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Die Wahrheit · 1908-10-09 · Heft 40 (9.10.1908) · page 12

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1908
Issue
Heft 40 (9.10.1908)
Date
1908-10-09
Page
– (sequence 12)
Language
German
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„Seite AZ, . .,, Die Wahrheit Nr. 40- M WM MATROSEN-KAPPE weiß L 2.50 Loden-Kragen K 18.—, Wasch - A n z u g K 5.—, Iacvb Rvthberge r, t. u.!. H o s l i e s e r a u t, W i e h, I., Slefansplatz 9. Gasthaus-Uebernahme. Allen meinen lieben Freunden, Kollegen und Bekannten gebe ich hiemit bekannt, dass ich die bekannte Restauration Albert Besingers Witwe, XI., Simmeringer Hauptstrasse 199 käuflich erworben und weiterführen werde. Für vorzügliche Küche, original österreichische Weine, gute Biere ist stets bestens gesorgt. Wurstzeug aus der Fabrik J. Theumann, Wien il. Zum Besuche ladet höflichst ein Leopold Weise XI., Simmeringer Hauptstrasse 199 vis-a-vis Tramway-Remise im eigenen Hanse. Elisabeth Ungar-Stiftung für arme Rabbinats- Kandidaten. Aus dieser Siftung gelangen die Zinsen per K 3100.— in Teilbeträgen an unbemittelte Talmudisten, welche sich zu Rabbinern heranbilden, zur Verleihung. Bewerber um diese Stiftung haben ihre mit dem Nachweise talmudischer Kenntnisse, sowie der sonstigen zur Heranbildung für den Rabbinerberuf erforderlichen Studien, den Personaldokumenten und einem Armutszeugnisse belegten Gesuche bis 31. Oktober 1908 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstetteugasse 4. III. Stock, woselbst auch Gesuchsblaukette unentgeltlich verabfolgt werden, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu .überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Bezüge eines Stipendiums steht, bezw. wie hoch der Betrag dieses Bezuges ist. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich' es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Oktober 1908. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien Ettel Goldschmidt Fromme-Stiftung. Stipendium für Krankenwärter und Wärterinnen. Aus dieser Stiftung ist ein Stipendium per K 60.— an einen Krankenwärter oder eine Kranken Wärterin, ohne Rücksicht auf das Glaubensbekenntnis des Bewerbers zu verleihen. Die mit dem Geburtsscheine, dem Armutszeugnisse und Zeugnissen über zufriedenstellende Krankenwärterdienste versehenen Gesuche sind bis längstens 31. Oktober 1908 im .Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags unentgeltlich verabfolgt werden, einzureichen. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Der Vomtand Wien, 1. Oktober 1908. der israel. Kultusgemeinde Wien. Osias H. Schorr-Stiftung. Aus obiger Stiftung gelangen die Jabreserträguisse im Gesamtbeträge von gegenwärtig ca. K 11.400.— a) an Seminaristen, die sich an der Wiener israel.-theol. Lehranstalt zu Rabbinern ausbilden, in Stipendien per je K 600:—, b) an Seminaristen, die sich au der genanuten Lehranstalt zu Lehrern ausbilden, in Stipendien per je K 400.— für daß laufende Schuljahr 1908/09 zur Verleihung. Diese Stipendien können nur solche Seminaristen mit Beginn des zweiten Jahrganges ihrer Studienepoche erhalten, welche guten Fortgang und sittliches Verhalten aus dem ersten Studienjahre erkundlich erweisen. Bei Verleihung des Stipendiums gebührt jenen nach einer galizischen Gemeinde zuständigen Seminaristen der Vorzug, welche sich mittelst schriftlicher Erklärung verpflichten, nach Beendigung ihrer Studien iu galizischen Gemeinden wirksam zu sein. Die mit Studienzeugnissen, der Bestätigung des Rektorates der israel.-theol. Lehranstalt in Wien über das sittliche Verhalten des einschreitenden Seminaristen und mit dem Nachweise der Dürftigkeit, sowie der Heimatsangehörigkeit versehenen Gesuche sind bis 31. Oktober 1908 im Eiureichungs- Protokolle der israel. Kultusgemeinde, Wien, I., Seiteiistettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. In dem Gesuche ist auzugebeu, ob der Bewerber in dem Bezüge eines Stipendiums steht, bezw. wie hoch der Betrag desselben ist. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Der Vorstand Wien, 1. Oktober 1908. der israel. Kultusgemeiude Wien. Lebensgrosses Porträt nach jeder Photographie samt elegantem Passepartout mit Goldfacette liefert für ■ ■= 6 Kronen — ■ in garantiert tadelloser Ausführung Hermann FUCHS Vagujhely (Ungarn.) ■ . Vertreter werden überall gesucht. TO-Gefliigel. Verlässlich nutn-Geflügel, plombiert, nur geschlachtet von anerkannten, in orth. Gemeinden bestellten 2'vnw und von hiesigen pni“ pn rrs beaufsichtigt, bekommt mau bei M. Schreiber Wien, II., Hammer Purgstallgasse Nr. 1 Ecke der Stefaniestrasse, nächst der Stefaniebrüche. Verzeichnis der Verstorbenen vom 27. September bis iitflnfiue 3. Oktober 1908. Otto Wiener, Privat, 47 I. Adolf Dames, Hausiererskind, 12 I. Med. Dr. Moritz Lederer, prakt. Arzt, 49 I. ... Samek, Kaufmanuskind, 1 Tag. Franziska Weiß, Manipulantm, 20 I. Charlotte Löw, Kaufmannsgattin, 57 I. Albert Hirsch, Kommis, 25 I. Paul Pollak, Kaufmannskind, 1 Woche. Alice Sußmann, Kaufmannskind, 4 Tage. Moriz Weil, Kaufmann, 34 I. ... Kammerniann, weibl. Kaufmannskind, 1 Tag. Rosalia Graf geb. Schwarz, Damenschneiderswitwe, 60 I. Leopold Bader, Privat, 75 I. Marie Faßl, Private, 63 I. Rachel Scheue, Näherin, 20 I. Bertha Liebreich, Kleinhändlersgattin, 56 I. Adolf Kosak, Kommis, 19 I. Ignatz Pollak, Privat, 84 I. Sabine Löbl, ohne Beruf, 37 I. Regiue Diamant, Kaufmannswitwe, 65 I. Salomon Wechsler, Privat, 55 I. Lina Witrofsky, Privat. 80 I. Rosa Wieland, Näherin, 29 I. Emma Jacobovisc, 68 I. David Kohn, Privatier, 87 I. Salomon Mandelbaum, Agent, 56 I. Abraham Schuritz, Maichinschreiber, 50 I. Elisabeth Schncl geb. Spira, Kaufmannswitwe, 78 I. Max Eisler, Kaufmann, 40 I. Begründet 1827. K. Neusser Neutitsehein (Mähren). Anerkannt beste Pneumatik-Harmonium für Scbnle und Haus. Eigentümer und Herausgeber I. Bauer. — Chefredakteur Dr. M. Löwy. — Verantwort!. Redakteur AloiS Kulka. Druck von Moriz Waizuer Se Sohn, Wien, IX., Kolingasfe 11 (Telephon 15.302). ^-t-nr yrmmrnnararrf T^riT* mmam mm

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