Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1909
- Issue
- Heft 44 (12.11.1909)
- Date
- 1909-11-12
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 44 KevetNuttdett in den Aetlitinlern der israelitischen - Ftttttusnemeinde! Freitag, 12. November abends 4 Uhr,30 M. | Samstag, 13. „ „ 5 „ — „ Vom 14. bis inkl. 18. November „ 4 „ 30 „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um */,7 Uhr früh, an Samstagen um Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, Vlll., Bezirk, Neudeggergasse 12. Ranzleistundeii: Au Wochentagen von 4 — 7 Uhr, uh Sonnuii<l Feiertagen voll 10—12 Ulu. — Trauungen und Konfirmationen weiden angemeldet im Sekretariat den Tempelgebäudes. Mezzanin. Konkurs. Bei der israel. Kultusgemeinde in Aussig gelangt die Stelle eines _ __ I. Kustos der zugleich Schochet und Baaltekia sein muss und den Gottesdienst an Wochentagen versehen kann, zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein fixer Gehalt von K 1400 und K 500 als Wohnungsbeitrag verbunden. Bewerber, welche das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben dürfen, wollen ihre Gesuche samt Zeugnisabschriften bis zum 30. November 1909 an den Vorstand der israel. Kultusgemeinde in Aussig richten. Bassist Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Sebetsfiindtiu: Freitag abends 5 Uhr — Min., Samstag früh 8Uhr 30 Min An Wochentagen abends 5 Uhr — Min., früh 7 Uhr — Min. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. werden nugeitieldet im Sekretariat «iex Tempelgehäiides, KX., Kluckygasae 11, ati Wochentagen v<m 4—6 Uhr itaciint., an Sonntagen lind < Ii> >«lli» i,e,i Feiertagen von 10 —12 Uhr vorm. Nach Ungarn y.imtü udigeu Brautleuten werden Fhekoiisense rauch gegen Kraal?, der Kosten besorgt. Paris 1909 höchste Auszeichnung. Wien 1908 Kammer-Medaille, und London 1906 Ehren-Diplom. I Bedeutendstes Spezialgeschäft \ ~ der Monarchie .... . für | Synagogenornate | Rudolf Goldstein; Civil- und liniionii-fsr/hneider j Wie». II., Taborstr. 54. — Telephon 21.990. »>— Lieferant vieler Kultusgemeinden Ausführung jeder gewünschten Facon vom einfachsten bis zum feinsten Genre, alles in tadelloser Güte. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Talare, Kutten und Baretts werden gegen massige Leihgebühr verliehen Konkurs. Bei der israel. Kultusgemeinde in Aussig gelangt die Stelle eines Oberkantors zur Besetzung. Bewerber um diesen Posten, die österr. Staatsbürger sein müssen, dürfen das 34. Lebensjahr nicht überschritten haben und mürsen nebst gediegener musikalischer Bildung und klangvoller Stimme die Eignung zur Leitung eines Chores mit Orgel besitzen. Diejenigen; welche den Nachweis der Befähigung zur Erteilung des Religionsunterrichtes an Volks- Und Bürgerschulen erbringen, erhalten den Vorzug. Gehalt etc. nach Uebereinkommen. Gesuche sind bis zum 30. November d. J. an den Vorstand der israel. Kultusgemeinde in Aussig zu richten. mit kräftiger Stimme, guter Blattloser, wird für den Tempelchor der Türk. Gemeinde Wien akzeptiert. Offerte sind an den Vorstand, II., Ciikusgas.se, zu richten. Gustav Spitz’sche Heiratsausstattungs - Stiftung für arme jüdische Mädchen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 210. Bewerbungsberechtigt sind: Arme jüdische Mädchen, welche sich im Brautstande befinden. Bevorzugt sind: Würdige arme jüdische Bräute, welche mit dem Stifter, dem am 19. November 1907 in Wien Verstorbenen Herrn Sigmund Spitz oder mit dessen Gattin, Frau Johanna, geh. Königsgarteu verwandt sind. Als Verwandte sind anzusehen: a) die eheliche Deszendeuz des Stifters und seiner Gattin; b) jene Bewerberinnen, welche mit dem Stifter, bezw. dessen Gattin in der Seitenlinie nicht über den sechsten Grad hinaus verwandt sind. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Brautstandszexignis, Sittenzeugnis und eventuell Nachweis der Verwandtschaft mit dem Stifter, bezw. mit dessen Gattin. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November l9<)9. EinreichungS8telle: I., Seiteustettengasse 4, II. Stock (Eim eichungsprotolcoll). Verleihungstag: 19. Februar 1910. Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihuugstag verehelichen, werden des Anspruches an die Stiftung verlustig Näheres in den von der Einreichnngsstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsböiren. Der Vorstand Wien, 1. Nov. 1909. der israel. Kultusgemeinde Wien. Isaak Leeb und Lea Weinberg’sehe Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 650. Bewerbungsberechtigt sind: Mittellose Israeliten des jüdisch-deutschen Ritus, welche in Wien an der Universität oder an der Technik oder au der Akademie der bildenden Künste ihre Studien mit günstigem Fortgänge betreiben und ihre Vorstudien au einem öffentlichen Gymnasium oder an einer öffentlichen Realschule mit gutem Erfolge absolviert haben. Bevorzugt sind: Unter gleichen Verhältnissen in Rumänien, in erster Linie in Bukarest geborene Bewerber. G68UChsbeilagen: Geburtsschein, legales Armutszeugnis, Mittelschuluud Hochsclmlzeugnisse, Bestätigung über die Augehörigkeit zum jüdisch-deutschen Ritus und Bescheinigung über den öffentlichen Charakter der besuchten Mittelschule. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. November 1909. Einreichungsstelle: I. Seiteustettengasse 4, II. Stock (Euireichungsprotokoll). Näheres in <ien von der Einreichuugsstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsbögeu. Der Vorstand Wien. 1. Nov. 1909. der israel. Kultusgemeinde Wien. Oberabbiner Fanny Güdemann-Stiftnng für Kranke weiblichen Geschlechtes. Anzahl der Plätze: Einer oder zwei im Betrage von zusammen K 80. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israel. Kranke weiblichen Geschlechtes. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Krankbeitszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1909. Einreichungsstelie : I. Seiteustettengasse 4, II. Stock (Einreichung« - Protokoll). Verleihungstag: 16. Jänner 1910 (6. Schebat). Näheres in den von der Einreichuugsstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsblanketten. Der Vorstand Wien, 1. Nov. 1909. der israel. Kultusgemeinde Wien.