Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1909
- Issue
- Heft 42 (29.10.1909)
- Date
- 1909-10-29
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2. Die Wahrheit Nr 42. Kevetllundeu in den Metkiiusern der israetttischen Ftttstusgemeinde Freitag, 29. Oktober abends 4 Uhr 45 M. Samstag, 30. „ 5 „ 20 „ Vom 31. bis inkl. 4. November „ 4 „ 45 „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um Vj? Uhr früh, an Samstagen um Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neuiieggergasse 12. Kaiizleistiiuden: Ab Wvon 4 — 7 Uhr. an Soun- und Feiertagen von 10—12 Hin. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat den TempelgebäiideB. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thoryasse 13 (Müllnergasse 21). Gebet8tuildeii: Fl eitrig abend» 5 Uhr — Min., Samstag früh 8Uhr 30 Min An Wochentagen abends 5 Uhr — Min., früh 7 Uhr — Min. Israelitischer Bettiaus Verein Brigittenau. werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, XX., Kluekygasse 11, an Wochentagen von 4—6 llhr nachm., an Sonntagen and christlichen Feiertagen von IO—12 IJbr vorm. Nach Ungarn -/.»ständige» Brautleute» werden Ehekonsense rasch gegen Krsatv. der Kosten besorgt. Paris 1909 höchste Auszeichnung. Wien 1908 Kammer-Medaille, und London 1906 Ehren-Diplom. Bedeutendstes Spezialgeschäft — der Monarchie ~~ für Synagogenornate Rudolf Goldstein Civilmul liiiii'oriii-Schiieider Wien, II., Taborstr. 54. — Telephon 21.990. — Lieferant vieler Kultus gemeinden Ausführung jeder gewünschten Facou vom einfachsten bis zum feinsten Genre, alles in tadelloser Güte. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Talare, Kutten und Baretts werden gegen massige Leihgebühr verliehen Konkurs. Bei der israel. Kultusgemeinde in Aussig gelangt die Stelle eines __ I Kustos der zugleich Schochet und Baaltekia sein muss und den Gottesdienst an Wochentagen versehen kann, zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein fixer Gehalt von K 1400 und K 500 als Wohnungsbeitrag verbunden. Bewerber, welche das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben dürfen, wollen ihre Gesuche samt Zeugnisabschriften bis zum 30. November 1909 au den Vorstand der Israel. Kultusgemeinde in Aussig richten. Konkurs. Bei der Israel. Kultusgemeinde in Aussig gelangt die Stelle eines Oberkantors zur Besetzung. Bewerber um diesen Posten, die österr. Staatsbürger sein müssen, dürfen das 34. Lebensjahr nicht überschritten haben und rnürsen nebst gediegener musikalischer Bildung und klangvoller Stimme die Eignung zur Leitung eines Chores mit Orgel besitzen. Diejenigen, welche den Nachweis der Befähigung zur Erteilung des Religionsunterrichtes an Volks- und Bürgerschulen erbringen, erhalten (Ln Vorzug. Gehalt etc. nach Uebereinkommen. Gesuche sind bis zum 30. November d. J. an den Vorstand der israel. Kultusgemeinde in Aussig zu richten. Michael Strasser’sche Stiftung, begründet von Herrn Salo Cohn. Verleibung8betrag : K 244 80. Bewerbungsberechtigt sind: Israel, mittellose würdige Bewohner des VIII. Wiener Gemeindebezirkes, ohne Unterschied des Geschlechtes, welche seit mindestens 5 Jahren in diesem Bezirke ansässig sind und für eine Familie zu sorgen haben. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Meldezettel, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 21. November 1909. Einreicbstelle: Kanzlei des Tempelvei eines für den VIII. Bezirk, VIII., Neudeggergasse 12. Verleihungstag: 12. Dezember 1910. Wien, II. Oktober 1909. Der Vorstand | Ignaz Blumenfeld-Widmung für Musiker. ' Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von IC 1800. | Bewerbungsberechtigt sind: Der Musik sich widmende israel. Jünglinge. Bevorzugt sind. Oesterreichische oder ungarische Staatsangehörige. | Gesuohsbeilagen: Geburtsschein, Heimats8cheiu, Mittellosigkeits- | Zeugnis, Fachzeugnisse Kuustbeilageu sind — soferue j solche überhaupt erforderlich sind — erst über Verlangen j des Vorstandes zu erbringen. { Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1909. I Zahlungstag der I. Stipendienrate: 13. September 1910. Einreichungsstelie: I. Seitenstettengasse 4, II. Stock (Eiureichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichungsstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsblanketten. Der Vorstand Wien, 1. Oktober 1909. der israel. Kuliusgemeinde Wien. Adolf, Ignaz und Julie Marzelline Mauthner von Markbof-Stiftungen. Anzahl der Plätze: Zwei für Waisenknaben, zwH für Waisenmädchen, je mit dem Betrage von K 600.—. Bewerbungsberechtigt sind: Nach Wien zuständige, israel. Waisenmädchen im Alter von 12 bis 16 Jahren und nach Wien zuständige israel. Waisenmädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren, ohne Rücksicht darauf, ob dieselben sich in einer Waisenanstalt befinden oder nicht. 6e8UChsbeilagen: 1. Geburtsschein, 2. Impfuugszeugnis, 3. Nachweis der Wiener Heiinatsberechiiguug, 4. Legales Armutszeugnis, 5. Totenscheine der Eltern, beziehungsweise des Vaters, 6. Verweudungsausweis (Schulzeugnisse, Zeugnis des Lehrherrn etc.) des ansuchenden Kindes. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 2. November 1909. Einreicbstelle: Einreichungsprotokoll der Magistratsabteilung XIII, (Neues Rathaus). Verleihungstag: 6. Februar 1910. Auf verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Bemerkt wird, dass die Auszahlung des Stipendiums nicht an dem Verleilmngstage, sondern in einem späteren Zeitpunkte stattfinden wird. Auskünfte erteilt das Stiftungsamt der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, II. Stock. Wien, 26. September 1909. Bassist mit kräftiger Stimme, guter Blattleser, wird für den Tempelehor der Türk. Gemeinde Wien akzeptiert. Offerte sind an den Vorstand, II., Ciikusgasse, zu richten.-