Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1908
- Issue
- Heft 43 (6.11.1908)
- Date
- 1908-11-06
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 43. Keöetftnnden in den Wetväulern der israelitischen Kultnsgemeittde Freitag 6. November um 5 Uhr — M. Samstag 7. „5 „ 30 „ Au Wochentagen beginnt der Gottesdienst um 7 „ — „ Am Samstagen_um 8 „ 30 „ Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeygergasse 12. Kanzleistimden: As Wochentagen von 4—7 Uhr. an Soun- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden augemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thoryasse 13 (iiflülinergasse 21). Bebetstunden: Freitag abends 5 Uhr 15 Min., Samstag früh 8 Uhr 30 Min. An Wochentagen abends 5 Uhr 15 Min., früh 7 Uhr — Min. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. werden augemeldet im Sekretariat des Tempelgebändes, XX., KluckygasHe 11, an Wochentage» von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen und christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn '/.»ständigen Brautleuten werden Ehekonsense rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. Prämiiert: Wien 1908 Kammer-Medaille. — London 1906 E. Diplom. Bedeutendstes Spezialgeschäft . — der Monarchie für Syospoen-Omate Rudolf Goldstein (’ivilüiiii liiiiioriii-Schneider Wien, II., Taborstr. 54. ■ Telephon 21.990. ■■ ■ Lieferant vieler Kultus gemeinden Ausführung jeder gewünschten Facon vom einfachsten bis zum feinsten Genre, alles in tadelloser Güte. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Talare, Kutten und Baretts werden gegen massige Leihgebühr verlieben Emanuel Pollaksehe Stiftung zur Ausstattung armer Israel. Mädchen. Aus obgeuanuter Stiftung werden die fünfjährigen Zinsen per K 500-— am 27. Februar 1909 zur Verleihung gelangen. Unter den Bewerberinnen geniessen einen Vorzug: a) iu erster Reihe mit dem Stifter, Herrn Emanuel Pollak, in direkter Linie unbeschränkt und in der Seitenlinie bis zum vierten Grade verwandte Bewerberinnen und in zweiter Reihe mit der Gattin des Stifters, Frau Fanny geh. Wolf, in obigem Grade verwandte Petentinnen; b) Mädchen, welche sich durch wahrhafte Frömmigkeit auszeichnen; c) ganz elternlose Mädchen. Gesuche um Verleihung dieser Stiftung, welche mit dem Nachweise der allfälligen Verwandtschaft, der Armut, des zuriiekgelegten 16. Lebensjahres, der Moralität, eventuell auch der Verwaisung zu belegen sind, sind bis längstens 30. November 1908 im Einreiehungsprotokolle der Israel, Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich erhältlich sind, zu überreichen. Bewerberinnen, welche sich vor dem obbezeiclineten Verleihungstage verehelichen, sind von dem Genüsse der Stiftung ausgeschlossen. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt Der Vorstand Wien, 1. November 1908. der israel. Kultusgemeinde Wien. HOck Tipto-Halle, Wien, XX., Otliapse 46, Beginn der Vorträge: All Wochentagen 1f28 Uhr, Samstag, sowie au Sonn- und Feiertagen 7 Uhr abends. Eintritt frei für jeden Erwachsenen. Vortrags-Programm für die Zeit vom 8. bis 13. November 1908. Sonntag, 8. „ Morris Rosenfeld-Abend“: Eingeleitet von Schriftsteller Heiur. Glück smaun. Montag, 9. „Ueber Krankenpflege‘: Dr. Heinrich Grün. Dienstag, 10. „ Oesterreichs Kulturmission am Baikau“: Dr. Kadisch. Mittwoch, 11. „Das soziale Problem bei den Propheten“: Dr, Arnold Ascher. Donnerstag, 12. „Bilder aus dem Rechtsleben“ : Dr. Th. Jenner. Freitag, 13. .Bibelvortrag“ : Religionslehrer H. Löw-Vogel. Anmeldungen von Vorträgen und Mitwirkungen bei Konzerten wolle man an den Obmann Herrn Dr. J. Samuely, Wien, I., Fischerstiege 6, gelangen lassen. Zweck des Vereines. Der Verein hat den Zweck, unbemittelten, wissensbedürftigen Juden in Wien in einem hierzu eingerichteten Saale („Toynbee-Halle“) unentgeltliche, bildende und unterhaltende Belehrung zu bieten, sowie alle Bestrebungen nach Kräften zu unterstützen, welche geeignet sind, die unbemittelte jüdische Bevölkerung iu Wien in körperlicher, geistiger und sittlicher Hinsicht zu fördern, unter Ausschluss jeder politischen Tätigkeit. Der angestrebte Zweck soll erreicht werden: a) Durch Abhaltung belehrender Vorträge, durch Veranstaltung von Vorlesungen und Konzerten für unbemittelte Juden; V) durch Errichtung von Uuterrichtskursen, Errichtung von Bibliotheken und Lesezimmern* c) durch Errichtung oder Förderung von Kinderhorten für arme jüdische Kinder. KONKURS. Ein Tenorist (Bai Koreh), welcher einen Chor einstudieren kann, wird im Fugbachtempel, Wien, aufgenommen; Gehalt nach Übereinkommen. Offerte an Herrn Elkan Bauer Obmann-Stellvertreter Wien, II., Aloisgasse Nr. 6. jfl|lfi PfiMifin Hande^san^estlnt^^Privat)! 1U11U U11U1U11 Billigste Preise. - - Streng Auskunft bei M WEISZ, Whn, II., Kleine Schiffgasse 16, Tür 11. Hamnazeach iaa. 13 Hefte gretei.lt,;paro Ue^t £L. 1~ — Zu beziehen bei Frau M. Sohön (verwitwete Wodak) Wien, I.f Seiteiistetteiigasse Nr. 4. LInmnQ7Qnph von berufenen Autoritäten vorzüglichst bell cUllllCULGclUll, gutachtet und als vortreffliche Arbeit und nach jeder Richtung bedeutsame Erscheinung wärmstens empfohlen, enthält Alles, was ein israel. Gautor innerhalb und ausserhalb des Tempels an Chasonus, Rezitativeu und Kasualien benötigt, in reichster Fülle Oberrabbiner Fanny Güdemann-Stiftung für Kranke weiblichen Geschlechtes. Au8 den Zinsen der obigen Stiftung werden aui Sterbetage der sei. Frau Fanny Giidemann, d. i. am 6. Sciiebat (28. Jänner 1909), ein oder zwei israelitische Kranke weiblichen Geschlechtes mit zusammen K 80.— beteilt werden. Die Bewerberinnen haben ihre diesfälligen Gesuche mit einem Arrnuts- und Krankheitszeugnisse versehen bis 30. November 1908 im Einreichuugsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seiteustettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstundeu zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen, Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Wien, 1. November 1908. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. 09860461