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Die Wahrheit · 1908-11-13 · Heft 44 (13.11.1908) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1908
Issue
Heft 44 (13.11.1908)
Date
1908-11-13
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. Die Wahrheit Wr. 44 Kebetüunden in den Metötiusern der israelitischen Kttttusgemeinde Freitag 13. November um 4 Uhr 45 M. Samstag 14. „ „ 5 „ 20 „ Au Wocheutageu beginnt der Gottesdienst um 7 „ — „ Am Samstage::_ um 8 „ 30 „ Israelitischer Tempel-Verein Wien, VHL, Bezirk, Nemleggergasse 12. Kanzleistuuden: An Wochentagen von 4—7 Ulir, hu Soun- und .Feiertagen von l0—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet _im Sekretariat de« Tempel gebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Itöüllnergasse 21). fiebetstunden.- Freitag abends 5 Uhr 15 Miu., Samstag früh 8 Uhr 30 Min. An Wochentagen abends 5 Uhr 15 Min., früh 7 Uhr — Min. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. Tramp iiuil Wimaliow werden angemeldet im Sekretariat des Teiiipelgebiimles. XX., lvluclcyg&sse II, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen and christliche» Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ubekonsense rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. „ Prämiiert: Wien 1908 Kammer-Medaille — London 1906 E. Diplom. Bedeutendstes Spezialgeschäft - ■■■■ -■ — ~ ■ - der Monarchie für SyMOOPA-OrM! Rudolf Goldstein Civilmul liiinoriii-Sdiiieiiier Wien, II., Tiiborstr. 54. Telephon 21.990. - Lieferant vieler Kultus gemeinden Ausführung jeder gewünschten Facou vom einfachsten bis zum feinsten Genre, alles in tadelloser Güte. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Talare, Kutten und Baretts werden gegen massige Leihgebühr verliehen Stiftung zur Unterstützung israelitischer Studierender gewidmet von Dr. Sem Plofan zum Andenken an seinen Vater Jakob Plohn. Das Zinsenerträgnis der obgenannteu Stiftung per K 600.— zusammen gelangt für das Schuljanr 1908/09 1. in Beträgen von je K 200. - an israelitische, hilfsbedürftige und unterstützuugswürdige eheliche Nachkommen der Geschwister des Herrn .Jakob lTo>>n, Vater des Stifters, welche eine öffentliche Mittel- oder Hochschule in Oesterreich besuchen, 2. der nach Beteilung der sub 1) bezeichneteu Kompetenten etwa verbleibende Zinsenrest an israelitische, hilfsbedürftige und unterstützungswürdige Studierende an dem k. k. Konservatorium für Musik und darstellende Künste in Wien in Beträgen L K 100.— zur Verleihung. Die mit den Geburts-, Armuts- und den betreffenden Studicnzeuguissen und bezüglich der sub 1) bezeichneteu Bewerber mit dem legalen Nachweise der Verwandtschaft mit dem Stifter versehenen Gesuche sind bis 30. November 1908 im Einreichungsprotokolle der isr. Kultusgemeinde Wien, I., Seiteustettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesucbsblaukette während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr vormittags unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israel, Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. November 1908. Der Vorstand 'der israel. Kultusgemeinde Wien. , Jüdische Toynbee-Halle, Wien, XX., Otlmiaroasse 46, Beginn der Vorträge: An Wochentagen i/ß Uhr, au Sonn- und Feiertagen 7 Uhr abends. Wo chen-Programm für die Zeit vom 14. bis 21. November 1908. Samstag, 14-, Konzert, Arrangement: Frau Elsa Freund-Funk. Sonntag, 15., „Weltschiffahrt und Seewesen“ : Schriftsteller Jacques J äger. Montag, 16., „Bilder ans der Volkswirtschaft“: Dr. M. R e i 8 s. Dienstag, 17., Elternabend : Lehrer Rafael L ö w. Mittwoch, 18., „Ein jüdischer Geistesheld vor 800 Jahren“ : Professor M. A n t s c h e r 1. Donnerstag, 19., Thema Vorbehalten. Univ. Professor Dr. Jos. Pollak. Freitag, 20., .Bibelvortrag“: Lehrer Leopold W e i s s. Samstag, 21., Orchester-Konzert: Dirigent Adolfe Winter. Durch besonders Umstände veranlasste Aenderungen Vorbehalten. KONKURS. Ein Tenorist (Bai Koreh), welcher einen Chor einstudieren kann, wird im Fugbachtempel, Wien, aufgenommeu; Gehalt nach Übereinkommen. Offerte an Herrn Elkan Bauer Obmaun-Stellvertreter Wien, II., Aloisgasse Nr. 6. Vorbeter welcher Schochet und Kore ist, sucht Steilung zum sofortigen Antritte. Zuschriften an Markus Doll, Wien, XX., Jägerstrasse Nr. 18. Ein gut erhaltenes Klavier 7 Okr., guter Ton, ist, preiswürdig zu verkaufen, Wien, 11., Novaragasse 27, 3. Stock. Buonovenrura. Eventuell Ratenzahlung. Konkurs. An der israel. Kultusgemeinde Andrychau gelangt die Stelle eines Kantors und Lehrers für sofortigen Antritt zur Besetzung. Bewerber, welche über eine angenehme Stimme verfügen, musikalisch gebildet, und dabei fähig sind, hebräischen Unterricht zu erteilen (eventuell auch Schochet, Ubodek) wollen ihre mit, Zeugnisabschriften belegten Gesuche bis zum 25. November 1. J. an den gefertigten Vorstand einsenden. Jahresgehalt 1500 Kronen nebst den üblichen Emolumenten. Nur dem Akzeptierten werden Reisespesen vergütet. Der Kult.usvorsteher: Theodor Felix. Max Scliielsciie Armen-Stiftung. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde verlautbart hiemit, dass aus deu Erträgnissen dieser Stiftung der Betrag von K U00.— am diesjährigen Chauukafeste an 20 würdige, wahrhaft bedürftige, israelitische Arme, vorzugsweise Familienväter, in Beträgen von mindestens K 20.— und höchstens K 80.— zur Verteilung zu gelangen hat. Hiebei sind arme Verwandte des Stifters, Herrn Max Schiel, gestorben in Wien am 8. Dezember 1859 besonders zu berücksichtigen. Die mit dem Geburts- und Armutszeugnisse belegten Gesuche sind bis 20. November 1908 während der Amtsstuuden von 9 bis 12 Uhr im Einreichuugspror.okolle der israel. Kultusgemeinde, 1., Seiteustettengasse 4, III. Stock, zu überreichen. Einschreiter, welche sich auf ihre Verwandtschaft mit dem Stifter berufen, haben ausser dem Geburts- und Armutszeug nisse den glaubwürdigen Nachweis über Riese Verwandtschaft zu erbringen. Gesuchsblankette werden im Einreichungsprotokolle unentgeltlich verabfolgt. Auszüge aus den Matriken der Wiener Kultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich.; es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 20. Oktober 1908. Der Vorstand der israel. Kültusgemeinde Wien. i

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