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Die Wahrheit · 1908-10-30 · Heft 42 (30.10.1908) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1908
Issue
Heft 42 (30.10.1908)
Date
1908-10-30
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2. Die Wahrhel! Nr. 42 Hevetliunden in den Metliäusern der israelitischen Kuttusgemeinde Freitag 30. Oktober um Samstag 31. „ Au Wochentagen beginnt der Gottesdienst um Am Samstagen um 5 Uhr — M. 5 „ 40 „ 7 _ 8 I 30 l Israelitischer Tempel-Verein Wien, V11L, Bezirk, Neudeygergasse 12. Kanzleist unden: Ab Wochentagen von 4—7 Uhr, an Soun- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden allgemeldet im Sekretariat des Tenipelgebäudes, Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). fiebetstunden: Freitag abends 5 Uhr 15 Min., Samstag früh 8 Uhr 30 Min. Au Wochentagen abends 5 Uhr 15 Min., früh 7 Uhr — Min. Konkurs. In dem Spitale der israelitischen Iuiltusgemeinde Wien, (XVIII. Währinger Gürtel 97) gelaugt an der medizinischen Kraukenabteilung die Stelle eines Sekundär-Arztes mit 1. Jänner 1909 zur Besetzung. Der Jahresgehalt beträgt K 1600.— Ausserdem erhält der Sekundararzt freie Wohnung und Verpflegung in der Anstalt. Bewerber müssen an einer österre cnischeu Universität promovierte und zur Praxis berechtigte Doktoren der gesamten Heilkunde sein, haben praktische Verwendung auf einer medizinischen Klinik oder Krauken-Abteilung nachzuweiseu und dürfen das 35 Lebensjahr nicht überschritten haben Die näheren Bestimmungen können im Sekretariate der israel. Kultsgemeiude eingesehen werden. Mit dem Personal-Dokumenten, Studien und Verwendungszeugnissen belegte Gesuche sind bis spätestens 20 November 1908 in dem Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeiude Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, zu übergeben. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Heinrich Klingersche Stiftung zur Unterstützung von Handels- oder Gewerbetreibenden. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. mmm ui werden angemeldet im Sekretariat des Tenipelgebäudes. XX. Kluckvgasse 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., au Sonntagen und christlichen Feiertagen von 10 —12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekouseuse rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. Prämiiert: Wien (908 Kammer-Medaille. — London 1906 E. Diplom. Bedeutendstes Spezialgeschäft — — - der Monarchie für Synapflen-OfBaie Rudolf Goldstein Civil- und Uniform-Schneider Wien, II., Taborstr. 54. 1 Telephon 21.990. — ■■ Lieferant vieler Kultus gremeinden Ausführung jeder gewünschten Facon vom einfachsten bis zum feinsten G-enre, alles in tadelloser Güte. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Talare, Kutten und Baretts werden gegen mässige Leihgebühr verliehen '5V*'r : Ignaz Blumenfeld-Widmung für Künstler (1908/09) Bildhauer. Aus den Erträgnissen der genannten Widmung gelaugt für die Jahre 1908/09 ein Stipendium im Gesamtbeträge von K 1800 — au einem der Bildhauerei sich widmenden israelitischen Jüngling mit besonderen Anlagen und bereits bewährten Leistungen zur Verleihung. Die mit dem Geburts und Zuständigkeitsdokumente und eventuell mit einem Mittellosigkeitszeugnisse, sowie mit Fachzeuguisseu belegten Gesuche sind bis längstens 31 Dezember 1908 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstetteugasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesucbsblaukette unentgeltlich behoben werden können, während* der Amtsstunden zwischen. 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Die Bewerber werden ihre Kunstbeilagen — insofeme solche erforderlich sind - — erst über Verlangen des Vorstandes zu erbringen haben. Unter den Bewerbern geniessen österreichische oder ungarische Staatsangehörige den Vorzug. Auszüge aus den Geburts-, Trauuugs- und Sterbematriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuclisbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, l. Oktober 1908. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Aus der obgenauuteu, vou dem gewesenen Präsidenten der israel. Kultusgemeinde Wien, weiland Herrn kais. Rat Heinrich lvlinger errichteten Stiftung, gelaugt an dem Sterbegedächtnistage desselben, das ist am 12 Jauner 1909, ein Betrag vou K 400.— au einen in Wien wohnhaften, bedürftigen und der Unterstützung würdigen Handels- oder Gewerbetreibenden jüdischer Konfession ohne Unterschied des Geschlechtes zur Verleihung. Die mit dem Nachweise des Betriebes eines Handels- oder eines Gewerbe-Unternehmens, dem Armutszeugnisse und dem Geburtsscheine belegten Gesuche sind bis 15 November 1908 im Einreiehsugsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstetteugasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblaukette unentgeltlich verabfolgt werden, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uh'- vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wieu sind als Gesuchsbelege uicbt erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 15. Oktober 1908. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Vorstand der israel. Kultusgemninde \A/ien. Am 6. Februar 1909 gelangen diZ Interessen der Adolf Iguaz Mautner Ritter v. Markliofscken Stiftung für Wiener Waisenknaben und der Julie Marzelline Mautner v. Markhofsclieu Stiftung für Wiener Waisenmädchen zur Verteilung. Zur Bewerbung um diese Stiftung sind arme Waisenknaben im Alter von 12 bis 16 Jahren, bezw. arme Waisenmädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren berufen, welche in Wieu heimatsberechtigt sind, sie mögen sich in einer Waiseuaustalt befinden oder nicht. Aus den vorhandenen Stiftuugsinteressen sind mit je K 600 — zwei Waisenknaben und zwei Waiseumädeben der israelitischen Religion zu beteilen. Die Bestimmung jener Waisenknaben und jener Waisenmädchen. welchen ein Stiftungsbetrag zuzuwenden ist, erfolgt durch das Los in der durch die Stiftsbriefe für die Verlosung festgesetzten Weise. Der zugef diene Stiftungsbetrag wird nicht sofort ausbezahlt, sondern fruktifiziert und nach Massgabe der Bestimmungen der Stiftbriefe zum Beginne eines Gewerbes oder als Stipendium zur Fortsetzung der Studien, den Mädchen bei Verehelichung, jedoch erst nach zurückgelegtem 18., eventuell nach vollendetem 24. Lebensjahr ausgefolgt. Mütter, Vormünder oder Pflegeparteien, welche um Verleihung eines solchen Stiftbetrages an die in ihrer Obsorge stehenden Waisen ansuchen wollen, haben ihre Gesuche mit dem Geburtsscheine, Impfungszeugnisse und dem Nachweise über die Wiener Heimatsaugehörigkeit ihrer Pfleglinge, sowie dem Totenscheine der Eltern oder des Vaters der Waisen, endlich mit dem Zeugnisse über den Schulfortgang (Jahreszeugnis, Sckulnackricht) oder-dem Zeugnisse über den Fortgang einer Berufsbildung und mit dem legalen Armutszeugnisse zu belegen und bis längstens 14. November 1908 im Einreichnngsprotokolte der Magistrats-Abteilung XIII zu überreichen. Auf verspätet überreichte oder nicht gehörig belegt« Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Wien, 6. Oktober 1908. für Studierende oder Handelsangestellte (Privat). Billigste Preise. Streng Auskunft bei M WEISZ, Wbn, II., Kleine Schiffgasse 16, Tür 11. 07639621

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