Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1908
- Issue
- Heft 49 (18.12.1908)
- Date
- 1908-12-18
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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«Seite 2. Die Wahrheit Nr. 49. Kevetstunden iu den Wetliäulern der israelitischen Knttusgemeinde Freitag, 18. Dezember abends 4 Uhr 15 M. Samstag 19. „ „ 4 „ 85 „ Vom 20. Dezember bis 24. Dezember 4 „ 15 „ Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistuuden: An Wochentagen von 4 — 7 Uhr. an Soun- und Feiertagen von —12 Uhr. — Trauungen iiuti Konfirmationen werden ange»iel<let im Sekretariat des Tempel gebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Oebetstunden: Freitag abends 4 Uhr 15 Min., Samstag früh 8Uhr 30 Min. An Wochentagen abends 4 Uhr 15 Min., früh 7 Uhr — Min. Israelitischer Beihaus Verein Brigittenau. Trampiil" werden aiigemeldot im Sekretariat des Tempelgebäudes, XX., Kluekygasse 11, an Wochentagen von 4 — 6 Uhr nachm., au Sonntagen und christlichen Feiertagen von 10 —12 Uhr vorm. Nach Ungarn inständigen Brautleuten werden Ehekonsense rasch gegen Ersatz, der Kosten besorgt. Prämiiert: Wien 1908 Kammer-Medaille. — London 1906 E. Diplom. Bedeutendstes Spezialgeschäft — —.: der Monarchie für Synapooen-Ornate] Rudolf Goldstein Civil- und liiiifo rm - Schneider Wie«, II., Taborstr. 54. Telephon 21.990. —■ ■ Lieferant vieler Kultus g-emeinden Ausführung jeder gewünschten Facon vom einfachsten bis zum feinsten Genre, alles iu tadelloser Giite. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Talare, Kutten und Baretts werden gegen massige Leihgebühr verliehen Mazzoth-Lieferung-. Die Armenanstalt der israelitischen Kultusgemeinde gibt bekannt, dass sie Offerte für die Lieferung von zirka 270 Meterzentner Mazzoth entgegennimmt. Die Mazzoth müssen unter strenger Beobachtung der rituellen Vorschriften hergestellt werden, 22—24 Stück per Kilo. Der Schluss des Einreichungstermiues ist am 4. JäDner 1909. Offerten bleiben bis 20. Jänner 1909 in Kraft. Die Lieferung wird im ganzen oder teilweise vergeben. Nähere Auskünfte in der Kanzlei, I., Seitenstettengasse 2, von 10—11 Uhr vormittags. Oer Vorstand der Armenanstalt der israelitischen Kultusgemeinde Wien. KONKURS. Bei der Israel. Kultusgemeinde Skotschau (Oesterr. Schlesien) ist die Stelle eines Schochet und Vorbeters zu besetzen. Das Gesamteinkommen beläuft sich auf K 1200 jährlich. Offerte sind bis 15. Jänner 1909 an den gefertigten Vorstand zu richten. Der Vorsteher: Hermann Urbach. Jüdische ToynbEE-Halle, Wien, XX., Othmarpasse 46. BC* Beginn der Vorträge: An Wochentagen ll28 Uhr, an .Soun- und Feiertagen 7 Uhr abends. Eintritt frei für jeden Erwachsenen. Wochen-Programm für die Zeit vom 19. Dezember bis 25. Dezember 1908. Samstag, 19-, Konzert. Arrangement: Frau Else Freund -Funk. Sonntag, 20., Chanukafeier. Festrede : Rabbiner Dr. A. A b e 1 e s. Montag, 21., „Wandlungen im Rechte“. (In.) Dr. Josef Jerusalem. Dienstag, 22.. rEine Betrachtung über die soziale Entwicklung von Not und Reichtum“. S. J o n a s. Mittwoch, 23., „Ueber Hygiene“ (III.) Dr. J. Samuely. Donnerstag,24., „Bilder aus dem Reehtsleben“. (III.) Dr. Th. J äuner. Freitag, 25-, „Bibelvortrag“. H. L ö \v - V o g e 1. Anmeldungen von Vorträgen und Mitwirkungen bei Konzerten wolle man an den Obmann Herrn Dr. i. Samuely, Wien, I., Fischerstiege 6, gelangen lassen. Zweck des Vereines. Der Verein hat den Zweck, unbemittelten, wi.ssensbediirftigen Juden iu Wien in einem hierzu, eingerichteten Saale („Toynbee-Haüe“) unentgeltliche, bildende und unterhaltende Belehrung zu bieten, sowie alle Bestrebungen nach Kräften zu unterstützen, welche geeignet sind, die unbemittelte jüdische Bevölkerung in Wien iu körperlicher, geistiger und sittlicher Hinsicht zu fördern, unter Ausschluss jeder politischen Tätigkeit. Der angestrebte Zweck soll erreicht werden: a) Durch Abhaltung belehrender Vorträge, durch Veranstaltung von Vorlesungen und Konzerten für unbemittelte Juden; b) durch Errichtung von Unterrichtskursen, Errichtung von Biblio- ' thekeu und Lesezimmern; c) durch Errichtung oder Förderung von Kinderhorten fiir arme jüdische Kinder. Moriz Goldberger-Stiftung für einen Rabbinats- Kandidaten. Bei der israelitischen Kultusgemeiude Wien gelangt aus der obengenannten Stiftung ein Betrag von K 590.— pro auno auf eiu eventuell zwei Jahre zur Verleihung. Zur Bewerbung erscheinen nur solche Personen berechtigt, welche die Qualifikation für das Amt eines Rabbiners besitzen, aber noch keine amtliche Stellung bekleiden. Die mit den Studien- und Befähigungszeuguisseu, sowie den Personaldokumenten belegten Gesuche sind bis 3l. Dezember 1908 im Einreichungsprotokolle der Israel Kultusgemeiude Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesucbsblaukette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstuuden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der Israel. Kultusgemeiude Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Dezember 1908. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Theobald Uffenheimersche Studentenstiftung. Im Studienjahre 1908/09 gelangen vier Theobald Uffenheimersche Stiftplätze, und zwar je einer an einen Hörer der medizinischen, der juridischen und der philosophischen Fakultät an der k. k. Universität in Wien und an einen Hörer der k. k. technischen Hochschule iu Wien mit dem Jahresbetrage von je K 275.— für die Dauer eines Jahres zur Verleihung. Auf Grund der stifterischeu Anordnung hat die Verleihung dieser Stiftplätze in diesem Studienjahre derart zu erfolgen, dass die Stipendien nur Studierenden der israelitischen Religion verliehen werden. Bewerber, welche mit dem Stifter verwandt, in Wien zuständig, oder im Bezirke Leopoldstadt in Wien, oder in Wien überhaupt geboren sind, haben ein Vorrecht. Die Verleihung erfolgt durch den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien Die Gesuche um diese Stipendien sind längstens bis 31 Dezember 1908 im Einreichungsprotokolle der Magistratsabteilung XIII zu überreichen und sind denselben seitens der Bewerber der Geburtsschein, das Impfzeugnis, das Maturitätszeugnis, ferner die Ausweise über die Studieuerfolge, die Zuständigkeit und die Immatrikulieruug als ordentlicher Hörer der k. k. Universität, beziehungsweise der k. k. technischen Hochschule in Wien, dann über wahre Dürftigkeit und eventuell über die Verwandtschaft mit dem Stifter beizuschliessen. Auf nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Die Verleihung findet durch, den Vorstand der israel. Kultusgemeinde statt. Wien, 30. November 1908. 07239664