Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1910
- Issue
- Heft 25 (24.6.1910)
- Date
- 1910-06-24
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 25 Für den Inseratenteil ist die Redaktion nicht, verantwortlich. Insbesondere ist es ausschliesslich Sache der Leser, die im Inseratenteil enthaltenen Empfehlungen ritueller Waren oder sonstige Angaben religionsgesetzlichen Charakters auf ihre Zuverlässigkeit zu prüfen. Keöetstniiden tu den MeLlitiulern der israelitischen /tuttnsüemeinde Freitag, 24. Juni abends 7 Uhr 30 M. Samstag, 25. „ „ 8 „ 50 „ Vom 26. bis inll. 30. Juni „ 7 „ — „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um %7 Uhr früh, an Samstagen um Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neurieggergasse 12. Kanzleistuuden: Aj» Wochentagen von 4—7 Uhr, au Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden augemeldet im Sekretariat des Tenipelgehäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (llllüllnergasse 21). Uetietstundeil: Freitag aheuds 7 Uhr 80 Min., Samstag früh 8Uhr — Min. An Wochentagen abends 7 Uhr — Min., früh 4 Uhr 80 Min. Paris 1909 höchste Auszeichnung. Wien 1908 Kammer-Medaille, und London 1906 Ehren-Diplom. WWW mm Bedeutendstes Spezialgeschäft mm der Monarchie für Synagogenornate Rudolf Goldstein Civilin»! liiiii'orni-Schiieiiler Wien, II.. Taborstr. 54. — Telephon 21.990. ■ Lieferant vieler Kultus gemeinden Ausführung jeder gewünschten Facon vom einfachsten bis zum feinsten Genre, alles in tadelloser Güte. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Talare, Kutten und Baretts werden gegen massige Leihgebühr verliehen Konkurs. Bei der Bethaus- und Beerdigungs-Bruderschaft Dürnkrut a. d. Nordbahn gelangt mit 1. August 1910 die Stelle eines Religionslehrers, der zugleich Kantor, Schocher. Koreh und Bodek ist und musikalische Bildung hat, zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von K 1000.—, nebst einer jährlichen Quartierszulage von K 100.— und üblichen Emolumenten, verbunden. Bewerber, österreichische Staatsbürger, wollen ihre mit den bezüglichen Nachweisen belegten, eigenhändig geschriebenen Gesuche bis 15. Juli 1910 an den gefertigten Vorstand einsenden. Zu den Probevorträgen werden nur die Berufenen zugelassen und Reisespesen bloss den Akzeptierten vergütet. Dürnkrut, am 20. Juni 1910. Jacob Koppel, Vorstand. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde Baden bei Wien gelangt der Posten eines Kantors zur Besetzung. Bewerber — nicht über 35 Jahre alt — muss, nebst musikalischen Kenntnissen auf kantoralem Gebiete, ein vorzüglicher Baal-Kore sein und alle auf das Kantorfach bezughabenden Fähigkeiten besitzen. Zeugnisse von autorisierter Seite über bisherige Verwendung und angemessenen Lebenswandel sind bis zum 15. Juli 1. J. an den gefertigten Vorstand zu richten. Gehalt K 3800.— nebst den hierortsüblichen Emolumenten. Baden, 20. Juni 1910. Moritz Leitner, Kultuspräsident. Konkurs. Beim 1. israelitischen Tempelverein in Tarnow ist die Stelle eines Oberkantors mit dem Gehalte von 1500 K jährlich mit dem 1. August 1. J. zu besetzen. Berwerber wollen ihre Offerten unverzüglich einreichen oder zum Probevortrage sich melden. Für die Verwaltung: Der Sekretär: Der Präsident: E. Spitzer B. Kornfeld Tarnow iu Juni 1910. Ettel Goldschmidt-Stiftung für Lehrerswitwen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von R 200.— Bewerbungsberechtigt sind: arme israel. Lehrerswitwen, welche in Wien oder dessen nächster Umgebung wohnhaft sind. Bevorzugt sind: Verwandte des Stifters Herrn Moritz Ritter von Goldschmidt oder dessen Gattin Frau Nauette geh. Landauer, und unter gleichen Verhältnissen solche Bewerberinnen, welche eine grössere Anzahl unversorgter Kinder haben. Gesucbsbeiiagen: Geburtsschein, Todtenschein des Gatten, Zeugnis über den Lehrberuf des verstorbmen Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist : 31. Juli 1910. Einreichstelle: 1., Seitenstettengasse 4, IT. Stock (Einreichungsprotokoll). Näheres iu den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögeu. Der Torstaud Wien, 15. Juni .1910. der Israel. Kultusgemeinde Wien Ettel Goldschmidt-Stiftung für Lehramts-Kandidaten. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 200—. Bewerhungsberechtigt sind: Iu Frankfurt a. M. oder im österr. Kaiserstaate srerbütige israel. Lehramtskandidaten in Wien. Bevorzugt siud: Verwandte des Stifters Herrn Moritz Ritter von Goldschmidt, oder dessen Gattin, Frau Nauette geborene Landauer. Gesuclibeilageu: Geburtsschein Armutszeugnis, Studienzeugnisse eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juii 1910. Einreichstelle: I. Seitenstettengasse 4, II. Stock (Eiureichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden- Gesuchsbögen. Der Vorstand Wien, 15. Juni 1910. der israel. Kultusgemeinde Wien. Ettel Goldschmidt-Stiftung für Hörer der thierärztlichen Hochschule. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je K 200.— Bewerbunssherechtigt sind: jüdische Hörer der k. k. tierärztlichen Hochschule in Wien. GesuchsbeilageB : Geburtsschein, Armutszeugnis. Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1910. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs- Protokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Wien, 15. Juni 1910. . Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien.