Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1909
- Issue
- Heft 43 (5.11.1909)
- Date
- 1909-11-05
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 43. Hevetstunden in den Metötinsern der israelitischen Knttusgerneiiide Freitag, 5. November abends 4 Uhr 45 M. Samstag, 6. „ „5 „ 10 „ Vom 7. bis mH. 11. November „ 4 „ 45 „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um *^7 Uhr früh, an _ Samstagen um Uhr früh. IsraslitiLLtrör Tömxöl-Vsröiii Wien, VM,, ksrirk, Neurieygergasse 12. Kanzleistiiuden: An Wochentagen von 4 — 7 Uhr, an Sounmul Feiertagen vou 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäiides. Mezzanin. Israelitischer ßethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). fiebetstunden: Freitag abends 5 Uhr — Min., Samstag frük8Uhr 30 Min An Wochentagen abends 5 Uhr — Min., früh 7 Uhr — Min. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. werden angeineldel itn Sekretariat des Tempelgebäiides, XX., Kluckygasse 11, au Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen nnd christlichen Feiertagen vou 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn y.ustäiidigeii Brautleuten werden Ehekonseuse rasch gegen Ersatz «lei Kosten besorgt. . 3 Paris 1909 ' höchste l Auszeichnung. Wien 1908 Kammer-Medaille. .. p - und London 1906 Ehren-Diplom. Bedeutendstes Spezialgeschäft zmzz der Monarchie mzzzz für Synagogenornate Rudolf Goldstein iiivil- und liiiiiorin-Srhiifiider Wien. II.. Taborstr. 54. " Telephon 21.990. — - Lieferant vieler Kultus Gemeinden Ausführung jeder gewünschten Facon vom einfachsten bis zum feinsten Genre, alles in tadelloser Güte. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Talare, Kutten und Baretts werden gegen massige Leihgebühr verliehen Danksagung;. Der Vorstand der grossen Synagoge dankt seinem neuen Oberkantor, Herrn Mayer Seifert, für seine grossartig vorzüglichen Leistungen an den vergangenen Festtagen, womit derselbe die ganze Gemeinde erfreut hat. Auch gebührt Dank unserem neuen Chordirigenten, Herrn Heinrich Feigenbaum. Der Präses der grossen Synagoge zu Bukarest: Äser Abramovici. Leopold Wolf’sche Stiftung für Arme und Kleingewerbetreibende. Anzahl der Plätze: a) für Arme: Sechs im Betrage von je K 375; b) für Kleingewerbetreibende : Sechs im Betrage vou je K 375. Bewerbungsberechtigt sind: a) 'verschämte in Wien wohnhafte Arme jüdischer Konfession und zwar Familienväter oder Witwen; b) in Wien wohnhafte arme Kleingewerbetreibende jüdischer Konfession. Vorzugsberechtigt vor allen anderen Bewerbern: Arme Personen israel. Konfession, welche Nachweisen, dass sie mit dem Stifter oder dessen Gattin, Frau Sophie geh Runzel, verwandt sind, auch wenn sie nicht in Wien wohnhaft sind. Als Verwandte sind anzusehen Bewerber, welche in ehelicher Deszendenz vou den Grosseltern des Stifters oder seiner Gattin in einem nicht entfernteren als dem sechsten Grade abstamnien. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, eventuell Totenschein, beziehungsweise Gewerbeschein und gegebenenfal ls Veiwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1909. Einreichungsstelle: 1., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreicliungspr<>tokoll). Verleihungstag: 4. Februar 1910. Näheres in den von der Eiureichungsstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsbögen. Der Vorstand Wien, 1. November 1909. der israel. Kultusgemeinde Wien. Gustav Spitz’sche Heiratsausstattungs - Stiftung für arme jüdische Mädchen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 210. Bewerbungsberechtigt sind: Arme jüdische Mädchen, welche sich im Brautstande befinden. Bevorzugt sind: Würdige arme jüdische Bräute, welche mit dem Stifter, dem am 19. November 1907 in Wien verstorbenen Herrn Sigmund Spitz oder mit dessen Gattin, Frau Johanna, geh. Königsgarten verwandt sind. Als verwandte sind anzusehen: a) die eheliche Deszendenz des Stifters und seiner Gattin; b) jene Bewerberinnen, welche mit dem Stifter, bezw. dessen Gattin in der Seitenlinie nicht über den sechsten Grad hinaus verwandt sind. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Brautstandszeugnis, Sittenzeuguis und eventuell Nachweis der Verwandtschaft mit dem Stifter, bezw. mit dessen Gattin. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1909. Einreichungsstelie: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Verleihungstag: 19. Februar 1910. Bewerberinnen, welche sieh vor dem Verleihungstag verehelichen, werden des Anspruches an die Stiftung verlustig Näheres in den von der Eiureichungsstelle unentgeltlich erhältlichen Gesnchsbögen. Der Vorstand Wien, 1. Nov. 1909. der israel. Kuliusgeraeinde Wien. Bassist mit kräftiger Stimme, guter Blattleser, wird für den Tem* peichor der Türk. Gemeinde Wien akzeptiert. Offerte sind an den Vorstand, II., Cirkusgasse, zu richten. Oberabbiner Fanny Güdemann-Stiftnng für Kranke weiblichen Geschlechtes. Anzahl der Plätze : Einer oder zwei im Betrage von zusammen K 80. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israel. Kranke weiblichen Geschlechtes. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Krankheitszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1909. Einreichung88teiie: 1. Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Verleibungstag: 16. Jänner 1910 (6. Schebat). Näheres in den von der Einreichungsstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsblanketten. Der Vorstand Wien, 1. Nov. 1909. der israel. Knltnsgemeiude Wien. Isaak Leeb und Lea Weinberg’sche Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von I( 650. Bewerbungsberechtigt sind: Mittellose Israeliten des jüdisch-deutschen Ritus, welche in Wien au der Universität oder an der Technik oder an der Akademie der bildenden Künste ihre Studien mit günstigem Portgangs betreiben und ihre Vorstadien an einem öffentlichen Gymnasium oder an einer öffentlichen Realschule mit gutem Erfolge absolviert haben. Bevorzugt sind: Unter gleichen Verhältnissen in Rumänien, in erster Linie in Bukarest geborene Bewerber. G68U0h8beilagen: Geburtsschein, legales Armutszeugnis, Mittelschul- und Hochschulzeugnisse, Bestätigung über die Angehörigkeit zum jüdisch-deutschen Ritus und Bescheinigung über den öffentlichen Charakter der besuchten Mittelschule. Letzter Tag*der Einreichungsfrist: 31. November 1909. ' Einreichungsstelie: I. Seitenstettengasse 4, II. Stock (Emreichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichungsstelie unentgeltlich erhältlichen Gesnchsbögen. Der Vorstand Wien, 1. Nov. 1909. der israel. Knltnsgemeiude Wien. 8996^461