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Die Wahrheit · 1910-05-20 · Heft 20 (20.5.1910) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1910
Issue
Heft 20 (20.5.1910)
Date
1910-05-20
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 20. kür Len In8vratvntvi1 ist die Redaktion nicht verantwortlich. Insbesondere ist es ausschliesslich Sache der Leser, die im Inseratenteil enthaltenen Empfehlungen ritueller Waren oder sonstige Angaben religionsgesetzlichen Charakters auf ihre Zuverlässigkeit zu prüfen. tKebetllunben in den Metöiiulern der israelitischen Kuttnsgemeinde Freitag, 20. Mai abends 7 Uhr 30 M. Samstag, 21. „ „ 8 „ 15 „ Vom 22. bis inkl. 26. Mai „ 7 „ — „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen mn Uhr früh, an Lamstagen um Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, Will., Bezirk, Neiirieygergasse 12. Kauzleistuuden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, uu Sounuud .Feiertagen voll '0—12 Uhr. — Irauiuigeii umi Konfirmationen werden augemeldet im Sekretariat, des Tempelgebiüides. Mezzauiu. Konkurs. Bei der isr. Kultusgemeinde Djakovar (Slavouim [650 j. 8z.) ist mit 1. August J. J. die Stelle des 1. Kantors, der auch Schocket, Ubodek, Kore sein muss, zu besetzen. Keflektirt wird auf eine tüchtige, musikalisch gebildete Kraft mit schöner Stimme, welche die Befähigung zur Schulung eines Tempelchors und zur Laitung des Gottesdienstes mit Orgelbegleitung besitzt. Mit dieser Stelle ist ein Fixum von K 2000 verbunden. Bewerber, nicht über 40 Jahre alt, wollen ihre Gesuche u. Kabolus wie auch alle sonstigen Zeugnisabschriften über Alter, bisheriges Wirken, ihre Befähigung n. dem Stande ihrer Familie bis längstens 15. Juui 1. J. an den gefertigten Vorstand gelangen lassen. Nur dem Akzeptirten werden Keisespeseo vergütet. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde: Adolf Kehn Fräulein aus se^r Achtbarer Familie, in der Wirt-. II dUIClII schaft, wie auch in der Kinderpflege und Erziehung versiert, sucht Posten in feines israelitisches Haus. Gefl. Anträge unter R 8. M. an die Redaktion der „Wahrheit“. Ettel GföldSchmidt-Stiftung für Schüler der Wiener höheren Gewerbeschulen. Israelitischer Bethaus-Verein itti IX. Bez., Griine Tlioryasse (3 (Müllnergasse 21). ftobetstuiideii: Freitag abends 7 Uhr 30 Min., Samstag früh 8 Uhr — Min. An Wochentagen abends 7 Uhr — Min., früh 7 Uhr — Min. MM Paris 1909 höchste Auszeichnung. Wien 1908 Kammer-Medaille, und London 1906 Ehren-Diplom. bedeutendstes Spezialgeschäft um der Monarchie _ für . Synagogenornate Rudolf Goldstein Civil- und llniioriii-Schneider Wien, LI., Taborstr. 54. ■ Telephon 21.990. —— Lieferant vieler Kultus gemeinden A««fÜhrung jeder gewünschten Facou vom einfachsten bis zum feinsten Genre, alles in tadelloser Giite. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Talare, Kutten und Baretts werden gegen massige Leihgebühr verliehen Ettel Goldschmidt-Stiftimg für Israel. Bauteehniker. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 1000.— Bewerbungsberechtigt sind: Israelitische Techniker des Baufaches, welche die Studien au der. k. k. technischen Hochschule in Wien mit Auszeichnung absolviert haben und sich zum Zwecke der höheren technischen Ausbildung an eine vorzügliche auswärtige Fachanstalt oder auf eine Studienreise begehen wollen. Gesnchsbeilagen: Geburtsschein, Mittellosigkeitszeugnis, Nachweisehetreffend die mit Auszeichnung absolvierten Studien. Auszahlung des Stiftungsbetrages: Dieselbe wird au jenem Orte des Auslandes vorgenommen werden, an welchen sich der mit dem Stipendium bedachte Bewerber behufs Erreichung des angestrebten Zweckes nach erfolgter Verleihung begeben wird. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Juni 1910. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, H. Stock (Einreichungsprotokoll), Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Der Vorstand Wien, 1. Mai 1910. der Israel. Kulcusgemeinde Wien. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je K 200.—. Beiverbungsherechtlgt sind: Israel. Schüler der Wiener höheren Gewerbeschulen. Gesnchsbeilageu: Geburtsschein, Armutszeugnis, letztes Schulzeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Mai 1910. Einreichstelle: L, Seitenstettengasse 4, II. Stock (Eiureichungs- Protokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögeu. Wien, 1. Mai 1910. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Jakob Löw’sche Stiftung für den Israel. Tempel in der Inneren Stadt in Wien. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von R 50.— je für ein halbes Jahr. Bewerbnngsberechtigt sind: Arme Israel. Mäuuer, welche sich über ihre Armut und einen religiös-sittlichen Lebenswandel auszaweiseu vermögen und die Verpflichtung übernehmen, das ganze Jahr hindurch an jedem Wochentage morgens und abends zur bestimmten Stunde dem Gottesdienste im israel. Tempel in der Inneren Stadt in Wien vom Anfänge bis zum Ende beizuwohnen, sowie am Sterbegedächtnistage des Stifters Jakob Lötvy, das ist jeweils am 1. Ijar und a>> jenem seiner Gattin ßabette Löwy, das ist jeweils am 12. Sehebat, das Kadischgebet zu verrichten. Bevorzugt sind: Verwandte des am 7. Mai 1864 zu Wien verstorbenen Stifters, wobei unter den zu konkurrierenden Verwandten die Nähe des Grades, die grössere Bedürftigkeit und schliesslich das höhere Alter den Ausschlag geben sollen. Gesucbsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Bestätigung des Rabbiuates über den religiösen, sittlichen Lebenswandel des Bewerbers, eventuell Nachweis der Verwandtschaft mit dem Stifter. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Juni 1910. EinreichstelLe: 1., Seitenstettengasse 4, IT. Stock (Eiureichungsprotokoll). Wien, 15. Mai 1910. Das Stiftungskuratorium. Austritt uns dem Judentum. Brüll Leopoldine, Artistin, geb. 13. Jänner 1885 in Wien, XVIII. Lorenz Bayerplatz 4. Taubeles Hermine, Schneiderin, geb. 26. September 1871 in Wien, IX. Liechrensteinstraße 92. S e i d n e r Bertha, Privat, geb. 11. Jänner 1884 in Wien, VIII. Westbahnstraße 56. C h i l f Robert, Jurist, geb. 13. Juli 1886 in Hainfeld, VIH. JosefsgassL 12. Deutsch Felix, Student, geb. September 1689 in Wien, VIH. Lerchenfelderstraße 124. Gold Emil, Requisiteur beim Theater, geb. 4. Jänner 1372 in Wien V. Gartengasse 21. Schnitzer Siegfried, Fiakerkntscher, geb. 21. Jänner 1860 in Wien, in. Hegergasse 4.

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