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Die Wahrheit · 1910-06-03 · Heft 22 (3.6.1910) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1910
Issue
Heft 22 (3.6.1910)
Date
1910-06-03
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. Die Wadrdeil Nr. 22. Für den Inseratenteil ist die Redaktion nicht verantwortlich. Insbesondere ist es ausschliesslich Sache der Leser, die im Inseratenteil enthaltenen Empfehlungen ritueller Waren oder sonstige Angaben religionsgesetzlichen Charakters auf ihre Zuverlässigkeit zu prüfen. Kevetstuiide« in den MetOiiulern der israelitischen Kuttttsgemeinde Freitag, 3. Juni abends 7 Uhr 30 M. Samstag, 4. „ 8 „ 35 „ Vom 5. bis inkl. 9. Juni „ 7 „ — „ Kunlimsekung. Im L. D. Köuigsberg’schen Mädchen-Erziehuugs-Iustitute in Wien gelaugen 8 Stiftplätze zur Besetzung. Aufnahme finden mittellose israelitische Mädchen im Alter von 10—12 Jahren. Gesuche, belegt mit Geburtsschein, Impfschein, Gesundheitszeugnis, Mittellosigkeitszeugui-» und insbesondere auch mit den Nachweisen über gute Unterrichtserfolge (Schulzeugnisse) sind bis 15. Juni 1910 im Sekretariate der Israel. Kultusgemeinde in Wien, I., Seitenste»tengasse 4, III. Stock, einzubringen. Auf verspätet <-iugelaugte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Das Kuratorium der L. D. KÖnigsberg’schen Stiftung. Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um X/21 Uhr früh, an Samstagen um ^9 Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Nemleggergasse 12. Kanzleistiinden: Aw W «cli en tu von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 lllir. — Iraiiuiigen mul Konfirmationen werden angemeidet im Sekretariat des Teiiipelgebiiudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (IWüllnergasse 21). 8eiiel8lund«it: Freitag abends 7 Uhr 80 Min., Samstag früh 8 Uhr — Min. An Wochentagen abends 7 Uhr — Min., früh 7 Uhr — Min. Paris 1909 höohste Auszeichnung. Wien 1908 Kammer-Medaille, und London 1906 Ehren-Diplom. Bedeuten dstes Spezialgeschäft - fler Monarchie .— '" für Synagogenornate von Rudolf Goldstein Oivil- und liiiiioriii-Schiieider Wien, II.« Taborstr. 54. - Telephon 21.990. - Lieferant vieler Kultus g-emeinden Ausführung jeder gewünschten Facon vom einfachsten bis zum feinsten Genre, alles in tadelloser Güte. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Talare, Kutten und Baretts werden gegen massige Leihgebühr verliehen Tamund-Thora-yolksschule mit Öffentlichkeitsrecht für Knaben, Wien, II. Malzgasse 16. Konkursausschreibung. Mit Beginn des Schuljahres 1910/11 gelangt die Stelle eines Volksschullehrers mit den sysfemisierten Bezügen zur Besetzung. Nach einjähriger zufriedenstellender Dienstleistung tritt das Definitivum ein. Gefordert werden streng religiös-sittlicher Lebenswandel und Kenntnisse im Hebräischen. Gesuche mit Geburts- und Heimatsschein, Verwendungszeugnis und Zeugnissen einer inländischen deutschen Lehrerbildungsanstalt bis 15. Juni an den Vorstand unter Angabe des Familienstandes. Max Ritter von Pfeiffer-Stiftung für Juristen des ersten oder eines höheren Jahrganges. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage vou K 400 — Bewerbangsbereclitigt sind: Mittellose israel. Hörer der juridischen Fakultät in Wien, de^ zweiten oder eines höheren Jahrganges. Bevorzugt sind: Nach Wien zuständige Bewerber. Yerlelhungstag: 18. Oktober 1910. Gesnehsbei lagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Index, Studieuzengnisse, eventuell Heimatsschein. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Juli 1910. Einreichstelle: I, Seiteustettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Der Vorstand Wien, 1. Juni 1910. der israel. Kultusgemeiude Wien. Siegmnnd Spitz Studenten-Stiftung. Anzahl der Plätze : Zwei im Betrage von je K 212'— Bewerbnngsberechtigt sind: Arme jüdische Gymuasialschüler. Verleihungstag: 19. November 19l0. Gesuclisbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis. Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1910. Eiureiehstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock. (Einreichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuclisbögen. Der Vorstand Wien, 1. Juni 1910. der israel. Kultusgemeinde Wien. Rosalia Pollak-Widmnng für blinde Frauen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K SO.— Bewerbuiigsberechtigt sind : Arme israel. erblindete oder durch schwaches Sehvermögen erwerbsunfällige Frauen oder Mädchen. Gesuclisbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis und ärztliches Zeugnis über die Erblindung oder die durch schwaches Sehvermögen hervorgerufene Erwerbsunfähigkeit Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1910. Einreichsteile: 3., Seiteustettengasse 4, IT. Stock (Eiureichuugsprotokoll). Näheres in den vou der Einreicbstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Der Vorstand Wien. 1. Juni 1910. der israel. Kultusgemeinde Wien. KONKURS. Für den Tempel im XX. Bezirk wird ein musikalisch gebildeter II. KANTOR mit. schöner Tenor- oder Basstimme gesucht; derselbe soll auch die Agenden des Chordirigenten versehen. — Reflektanten, welche nicht älter als 30 Jahre sein sollen, haben ihre adjustierten Gesuche bis längstens 12. Juni d. J. an den Obmann Hermanu Eltbogen, XX., Rafaelgasse 12, zü richten. Gehalt nach Uebereinkommen. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Frällfpin aU8 se^r achtbarer Familie, in der Wirt- ■ I d. Ul öl II Schaft, wie auch in der Kinderpflege und Erziehung versiert, sucht Posten in feines israelitisches Haus. Gefl. Anträge unter R. 8. M. an die Redaktion der „Wahrheit“.

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