Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1910
- Issue
- Heft 8 (18.2.1910)
- Date
- 1910-02-18
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
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Nt. 8. Die Wahrheit Seite 11 Kais. Kön. privilegirte OesterreichDche Läuderbank. Kundmachung. In der am 26. März 1907 st'ttgehabten ordentlichen Generalversammlung der Aktionäre der Kais. Kön. privilegirten Oesterreichischen Länderbank wurde der Beschluss gefasst, das Aktienkapital von 100 Millionen Kronen durch Ausgabe von 75000 auf den Inhaber lautenden Aktien ä K 400 auf 130 Millionen Kronen zu’erhohen. Gleichzeitig wurde der Verwaltungsrat ermächtigt, die näheren Modalitäten der Begebung dieser neuen Aktien und insbesondere den Begebungskurs. sowie Termin selbständig festzusetzen und hiernach die Kapitalserhöhung dn-chzuführen. In Ausführung dieser Beschlüsse werden hiermit den Besitzern von Aktien der Länderbank Stück 25.000 Aktien ü Nominale 400 Kronen weiche an den Geschäftsergebuissen der Bank vom 1. Jänner 1910 ab partizipieren, znm Kurse von Kronen 475.— per Stück, zuzüglich der laufenden Stückezinsen ab 1. Jänner 1910 zu den nachstehenden Bedingungen augeboten: 1. Den Inhabern der derzeit im Umlaufe befindlichen Aktien wird das Hecht eingeräumt, auf je zehn alte Aktien eine neue Aktie zu beziehen. Aktienbruehte'le werden nicht berücksichtigt. 2. Das Bezugsrecht ist, bei sonstigem Erlöschen desselben, in der Zeit Tom Donnerstag, den 17. Februar bis inklusive Donnerstag, den 24- Februar d. J., während der üblichen Geschäftsstundeu anzumelden : in Wien bei der Liquidatnr der Kais. Kön. privilegirten Oesterreichischen Land erbaut, I., Hoh“nstaufenga«se Nr. 8; in Prag bei der Filiale der Kai*. Kön. privilegirten Oe-terreichischen Länderbank, Josefsphitz 7; in G r a z bei der Filiale der Kais. Kön. privilegirten Österreichischen Länderbank; in Berlin bei der Denk sehen Bank und Dresdner Bank; in Frankfurt a. M. bei der Deutschen Vereinsbank und Deutschen Bank, Filiale Frankfurt a M.; in S t u t t ga r t bei der Württembergischen Vereinsbank; in London bei der Kais. Kön. privilegirten Oesterreichischen Länderbank, 120 Bishopsgate Street Within; in Paris bei der Banqtie Imp Roy. privilöiride d-a Pays Autrichiens, Succursale de Paris, 12 rue du quntre Septembre und hei der Soci^te Generale pour favoriser le developpement du Commerce et de l’Industrie «n Francs, 54 nie du Provence; in Lyon bei der Sociöte Lyonnai*e de Depot«, de Compte* Courant« et de Credit Industriel. Die neuen Aktien können nur bei der betreffenden Anmeldestelle behoben werden. Bei den Anmeldestellen in Deutschland werden an die Bezug-berechtigten mit dem deutschen Reichsstempel versehene Aktien ausgegeben. Die Stemrelanslag-n sind von den Bezugsberechtigten zu tragen. Die Kosten der zu wechselnden Schlnssnoten werden hingegen nicht her ebnet. Nach Erscheinen der neuen Aktien wird deren Notierung an allen Börsen des Innnd Auslandes, an welchen di.* bisher ausgegebenen Aktien cotiert sind, in Antrag gebracht werden. Wien, 16. Februar 1910. Kais. Kön. privilegirte Oesterreichischc Länderbank. Ipaz nM Rosalia Wolf KranSeramterstütznnfis-stiftima. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, im Betrage von zusammen K 200, jedoch nicht unter K 50.—. Bewerbiingst'erechligt sind: Arme, hilfsbedürftige Krauke der israel. K ultusgemeinde Wien. Bevorzugt sind: unter gleichen Verhältnissen jene Bewerber, welche ihre Verwandtschaft mit den Stiftern nachzuweisen vermögen. Gesuchsbei lagen : Geburtsschein. Armutszeugnis, Krankheitszeugnis, eventuell Verwandtschaftsnachweis durch legale Dokumente. Letzter Tug der Einreichungsfrist: 28. Februar 1910. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Verleihungstag: 2. Ijar — 11. Mai 1910. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Der Vorstand Wien, 1. Februar 1910. der israel. Kultusgemeinde Wien. Albert Baum’sche Stiftung für Handwerker. Anzahl der Plätze Zwölf im Betrage von je K 200.—. Bewerbungsberechtigt sind: Junge Leute jüdischer Religion, die sich dem Handwerke widmen (Meister ausgeschlossen). Bevorzugt sind: Die Söhne des Simon Baum, Bruders des Stifrers; dieselben haben statt K 200.— K 600.— zu erhalten. 'Gesuchsbeilagen; Geburtsschein, Armutszeugnis und Nachweis darüber, dass der Bewerber sich dem Haudwerke widmet (Lehrbrief, Arbeitsbuch, Zeugnisse, Lehrlingsaufnahmebestätignng etc.) - Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1910. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, (Einreichungs- Protokoll). K. k. priv. Oesterreichische Credit-Anstalt für Handel u. Gewerbe Kundmachung. Di.e vierundfünfzigste ordentliche Generalversammlung der Aktionäre der k. k. priv. Oesterreichischen Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe findet Mittwoch den 6. April d. J., abends 5Va Uhr, im grossen Festsaale des Oesterreichischen Ingenieur- und Architekten-Vereines (T., Eschenbachgasse 9) statt. Gegenstände der Verhandlung sind: 1. Jahresbericht des Verwaltungsrates. 2. Bericht des Revisionsausschusses Uber den Rechnungsabschluss des Jahres 1909 und Beschlussfassung über denselben. 3 Beschlussfassung über die Verwendung des Rein ertrügnisses des Jahres 1909. 4. Beschlussfassung über Statutenänderungen zum Zwecke der Ausgabe von Bankschuldverschreibungen. 5. Beschlussfassung Uber die Wahlen in den Verwaltnngsrat. 6. Wahl des Revisionsausschusses für das Jahr 1910. Die stimmberechtigten Herren Aktionäre, welche an der Generalversammlung teilzunehmen wünschen, werden hiemit eingeladen, ihre Aktie» samt Kupons oder die deren Stelle vertretenden Depotscheine der Anstalt spätestens am 9. März d. J. als dem -statutenmässigen Endtermine zu deponieren, und zwar: In Wien bei der Liquidator der Anstalt (T., Am Hof 6) an Wochentagen von 9—12 Uhr; in Bozen, Bregenz, Brünn, Feldkirch, Gablonz, Görz, Innsbruck, Karlsbad, Laibach, Lembfrg, Mähr. Ostrau, Olmiitz, Pola, Prag, Reiehenberg, Teplitz, Triest, Troppau und Warnsdorf bei den Filialen der Anstalt; in Budapest bei der Ungarischen Allgemeinen Crpdit-Bank; i» Berlin bei der Direktion der Disconto-Gesellschaft oder bei der Bank für Handel und Industrie oder bei 8. Bleichröder oder bei Mendelsohn & Co., in Breslau bei dem Schlesischen Bankverein oder bei E. Heimann; in Dresden bei der Allgemeinen Deutschen Credit-Anstalt, Abteilung Dresden; in Frankfurt a. M. bei der Direktion der Diskonto-Geseltschaft oder bei der Filiale der Bank für Hand-1 und Industrie; in Hamburg bei der Norddeutschen Bank oder bei L. Behrens & Söhne oder bei M. M Warburg & Co.; in Köln bei Sal. Oppenheim jr. & Co., in Leipzig bei der Allgemeinen Deutschen Credit- Anstalt; in München bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank oder bei Merck, Finck & Co.; in Paris bei D« Rothschild Freies. Die Aktien oder Depotscheine sind arithmetisch geordnet bei der unter zeichneten Anstalt mittels einer einfachen, bei den > auswärtigen Deponierungsatellen mittels doppelter Konsignation einzureichen. Dem Einreicher wird hierüber eine Empfangs-Bestätigung erfolgt, gegen welche nach abgehaltener Generalversammlung die Aktien oder Depotscheine riickgestelit werden. Je füufundzwauz'g Aktien geben das Recht auf eine Stimme. Mehrere Besitzer von weniger als 25 Aktien können aus ihrer Mitte einen gemeinschaftlichen Bevollmächtigten ernennen, der an der Generalversammlung teilnehmen kann, wenn die Zahl der von ibm vertretenen Aktien wenigstens fünfundzwanzig beträgt. Wünscht ein Aktionär sein Stimmrecht durch einen anderen stimmberechtigten Aktionär ausznübeu, so hat er die betreffende, auf den Namen! des gewählten Vertreters lautende Vollmacht auf der Rückseite der Legitimationskarte auszustellen und eigenhändig zu unterschreiben. Diejenigen Herren Aktionäre, welche hi nach in den Besitz von durch Vollmacht übertragenen Stimmen gelangen, haben die an sie übertragenen Legitimatiouskarten (Vollmachts-Urkunden) spätestens einen Tag vor der Generalversammlung der Direktion einzuhändigen. Dieselben werden demzufolge eingeladen, die eigenen und die an sie übertragenen Legitimationskarten vom 29. März bis inklusive 5 April d. J. in derLiquidatur der Anstalt während der oben angeführten Amtsstunden abzugeben, wogegen ihnen eine die Gesamtzahl der von ihnen zu führenden Stimmen ausweisende Legitimationskarte ansgefolgt werden wird. Wien, am 16. Februar 1910. K. k. priv. Oesterreichische Kredit-Anstalt für Handel und Gewerbe. Nanette Edle von Wertheimstein’sche Ausstattungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von 240.— K. Bewerbungsbereebtigt sind: Arme israelitische Mädchen, zunächst aus der Verwandtschaft der Frau Nanette Edlen von Wert heimstein, bei deren Abgang aus der Verwandtschaft des Stifters, Herrn Sigmund Edlen von Wertheimstein, sowie endlich in Ermanglung auch solcher, arme israel. Mädchen aus der israelitischen Kultusgemeiude Wien. Verleihungstag: 27. April 1910. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Verlobungszeugnis, Sittenzeugnis, eventuell Verwandtschaftsnachweis durch legale Dokumente. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1910. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage verehelichen, verlieren jeden Anspruch an diese Stiftung. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Der Vorstand Wien, 1. Februar 1910. der israel. Kultusgemeinde Wien.