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Die Wahrheit · 1909-05-07 · Heft 18 (7.5.1909) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1909
Issue
Heft 18 (7.5.1909)
Date
1909-05-07
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. Die Wahrheu 'Jh\ 18. Kevetstundeu tu den ILetötiusern der israelitischen Kultusgemeinde Freitag, 7. Mai abends 7 Uhr 15 M. Samstag, 8. „ „7 „ 55 „ Vom 9. bis 13. „ „ 7 „ — „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 727 Uhr früh, an Samstagen um 1/2$ Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neurieygergasse 12. Kanzleistunden: Au Wocheulugen von 4 — 7 Uhr, au Soun- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse (3 (Müllnergasse 21). Gebetstunden: Freitag abends 7 Uhr — Min., Samstag früh 8 Uhr — Min. An Wochentagen abends 7 Uhr — Min., früh 6 Uhr 45 Min.' Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. werden »»gemeldet im Sekretariat des Teinpelgebätides, XX., lvluckygasse 11, au Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., au Sonntagen and christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn /.»ständigen Brautleuten werde» Ehekousense rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. Prämiiert: Wien 1908 Kammer-Medaille. — London 1906 E. Diplom. Bedeutendstes Spezialgeschäft — - — - der Monarchie für Syaaaooeii-OriiatB Rudolf Goldstein Civil- und liniiorin-Schneider Wien, 11., Taborstr. 54. Telephon 21.990. —■— Lieferant vieler Kultus gemeinden Ausführung jeder gewünschten Facon vom einfachsten bis zum feinsten Genre, alles in tadelloser Güte. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Talare, Kutten und Baretts werden gegen massige Leihgebühr verliehen v-v« Geburtsscheine zu Schuleinschreibungen. Da die Anforderungen um Ausfertigung von Geburtsscheinen für schulpflichtig gewordene Kinder behufs Einschreibung in die Schulen vor Beginn des Schuljahres, insbesondere seit der Einverleibung der Vororte, derart zahlreich sind, dass das Matrikelamt der israelitischen Kultusgemeinde denselben nicht sofort nachkommen kann, werden die Eltern etc. in ihrem eigenen Interesse erinnert, schon jetzt solche Dokumente zu bestellen und auch in Empfang zu nehmen. Vom 15. Juli ab können die erwähnten Dokumente nicht vor drei Tagen nach der Bestellung ^behoben werden. Die Amtsstunden für den Parteienverkehr sind von 9—12 Uhr vormittags. Wien, am 5. Mai 1909. Vom Matrikelamte der Israel. Kultusgemeinde in Wien. Kuratorium der Stiftung „Waisenhaus für israel. Mädchen Charlotte Merores Itzeies“ in Wien, I Schottenhastei 3. Im „Waisenhause für israelitische Mädchen Charlotte Merores Itzeies1* in Wien werden ab September 1909 zehn mittellose, ganz oder halb verwaiste oder verlassene, gesunde israelitische Mädchen im Alter von sechs bis zwölf Jahren aufgenommen. Die Zöglinge besuchen, solange sie im schulpflichtigen Alter stehen, die öffentliche Volks- oder Bürgerschule, erhalten vom vollendeten 14. bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres den Unterricht in allen Zweigen der Hauswirtschaft, werden sodann für einen Beruf ausgebildet und bis zur erlangten Erwerbsfähigkeit, spätestens aber bis zum vollendeten siebzehnten Lebensjahre in der Anstalt erhalten. Aufnuhmsgesuche sind namens der Bewerberinnen von deren gesetzlichen Vertretung unter Beilegung des Geburtsscheines, Heimatsscheines. des Nachweises der Verwaisung oder der Verlassenheit, des Mittellosigkeitszeugnisses und eventuell Schulausweises, des Impfungszeugnisses, eines Gesundheitszeugnisses, sowie im Falle der überstandenen natürlichen Blattern eines besonderen ärztlichen Zeugnisses hierüber bis 31. Mai 1909 an das gefertigte Kuratorium zu Haudeu des Herrn Dr. Felix Katzau, Wien, I Schottenbastei 3, zu richten. Unter den Bewerberinnen werden jene, welche nach Wien zuständig sind oder deren Eltern durch längere Zeit im Wiener Gemeindegebiete gewohnt haben, in erster Linie berücksichtigt. Der Eintritt in die Anstalt kann nur gegen Beibringung eines vom Gemeindearzte ausgestellten, gemeindeamtlich bestätigten Zeugnisses erfolgen, laut dessen in den letzten vier Wochen vor dem Eintrittstermin im Hausstände des Mädchens kein Fall einer infektiösen Erkrankung vorgekommen ist. Kuratorium der Stiftung .,Waisenhaus für israelitische Mädchen Charlotte Merores Itzeies - in Wien. Albert GansPsche-Stiftung für israel. Arme. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen im Betrage von K 320.—. Bewerbungsberechtigt: Arme würdige Israeliten. Bevorzugt: Bewerber, welche mit der Familie Albert Gansl oder mit den Heinrich und Regine Kohn’schen Nachkommen verwandt sind. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Mai 1909. Einreichungsstelle: I. Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Verleihungstag: 17. Juli 1909 (28. Thamus). Näheres in den von der Einreichungsstelle unengeltlich erhältlichen Gesuchsblanketten. Der Vorstand Wien, 1. Mai 1909. der israel. Kultusgemeinde Wien. Benedikt Karplus-Stiftung für Gewerbeschüler. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je K 50.—. Bewerbungsberechtigt: Israelitische junge Leute, welche die Gewerbeschule mit vorzüglichem Erfolge besuchen oder besucht haben. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, letztes Studienzeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Mai 1909. Einreichungsstelle: I. Seiteustettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Verleihungstag: 20. Juli 1909. Näheres in den von der Einreichungsstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsblanketten. Wien, l. Mai 1909. Der Vorstand der Israelit. Kultusgemeinde Wien. L. G. Goldstein’sche Heiratsausstattungs- Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 300.—. Bewerbungsberechtigt: Arme verwaiste israel. Mädchen. Bevorzugt: Verwandte des Stifters L. G. Goldstein geboren zu Altstadt in Böhmen (ehemaliger Kreis Tabor) oder seiner Gattin Katharina geborene Landauer. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Verlobungsnachweis, Sittenzeugnis, Nachweis der Verwaisung (Totenscheine etc.) eventuell Verwandtschafts-Nachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Mai 1909. Einreichungssteiie: I. Seiteustettengasse 4, II. Stock (Einreichungs- Protokoll). Verleihungstag :*4. August 1909. Gesucbstellerinnen, welche vor der Verleihung heiraten, haben keinen Anspruch auf die Verleihung; Näheres in den von der Einreichungsstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsblanketten. Wien, l. Mai 1909. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. 89960461

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