, hh Sonn- und Feiertagen von u»—12 Uhr. — Irmiimgeii uutl Konfirmationen werden angeineldet im Sekretariat de« Tempelgehiuides, Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thtirgasse 13 (llflüllnergasse 21). Uehetelniideii: l'ieitrig aiiend« 7 Uhr 30 Min., Samstag früh 8 Uhr — Mia. An Wochentagen abends 7 Uhr — Min., früh 4 Uhr 30 Min. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde Baden bei Wien gelangt der Posten eines Kantors zur Besetzung. Bewerber — nicht über 35 Jahre alt — muss, nebst musikalischen Kenntnissen auf kantoralem Gebiete, ein vorzüglicher Baal-Kore sein und alle auf das Kantorfach bezughabenden Fähigkeiten besitzen. Zeugnisse von autorisierter Seite über bisherige Verwendung und angemessenen Lebenswandel sind bis zum 15. Juli 1. J. an den gefertigten Vorstand zu richten. Gehalt K 3800.— nebst den hierortsübliehen Emolumenten. Baden, 20. Juni 1910. Moritz Leitncr, Kultuspräsident. Konkurs. Beim 1. israelitischen Tempelverein in Tarnow ist die Stelle eines Oberkautors mit dem Gehalte von 1500 K jährlich mit dem 1. August 1. J. zu besetzen. Berwerber wollen ihre Offerten unverzüglich einreichen oder zum Probevortrage sich melden. Reisespesen werden, nicht vergütet. Für die Verwaltung: Der Sekretär: Der Präsident: E. Spitzer B Kornfeld Tarnow in Juni 1910. Paris 1909 höchste Auszeichnung. Wien 1908 Kammer-Medaille. £und pritz London 1909 Ehren-Diplom. Bedeutendstes Spezialgeschäft um der Monarchie mm für Sy na gogenornate Rudolf Goldstein Oivil- und liiiiionii-Schneider Wien, II., Taborstr. 54. ——- Telephon 21.990. ~ Lieferant vieler Kultasg-emeinden Aunführung jeder gewünschten Fncon vom einfachsten bis zum feinsten Genre, alles in tadelloser Güte. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reich illustrierte Preiskataloge gratis nnd franko. Talare, Kutten und Baretts werden gegen massige Leihgebühr verliehen Konkurs. Bei der Bethaus- und Beerdigungs-Bruderschaft Dürnkrut a. d. Nordbahn gelangt mit 1. August 1910 die Stelle eines Religionslehrers, der zugleich Kantor, Schocket, Koreh und Bodek ist und musikalische Bildung hat, zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von K 1000.—, nebst einer jährlichen Quartierszulage von K 100.— und üblichen Emolumenten, verbunden. Bewerber, österreichische Staatsbürger, wollen ihre mit den bezüglichen Nachweisen belegten, eigenhändig geschriebenen Gesuche bis 15. Juli 1910 an den gefertigten Vorstand einsenden. Zu den Probevorträgen werden nur die Berufenen zugelassen und Reisespesen bloss den Akzeptierten vergütet. Dürnkrut, am 20. Juni 1910. Jacob Koppel, Vorstand. Konkursausschreibung. Bei der isr. Kultusgemeinde Waidhofen a. d. Thaya gelangt die Stelle eines Rabbiners welcher gleichzeitig Religionslehrer und Vorbeter ist, zur sofortigen Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von K 2000.— nebst den üblichen Emolumenten und dem Ertrage der MatrikenführuDg verbunden. Bewerber wollen ihre Gesuche unter Anschluss ihrer Zeugnisse insbesondere über den Biidungsnachweis, der vollständigen Absolvierung eines Obergymnasiums und die bisherige Verwendung, wenn möglich mit einer Photographie, bis 15. Oktober 1909 an den Kultusvorstand einsenden. Die Anstellung erfolgt auf drei Jahre provisorisch und werden nur dem Akzeptierten die Reisespesen ersetzt. Waidhofen a. d. Thaya, im Juli 1910. Der Kultusvorsteher: Dr. Alexander Graf. „Schir-Chadasch“ I. Teil, Freilag-Abend-Synagogeiigesänge und Rezitativs für Kantor, Soli und Chor, mit und ohne Orgelbegleitung von Rafael Moor (Preis 6 Kronen). Zu beziehen beim Herausgeber, Nömetprona, Neutr. Comitat, Ungarn. Ignaz Klepetasch Heiratsausstattungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 200.— Bewerbungsberechtigt sind: arme, verwaiste Mädchen jüdischer Konfession, welche sich zu verehelichen im Begriffe stehen. Gesuebsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, Brautstands-Nachweis, Todtenschein. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1910. Einreichstelle: 1., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs- - . Protokoll). Bewerberinnen, welche sich vor Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Der Vorstand Wien, 1. Juli 1910. der Israel. Kultusgemeinde Wien

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