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Die Wahrheit · 1908-09-18 · Heft 37 (18.9.1908) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1908
Issue
Heft 37 (18.9.1908)
Date
1908-09-18
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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(Seite 2: Die Wahrheit Nr. 37. Hevetstunden in den Metöäulern der israelitischen Fttittusgemeinde Freitag, 18. September abends 6 Uhr 15 M. Samstag, 19. „ 6 „ 45 „ Vom 20. bis 24. September „ 6 „ 15 „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen lim 1/27 Uhr früh, an Samstage'.: um '/ß Uhr früh Israelitisclier Tempel-Verein Wien, Viil., Bezirk, Neudeygergasse 12. Kanzleistunden: Aji Wochentage» von 4—7 Uhr, an Soun- und .Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, Mezzanin. sidt n^sn I. Teil. Komponiert von Josef Rosenbiatt, Obeikaiitor, Hamburg. Enthält 25 herrliche liezitative nach echt jüdischem und auch modernen Styl, ohne Ausnahme sehr brauchbar für sämtliche Chasonim und ßaale i’filos. Zu beziehen gegen Nachnahme von 7 Kronen beim Verfasser. Dillstrasse 19. ppv rrn'öf II. Teil. Enthält 5 grosse schöne jüdische Kompositionen für vierstimmigen Chor. Preis 3 Kronen. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Ililüllnergasse 21). Bebetstunden: Freitag abends 6 Uhr 30 Min., Samstag morgeus 8 Uhr, Mincha 3 Uhr. Au Wochentagen mn 8/t7 Uhr früh, abends 6 Uhr 30 Min. Israelitischer Beihaus Verein Brigittenau. werden smgemeldel im Sekretariat des Tempeigebäude.s. XX., Kluckygasse 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., au Sonntagen und christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn '/.»ständigen Brautleuten werden Fhekoaseuse rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. Prämiiert: Wien 1908 Kammer-Medaille. — London 1906 E. Diplom. Bedeutendstes Spezialgeschäft . — '1 .— — der Monarchie für ... -Ornate Rudolf Goldstein Civil- und liniioriii-Schiieider Wien, II., Taborstr. 54. Telephon 21.990. — Lieferant vieler Kultusgemeinden Ausführung jeder gewünschten Facon vom einfachsten bis zum feinsten Genre, alles in tadelloser Güte. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Talare, Kutten und Baretts werden gegen massige Leihgebühr verliehen Türkisch-israelitische Gemeinde, Wien. zu den Men Feiertagen fnr Herren nnfl Damen sind für jedermann zu haben iu der Gemeindekanzlei II., Zirkusgasse 22, nur an Wochentagen, vormittags von V210 bis 7^2nachmittags von 2 bis 5 Uhr. Oer Vorstand der türk.-isr. Gemeinde in Wien. Oberkantor-Vakanz in Stockholm. Infolge Berufung unseres bisherigen Beamten nach einer anderen Gemeinde ist die Stelle eines Oberkantors hierseihst vakant geworden und soll sofort wieder besetzt werden. Es wird auf eine erste musikalische, stimmbegabte Kraft (Tenor bevorzugt) reflektiert, und sind Gesuche mit curriculum vitae zu richten an Vorstand der jüdischen Gemeinde iu Stockholm Isidor Adolf Bonnier Synagogen - Vorsteher. Dr. Adolf Sackssche-Stiftung für Herz- und Aorta-Kranke. Der Unterzeichnete Vorstand verlautbart hiemit, dass aus den Stiftungserträguissen der obigen Stiftung per K 8300 — a) Jahresunterstützungen für das Jahr 1909 im Betrage von je K 600.— für Herz- und Aortakrauke zur Verleihung gelangen und dass b) def nach a) nnverteilte Rest der Stiftuugsinteressen von Fall zu Fall au ebensolche Kranke verteilt wird. Anspruch auf diese Stiftung haben bedürftige Personen, ohne Unterschied des Geschlechtes, des Standes und der Religion, welche mit hochgradigen Herz- und Aorta-Krankheiten behaftet sind, an Kongestionen gegen den Kopf leiden und infolge dessen ihren Beruf aufgeben müssen. Ledige Männer haben den Vorzug. Die ungestempelten Gesuche sind bis 30. September 1908 im Einreichuugsprotokolle der israel. Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstetteugasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen und müssen mit nachfolgenden Beilagen versehen sein : 1. einem amtsärztlichen Zeugnisse über das mit Kongestionen gegen den Kopf verbundene Herz- und Aorta-Leiden des Gesuchstellers und über den Einfluss, welchen dieses Leiden auf die Berufsfähigkeit des Kranken ausübt; 2. einem glaubhaften Nachweise über die Armut des Bewerbers, worin auch das Alter und Einkommen der Eltern, Geschwister, eventuell der Kinder wahrheitsgetreu anzugehen ist; 3. mit Dokumenten über Geburt und Zuständigkeit. Die Unterstützung von K 600.— wird auf das Jahr 1909 verlieben und in vierteljährigen gleichen Dekursivraten, deren erste am 1. April 1909 fällig wird, ausbezahlt, gegen Beibringung entsprechender Belege, dass die Bedürftigkeit und ßerufsunfähigkeit des Stiftlings fortdaueit. Bei unverändert bleibenden Verhältnissen haben Bewerber, welche bereits im Genüsse dieser Stiftung stehen, in der Regel den Vorzug. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. September 1908. Der Vorstand der israel. Kultusgemeiude Wien. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Das Kuratorium der Freiherrlich von Rothschildschen Künstler- Stiftung verlauthart, dass aus den Erträgnissen derselben mehrere Stipendien im Mindestbetrage von je K 800.— für das Jahr 1908 zur Verleihung gelangen. Kompeteuzberechtigt für diese Stiftung erscheinen mittellose, jüdische, in Oesterreich wohnhafte Künstler oder Künstlerinnen, österreichischer oder ungarischer Staatsbürgerschaft, die ihren Beruf auf dem Gebiete der Architektur, der Bildhauerei, der graphischen Künste, der Malerei oder der musikalischen Komposition selbständig auszuüben befähigt sind. Unter den, den obigen Erfordernissen entsprechenden Kompetenten geniessen jene den Vorzug, welche bereits Beweise ihres Talentes und ihres schöpferischen Wirkens gegeben haben. Von der Verleihung erscheinen diejenigen Bewerber ausgeschlossen, die sich auf anderen Kunstzweigen als den angeführten betätigen, ferner Kunsteleven, sowie überhaupt im Stadium der Vorbereitung für einen künstlerischen Beruf befindliche Personen. Die an das Stiftungskuratorium gerichteten, mit Fachzeuguissen, sowie mit dem Geburts- und Heimatscheine versehenen Gesuche sind bis längstens 12. Oktober 1908 im Eiureicbuagsprotokolle der israel. Kultusgemeiude, Wien, I., Seiteustettengasse 4, III. Stock, zu überreichen. Die Bewerber werden ihre Kunstbeilagen, insoferne solche gefordert werden, erst über Verlangen des Kuratoriums zu erbringen haben. Nähere Auskünfte werden im Sekretariate der israel. Kultusgemeinde (Stiftnngsamt) erteilt. Wien, 1. September 1908. Das Kuratorium der Freiherrlich v. Rothschildschen Künstler-Stiftung. 07632621 845931

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