Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1910
- Issue
- Heft 10 (4.3.1910)
- Date
- 1910-03-04
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 10 Förden iiiseratenteiji lst die Redaktion nickt verantwortlich.Insbesondre ||i8t .es v ausschliesslich Sache dÄ^I-esKr, Mle^ lnMlMöratentM enthaltenen Enipfehin^en|«ritue11e^|W^iren)|oder sonstige Angaben religions^^etjSlieliCnilp^araktöjr« auf-ihre AnvWrlLtzsigkeit zu prüfen. v \ Kevetllunden in den ZLetl^äniern der israetitischen /ruttnsqemeinde Freitag, 4. März abends 5 Uhr 30 M- Samstag, 5. „ „6 „ 15 „ Vom 6. bis inkl. 10. März „ 5 „ 30 „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 7 Uhr früh, an Samstagen um Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeygergasse 12. Kanzleistuoden: A» Wochentagen von 4—7 Uhr, au Sonn- und Feiertagen von a—12 Ulir. — Iranuiigen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat: des Tempelgebiludes. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Miillneryasse 21). aebet8tuildeu: Freitag abends 5 IJbr 30 Min., Samstag früh 8Uhr 30 Min Au .Wochentagen abends 5 Uhr 30 Min., früh 7 Uhr — Min. Paris 1909 höohste Auszeichnung. Wien 1908 Kammer-Medaille, und London 1906 Ehren-Diplom. Bedeuten dstes Spezialgeschäft - 11 der Monarchie um für Syn agogenornate Rudolf Goldstein Oivilmul liiiiiorni-Schiieider , Wien, II., Taborstr. 54. ——— Telephon 21.990. . Lieferant vieler Kultus gemeinden Ausführung jeder gewünschten Facou vom eiiifaclisteu bis zum feinsten Genre, alles in tadelloser Güte. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Talare, Kulten und Baretts werden gegen massige Leihgebühr verlieben Konkurs. MZMM - Bei der Filialgeiüeihde Zläbingä in Mähren gelangt die' Steile eines Kantdrs,v:/Mer;:^zugjieichf;jjKeiigionsiehrer rr'Mpi piöl: amp, ist, sofort -zur Besetzung. Mit dieser Steile ist ein Jabresgehalthyori 1300 Kronen, 50 krönen Holzbeitrag, freie Wohnung, nebst üblichen Emolumenten verbunden. Bewerber, welche österreichische Staatsangehörge sind, wollen ihre Gesuche nebst Zeugnissen lind Angabe ihrer Familien Verhältnisse, an den gefertigten Kultusvorstand einsenden. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Piesling am 1. März 1910 Julius Kaufmann Kultusvorsteher. Konfirmanden-Unterricht. Der Vorstand bringt zur Kenntnis, dass der alljährlich in den Gemeinde-Tempeln stattfiudendeu Konfirmation der israelitischen Mädchen ein Konfirmanden-Unterricht vorausgeht. Die Teilnahme an diesem Unterrichte steht solchen Mädchen frei, welche das 14. Lebensjahr bereits erreicht haben oder dasselbe bis September 1910 erreichen. Die P. T. Eltern oder Vormünder werden demgemäss eingeladen, ihre Töchter, bezw. Mündel zu veranlassen, sich bei ihrem Religiouslehrer wegen Teilnahme am Konfirmanden- Unterrichte zu melden. Mädchen, die keinen öffentlichen Unterricht gemessen und über Wunsch der Eltern oder Vormünder konfirmiert werden sollen, sind im Sekretariate der Israel. Kultusgeineinde bis spätestens 15. März d. J. anzumelden. Der Unterricht ist unentgeltlich. Wien, im März 1910. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde. Hermann Freiherr von Todesco Waisen- und Armenstiftung. Anzahl der Plätze : Drei im Betrage von je K 430.— und fünf im Betrage von je K 340.—. Bewerbungsberechtigt sind: In Wien geborene oder dahin zuzuständige Waisen, welche unter der Obhut des Vereines zur Unterstützung und Versorgung hilfsbedürftiger Waisen der israelitischen Kultnsgemeinde Wien stehen, und zwar Knaben, die das 14. Lebensjahr, sowie Mädchen, die das 16. Lebensjahr bereits vollendet haben. Verleih ungstag: 22. Siwau — 29. Juni 1910. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatsschein, Armutszeugnis, Nachweis der Verwaisung, Verwendungsnachweis (Schulzeugnis, Bestätigung det Arbeitsgebers etc etc.) Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. März 1910. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock. (Einreichungaprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögcn. Der Vorstand Wien, 1. März 1910. der israel. Kultusgemeinde Wien. „Israelitische Allianz zu Wien“. Der Verein bezweckt: 1. Die Volkserziehung bei den Israeliten dnrcii Errichtung oder Unterstützung von Schulen und durch andere geeignete Mittel zu fördern; 2. Israeliten, wo sie ihres Glaubens wegen zu leideu haben, eine wirksame Stütze zu bieten. Durch Leistung eines Jahresbeitrages von mindestens 6 Kronen wird man ordentliches, durch einmalige Zahlung von 200 Kronen lebenslängliches Mitglied des Vereines. Anmeldungen zum Beitritt werden erbeten unter der Adresse: - „Israelitische Allianz zu Wien“, —- I.. Weihburggasse 10, 1. Stock. Erster Tenorist mit klangvoller Stimme, perfekter Blattleser, wird beim Synagogen-Vereine „Beth Israel“ nach polnisch-jüdischem Ritus in Wien ab 1. März 1. J. aufgenommen. Gehalt K 70.— monatlich. Offerte und Zeugnisse sind an das Sekretariat dieses Vereines, IL, Leopoldsgasse 29 einzuseiiden. Der Vorstand. Isak Wolf Nassau’sclie Stiftung für Kunstakademiker. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 80.—. Bewerbungsberechtigt sind: Israelitische Jünglinge, welche sich an der hiesigen k. k. Akademie der bildenden Künste, der Architektur, der Bildhauerkunst, der Malerei oder der Kupferstecherkunst widmen. Gesucbsbeilagen Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse, Frequentationszeugnis der k. k. Akademie der bildenden Künste. Letzter Tag der Einreichungsfrist-: 31. März 1910. Einreichstelle: 1., Seitenstettengasse 4, IT. Stock (Eiureichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Der Vorstand Wien, 1. März 1910. der israel. Kultusgeineinde Wien. llnilfOPCÜQ'f’chnpav* der in Deutschland und Paris die UIEIYCI OllCf LollUI CI Hochschule besuchte, erteilt Unterricht in allen Gymnasial- und Realgegenständen, in französischer, ungarischer und hebräischer Sprache, Bibelkommentar und Talmud.— Knaben werden mit dem besten Erfolge zur Barmizwa vorbereitet. Auch schreibt derselbe Jahrzeitstabelleu. Sehr 'g. Referenzen. Bela Fischer, Rabbinatskandidat, Miesbachgasse 9/10.