Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1910
- Issue
- Heft 9 (25.2.1910)
- Date
- 1910-02-25
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Leite 2 Die Wahrheit Nr. 9. kür den I iiseiatentei 1 ist die Redaktion nicht verantwortlich. Insbesondere ist es ausschliesslich Sache der Leser, die im Inseratenteil enthaltenen Empfehlungen ritueller Waren oder sonstige Ansraben religionsgesetzlichen Charakters auf ihre Zuverlässigkeit zu prüfen. Keiietstiindeu in Dru Melliiiulern der israelitischen Ftiistiisgemeinde Freitag, 25. Feber abends 5 Uhr 30 M. Samstag, 26. „ „ 6 „ 10 „ Vom 27. Feber bis inkl. 3. März „ L „ 30 „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 7 Uhr früh, an Samstagen um ^9 Uhr sinh. iLfLölitiLchsr Isinxsl-VöTsin Wien, VUI., B«rirk, l^eulieggergasss 12. Knuzlsistlindsn: 4u von 4 — 7 llhr, »II Sonn- und Feiertagen voll a—12 Uhr. - Irauiiugen und Konfirmationen werden angemeldet im Selcrelnruit den Tei»i|ieigebilii<ies. Me7//.atliu. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Griine Thorgasse 13 (Miillnergasse 21). tietieUtiliuieii: Kieilng abends 5 Ulu- 30 Min., Samstag früh 8 Uhr 30 Min An Wochentagen abends 5 IJhr 80 Min., früh 7 Uhr — Min. Paris 1909 höohste Auszeichnung. Wien 1908 Kammer-Medaille, [und f: London l906j Ebren-Diplom. AM mm Iiede ii len dstes Spezialgeschäft —. der Monarchie für Synagogenornate Rudolf Goldstein Civil- und linifo r m - Schneider Wien. II., Taborstr. 54. Telephon 21.990. .— — Lieferant vieler Kultusgemeinden Ausführung ieder gewünschten Kacou vom einfachsten bis zum feinsten Genre, alles in tadelloser Giite. Streng reelle Bedienung— billige Preise. Reich illn si i iei te Preiskataloge gratis und franko. T .lare. Kutten und Baretts werden gegen massige Leihgebühr verliehen „Israelitische Allianz zu Wien“. Der Verein bezweckt: 1. Die Volkserziehung bei den Israeliten durch Errichtung oder Unterstützung von Schulen und durch andere geeignete Mittel zu fördern; 2. Israeliten, wo sie ihres Glaubens wegen zu leiden haben, eine wirksame Stütze zu bieten. Durch Leistung eines Jahresbeitrages von mindestens 6 Kronen wird man ordentliches, durch einmalige Zahlung von 200 Kronen lebenslängliches Mitglied des Vereines. Anmeldungen zum Beitritt werden erbeten unter der Adresse: - „Israelitische Allianz zu Wien", - 1 . Weihhnrggasse 10, 1. Stock. Erster Tenorist nii: klangvoller 8tinune, perfekter Blattleser, wird beim Synagogen-Vereine „Beth Israel“ nach polnisch-jüdischem Ritus in Wien ab 1. März 1. J. aufgenominen. Gehalt K 70.— monatlich. Offerte und Zeugnisse sind an das Sekretariat dieses Vereines, II., Leopoldsgasse 29 einzusenden. Der Vorstand. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde Gaya (Mähren) gelangt die Stelle eines Tempeldieners verbunden mit der Stelle eines Dieners bei der hiesigen Chewra-Kadischa, beginnend mit 1. Juli 1910 zur Besetzung. Mit dieser Dienstesstellung ist ein fixer Jahresgehalt von 800 K (achthundert Kronen) nebst Nebeneiukommen, verbanden. Verlangt, wird die Kenntnis der grossen und kleinen Schechita, dann der Bedika, sowie die Fähigkeit den Vorbeter an Wochentagen eventuell vertreten za können. Bewerber um diese Stelle wollen ihr Offert unter Bekanntgabe des Alters, der Familien Verhältnisse und ihrer bisherigen Verwendung bis längstens 15. März 1910 an den gefertigten Vorstand einsenden. Reisespesen werden nur dem bisher berufenen Bewerber vergütet werden. Vom Vorstande der Israel. Kultusgemeinde Gaya Der Kultusvorsteher: Karl Herschan. Konkurs. Im Spitale der Israel. Kultusgemeinde Wien, XVIII. Währingergürtel 97, gelaugt an der medizinischen Kranken-Abteilung die Stelle eines Seüs’u.ncLaixa.rizites zur Besetzung, Mit dieser Stelle ist ein Gehalt von jährlich K 2000—, freie Wohnung und vollständige Verpflegung in der Anstalt verbunden. Bewerber müssen an einer österreichischen Universität promovierte uud zur Praxis berechtigte Doktoren der gesamten Heilkunde sein und dürfen das 35. Lehensjahr nicht überschritten haben. Nachweis von Spitalspraxis erwünscht. Die näheren Bestimmungen können im Sekretariate der isr. Kultusgeineiude (Wien, I. Seiteustett *ugasse 4, III. Stock und iu der Verwaltungskauzlei des Spitales, XVIII. Gürtel 97) eingesehen werden. Mit den Personaldokumeuteu, Studien- und Verwendungs- Zeugnissen belegte Gesuche sind bis spätestens 15. März 1910 im Einreichungsprotokoll der Israel. Kultusgemeinde, Wien, L, Seitenstettengasse 4, II. Stock, zu überreichen. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeiude Wien. IInilfOI*C (töte hfl 1*01* fler iu Deutschland und Paris die UIIIVCI OlldLollUI CI Hochschule besuchte, erteilt Unterricht in allen Gymnasial- und Realgegenständen, in französischer, ungarischer und hebräischer Sprache, Bibelkommentar und Talmud.— Knaben werden mit dem besten Erfolge zur Barmizwa vorbereitet. Auch schreibt derselbe Jahrzeitstabellen. Sehr g. Referenzen. Bela Fischer, Rabbinatskaudidat, Miesbachgasse 9/10. Ignaz und Rosalia Wolf Kranke n-TJnterstütznngs-Stiftnng. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, im Betrage von zusammen K 200, jedoch nicht unter K 50.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme, hilfsbedürftige Kranke der israel. Kiiltusgemeinde Wien. Bevorzugt sind: unter gleichen Verhältnissen jene Bewerber, weiche ihre Verwandtschaft mit den Stiftern nachzuweisen vermögen. Gesnehsbeilagen: Geburtsschein. Armutszeugnis, Krankheitszeugnis, eventuell Verwaudtscbaftsuachweis durch legale Dokumente. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1910. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Verleihungstag: 2. Tjar — 11. Mai 1910. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Der Vorstand Wien, 1. Februar 1910. der israel. Kultusgemeinde Wien.