Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1909
- Issue
- Heft 25 (25.6.1909)
- Date
- 1909-06-25
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheil Nr. 25. iKeketstiinden in den MetlZtiulern der israelitischen Knttnsgemeinde Freitag, 25. Juni abends 7 Uhr 30 M. Samstag, 26. „ „ 8 „ 50 „ Vom 27. Juni bis 1. Juli „ 7 „ — „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um i/27 Uhr früh, an _Samstagen um V29 Uhr früh._ Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeygergasse 12. Kanzleistilnden: An Woc.hentH.geii von 4—7 Uhr, 1111 Sonn- und Feiertagen voll 10—12 Uta. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im «Sekretariat des Tempelgehiiudeä. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müilnergasse 21). Sebetstuniien: Freitag abends 7 Uhr 30 Min., Samstag früh 8Uhr — Min. An Wochentagen abends 7 Uhr — Min., früh 6 Uhr 45 Min. Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. Anzeige. Der Vorstand des Bethaus-Vereines ,.Mikd0SCh mead<k zeigt hiemit an, dass Herr Oberkantor Abraham Chajitmann aus Suczawa (Bukowina) Freitag den 18. und Samstag den 19. d. M. im Vereinshause II , Kleine Schiffgasse 8, den Gottesdienst abgehalten hat und durch seiue klangvolle Teuorstimme und seine schönen Vortragsweise allgemein grossen Beifall gefunden hat. Auf vieles Verlangen, des Publikums wird derselbe auch Freitag den 25. um Uhr Abends und Samstag den 26. um 8 Uhr früh den Gottesdienst ahhalten. _Der Vorstand. Leopoldstädter Kraukeu-Unterstützungs-Verein „Nächstenliebe“, Wie», IE., Schwarzingergasse 6. Wir suchen für die hohen Festtage einen tüchtigen, stimmbegabten Cantor für d^di», welcher auch die Befähigung besitzt, mit Chor vorzubeten, sowie einen guten Vorbeter für rinnt». Honorar nach Ueberein kommen. Offerte sind bis 15. Juii 1. J. an die Kanzlei des Vereines zu richten. Für den Vorstand: Adolf Reich Moritz Rosenblatt Schriftführer. Obmann. Konkurs. werden Hiigemeldet im Sekretariat des Tempel gebendes, X.X., Ivliickvg&sse 11, sin Wochentagen von 4—6 ITiir naciim.. an Sonntagen und christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn v.iiwtändigen Brautleuten werden Khekonsense rasch gegen Ersatz «1er Kosten besorgt. Prämiiert: Wien 1908 Kammer-Medaille. — London 1906 E. Diplom. Bedeutendstes Spezialgeschäft -- der Monarchie für SynaflOBBfl-örttate Rudolf Goldstein Civiliiiiii liiiii(iriii-Sr.iim*idcr Wien, II., Taborstr. 54. - Telephon 21.990. - Lieferant vieler Kultus gemeinden Ausführung i6der gewünschten Facon vom einfachsten bis zum feinsten Genre, alles in tadelloser Güte. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Talare. Kutten und Baretts werden gegen massige Leihgebühr verliehe n Konkurs. Bei der grossen Synagogengemeinde zu ßucarest gelangt der Posten eines Oberkantors (ftn) mit einem fixen Gehalte von 3—4000 Francs jährlich, ausser den üblichen Nebenemolumenten von ca. 3000 Frcs. ab 1. August 1. J. zur Besetzung. Bewerber sollen musikalische Fachkenntnisse haben, eine klangvolle Stimme besitzen (Tenor bevorzugt), müssen auch befähigt sein nach altjüd. Weise (polnischem Ritus) mit Chor vorzubeten und im Bedarfsfälle in der Torah vorzulesen. Bewerber dieser Stelle haben ihre mit Zeugnissen belegten Gesuche, Photographie, nebst currieulum viiae und Angabe des Familienbestandes an den Kultusvorsteher Äser Abramovitz, ßucarest, Strada Carol 62, zu richten. Nur den Akzeptierten werden Reisespesen vergütet. Bncarest, Juni 1909. Im „Josef Perlisehen“ Tempel zu Tarnopöl, Galizien, gelangt die Stelle eines ersten Kantors — vorläufig provisorisch — mit dem Dienstantritte bis spätestens 15. August (1. Ellul) zur Besetzung. Der Bewerber soll das 45. Lebensjahr nicht überschritten haben, musikalisch gebildet und stimmbegabt sein — die Befähigkeit besitzen sowohl Solo als im Chore als Dirigent im zeitgemässen modernen Stile sowie auch in altjüdischer Form vorzutragen. Heber die bisherige Tätigkeit und moralisch religiöse Lebensführung sind beglaubigte Dokumente vorzuweisen. Der Jahresgehalt beträgt K 3000 fix und ist ausserdem bei der beträchtlichen Anzahl der Tempelmitglieder ein grösseres Nebeneinkommen gesichert. Zum Probevortrag weiden nur Eingeladene zugelassen; Reisespesen werden bloss dem Akzeptierten vergütet. Gesuche sind an die Tempelverwaltung zu Händen des Herren kais. Rates Jakob Pumas, Tarnopol spätestens bis 10. Juli d. J. zu richten. Tarnopol, im Juni 1909. Für die Tempel Verwaltung Jakob Parnass. Konkurs. Beim Bethausverein in Ustron, öst. Schles., ist ab 1. September 1. J. die Stelle eines Kantors, der zugleich Schäeüter und Religionslehrer sein muss, provisorisch zu besetzen. Der Anfangs-Jahresgehalt beträgt K 1000 nebst Stolagebtihren und Geflügelschlachtungen. Anmeldungen bis 1. Juli erbeten. Konkurs. Die Stelle eines Religions-Lehrers der zugleich Kantor, Koreh und Schocket sein muss, gelangt in Dux zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von K 1300 nebst freier Wohnung und dem üblichen Nebeneinkommen, welches sich auf mindestens 700 K belaufen dürfte, verbunden. Bewerber, welche die Prüfung zur Erteilung des jüdischen Religionsunterrichtes für Volks- und Bürgerschulen mit gutem Erfolge abgelegt haben, wollen ihre Gesuche nebst Zeugnissen, sowie Angabe der bisherigen Tätigkeit bis ZUtn 30 Juni 1909 Ln den Vorstand der israelitischen Kultusgemeiude Teplitz einsenden. 07239664