Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1908
- Issue
- Heft 41 (23.10.1908)
- Date
- 1908-10-23
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 41. M f. Ketietttnnden in den Metöiiusern der israelitischen Kttttnsgemeinde Freitag 23. Oktober um 5 Uhr 15 M. Samstag 24. „ „ 5 „ 40 „ All Wochentagen beginnt der Gottesdienst um 7 „ — „ Am Samstage:'. um 8 „ 30 „ iLi'Lslitiscd.sr Tömxöl-Vsrsiii Mion, VHL, Bezirk, Neurieygergasse 12. Kaiizleistuudeii: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen uml Konfirmationen werden angerneldet im Sekretariat des Teinpelgebäiides. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). fiebetstunden: Freitag abends 5 Uhr 15 Min., Samstag früh 8 Uhr 30 Min. An Wochentagen abends 5 Uhr 15 Min., früh 7 Uhr — Min. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. Traue» M ” " ' werden angerneldet im Sekretariat des Teinpelgebäudes, XX., Kluckvgasse 11, au Wochentagen von 4—<> Uhr naciim., an Sonntagen and christficiien Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Fhekousense rasch gegen Ersatz, der Kosten besorgt. Prämiiert: Wien 1908 Kammer-Medaille. — London 1906 E. Diplom. Bedeutendstes Spezialgeschäft -■ der Monarchie für SynaBOOBn-OmalB von Rudolf Goldstein Civilmit] liiiiioriii-Sclnieiiler Wien, II., Taborstr. 51. ■ Telephon 21.990. Lieferant vieler Kultnsgremeinden Ausführung jeder gewünschten Facou vom einfachsten bis zum feinsten' Genre, alles in tadelloser Güte. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Talare. Kutten und Baretts werden gegen massige Leihgebühr verliehen Dr. Adolf Sacksselie Stiftung für Techniker. Aus den Erträgnissen dieser Stiftung gelangen 14 Stipendien jedes im Betrage von K 600 — jährlich, an Studierende der technischen Hochschulen der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder zur Verteilung. Kompetenzberechtigt sind ohne Unterschied des Glaubensbekenntnisses solche Studierende der Technik, welche ihre Vermögenslosigkeit und Armut ihrer Eltern nachweiseu vermögen. Die ungestempelten Gesuche sind bis 31. Oktober 1908 im Eimeichuugsprotokolle der israel. Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstetteugasse 4, Hl. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags unentgeltlich ausgefolgt werden, zu überreichen und müssen mit nachstehenden Beilagen verseilen sein: 1. mit den Gebnrts- und Zuständigkeitsdokumenten; 2 mit dem glaubhaften Nachweise der Armut ihrer Eltern und der Vermögenslosigkeit des Bewerbers; 3. mit einem Frequentationszengnisse und den Studienzeugnissen, ln dem Gesuche ist anzageben, ob der Bewerber sich im Genüsse eines Stipendiums befindet bezw. auf welchen Betrag dieses Stipendium sich beläuft. Bewerber, welche bereits im Genüsse dieses Stipendiums stehen, haben in der Regel den Vorzug. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesucbsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Oktober 1908. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Tempelbau-Vprein des Vlil. Bez. der Stadt Wien, VUL, Neudeggerg. 12. Michael Strasser-Stiftung. Zu Ehreu des verewigten Herru Michael Strasser hat Herr Salo Colm, Vorstandsmitglied der israelitischen Kultusgeineinde iu Wieu, eine wohltätige Stiftung errichtet, deren Zinsen im Betrage von K 24480.— anlässlich des Sabbath Chauuka, als dem Geburtstage des verewigten Vaters des Herrn Salo Cohn, am Sonntag den 20. Dezember 1908 durch den Vorstand zur Auszahlung gelangen. Anspruch auf diese Stiftung haben mittellose, würdige Bewohner des VIII. Gemeindebezirkes in Wien, welche Israeliten, seit 5 Jahren in VIII. Bezirke ansässig sind und für eine Familie zu sorgen haben. Die Bewerber haben für diese Bedingungen einen glaubwürdigen Nachweis zu erbringen. Auch Personen weiblichen Geschlechtes, welche die obige Qualifikation ausweiseu, haben einen Anspruch auf diese Stiftung. Das Ansuchen um Verleihung ist an den Vorstand, Wien, VIII., Neudeggergas.se 12 (Tempelgebäude) zu richten. Das ordnnngsmässig instruierte Gesuch muss bis längstens 25 November 1908 eingelaufen sein. Vorstand des Tempelbau-Vereines u,ien. VMI., Neudeggergasse 12. .Jacob Modem in. p. Hermann Beck m. p. Vice-Präses. Präses. Dr. Karl Bauer sehe Widmung für Stipendien. Aus den Erträgnissen per K 1000 — der von Herrn Moriz Bauer zur Erinnerung an seinen am 9. Juni 1897 verstorbenen Sohn J. U. Dr. Karl Bauer errichteten Widmung sind mehrere Stipendien an würdige uuterstütznngssedürftige israel. Absolventen der k. k. Wiener juridischen Fakultät zu verleihen. Die Bewerber haben ihre Gesuche, welche 1. mit dem Geburtsscheine, 2. dem Zeugnisse über die mit Erfolg abgelegte rechtshistorische Staatsprüfung, 3. dem Armtszeugnisse oder dem Nachweise, dass sie iu dem letzten Studiensemester von dem Kollegiengelde befreit waren. 4. Dem Absolutorium der k. k. Wiener juridischen Fakultät belegt sein müssen, bis längstens 31. Oktober 1908 im Eiiireii bnugspiotokolle der israel. Kultusgemeinde Wieu, I.. Seitenstetteugasse III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden könunen, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber sich im Bezüge eines Stipendiums befindet, bezw. wie hoch der Betrag desselben ist. Kompetente Bewerber, welche sich in den juristischen Semiuarübungen hervorragend betätigt haben, werden vorzugsweise berücksichtigt. Auszüge aus den Matriken der israel. Ivult.usgemeinde Wieu sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Gesuche, welche nicht mit den oben angeführten Dokumenten belegt sind oder nach Ablauf des Konkurstermines überreicht werden, können nicht in Behandlung gezogen werden. Wien, 1. Oktober 1908. Der Vorstand der israel Kultusgemeinde Wien. Dr. Jacob Goldenthalsche Stiftung. Aus den Zinsen obiger Stiftung gelangt au einen Rabbinatsuud Lehramtskandidaten, welcher sich an der hiesigen k. k. Universität wissenschaftlich ausbildet, für das Schuljahr 1908/09 ein Stiftplatz per K 100.— zur Verleihung. Bewerber um dieses Stipendium haben die Gesuche bis 31. Oktober 1908 im Einrei<hungspfotokolle der israel. Kultusgeineinde Wieu, I., Seitenstetteugasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugebeu, ob der Bewerber im Bezüge eines Stipendiums steht, bezw. wie hoch der Betrag desselben ist. Als Gesuchsbelege müssen erbracht werden: 1. der Nachweis der österreichischen oder ungarischen Staatsangehörigkeit; 2. ein Zeugnis von einem bei einer israel. Gemeinde Oesterreichs oder Ungarns wirklich fungierenden Rabbiner über den moralischen Lebenswanel des Bewerbers, wie über dessen tüchtiges Bewandertsein in der hebräischen und rabbinisclien Literatur; 3. ein Armutszeugnis; 4. der Index oder der Matriken sch ein über die Inskription als ordentlicher oder ausseuordertlicher Hörer der philosophischen Fakultät an der k. k. Wiener Universität; 5. die Bestätigung dreier Professoren dieser Fakultät über den fleissigen Besuch der Vorlesungen durch den Einschreiter. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgeineinde Wien sind als Gesucbsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Oktober 1908. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wieu. (staatlich geprüft) erteilt gründlichen Klavierunterricht, empfiehlt sich zum Vierhändigspielen und Akkompagnement. Junger Geiger hat noch einige Stunden frei. II., Rueppgasse 15, Thür 28. y.iw x ii niidB|inp»»üirni ui 89968461