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Die Wahrheit · 1908-09-11 · Heft 36 (11.9.1908) · page 10

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1908
Issue
Heft 36 (11.9.1908)
Date
1908-09-11
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Seite 10. Di? Wahrheit Nr. 36. MATROSEN-KAPPE weiß K 2.50 Loden-Kragen K 13.—, Wasch-Anzug K 5.—. Jacob Nothberg e r, f. ii. i. Hofliefer a n l, Wie n, 1., Stesansplatz 9. — D’onm Q'zb'b carinx — Direkter Import! Export nach allen Richtungen! Die 8teigende Nachfrage auf Palästina-Esrogim veranlasste mich, ein grösseres Quantum DmiTIK abzuschliesseu, und liefere mit bloss 20% teuerer als Parger und zwar: D’jnDK Parger 6 Stück III. Qualität .... K 7.— v n 6 „ II. „ - » 9. n ii ® n In n 12. h 6 I. „ nnmiö ,, 18.— „ annmöSD’ L'NNI'V per Stück K 4.— bis „ 20.— Bordigerer ä K —.80, Genueser a K 1.20 per Stück, VDNN 100 Stück, I. Sorte Bl 4.—, II Sorte K 2.40. Versandt auch in Kisten zu 12 und 25 Stück, gegen halbe Angabe und Restnachnahme. Bei vorheriger Einsendung des ganzen Betrages liefere franko jeder Poststation Oesterreich-Ungarns und Deutschlands. Hermann Rath, Triest. Siegmund und Regine Kauderssche Heirats-Ausstattungs-Stiftungfür mittellose jüdische Bräute. Aus der obgenannten Stiftung sind am 26. November 1908 die Jabreserträgnisse per K 220.— vor allen anderen an Verwandte des stifterischen Ehepaares, Herrn Siegmund Kauders und dessen Gattin, Frau Regine geh. Schlesinger (in erster, zweiter und dritter Linie), an Verwandte der Familien Dr. Anton Kauders aus Könnend, Ungarn, und Johanna Wolf, verehelichte Kauders aus Eisenstadt, Ungarn, Josef Schlesinger aus Tyrnau, Ungarn, und Johanna Neubrunn verehelichte Schlesinger aus Trenczin, Ungarn (in erster und zweiter Linie), und in Ermangelung von Bewerberinnen der vorgenannten Kategorien au nach Wien zuständige, bezw. in Wien geborene und bis zur Zeit der Bewerbung daselbst wohnhafte Bewerberinnen, endlich in letzter Linie an Bewerberinnen österreichischer oder ungarischer Staatsangehörigkeit, ohne Rücksicht auf Zuständigkeit und Wohnort, zu verleihen. Die Gesuche sind mit dem Geburtsscheine, dem Mittellosigkeits- oder Armutszeugnisse, dem Sittenzeugnisse, sowie dem Nachweise des Brautstandes zu belegen; Bewerberinnen, welche das Vorzugsrecht der Verwandtschaft geltend machen wollen, haben dieselbe dokumentarisch nachzuweisen; Bewerberinnen, welche nach Wien zuständig sind, haben die Wiener Heimatsberechtigung, in Wien geborene endlich den Umstand, dass sie bis zur Zeit der Bewerbung in Wien domizilierten, mit dem Meldezettel zu belegen. Die TJeberreichung der ordnungsgemäss belegten Gesuche hat bis längstens 30. September 1908 im Einreichungsprotokolle der isr. Kultusgemeinde Wien, L, Leitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags behoben werden können, zu erfolgen. Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung der Stiftung verehelichen, werden des Bezugsrechtes verlustig. Auszüge aus den Matriken der Israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht' berücksichtigt. Der Vorstand Wien, 1. September 1908. der Israel. Kultusgemeinde Wien. Kaiser Franz Josef Jubiläums-Stiftung zur Unterstützung israelitischer Waisen errichtet von Philipp Thorsch. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde verlautbart hiemit, dass aus den Zinsen der obigen Stiftung zwei Stiftplätze ä K 300.— zur Verleihung gelangen. Bewerbungsbereehtigt erscheinen arme Kinder (Knaben und Mädchen) israelitischer Konfession, welche das 14. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und nachzuweisen vermögen, dass ihr Vater in Wien gestorben ist, oder dass derselbe bis vor seinem Tode in Wien sein ordentliches Domizil hatte. Die Gesuche müssen mit folgenden Belegen versehen sein : 1. dem Geburtsscheine des Bewerbers, 2. dem Armutszeugnisse, 3. dem Totenscheine des Vaters (im Falle der Vater nicht in Wien verstorben ist, erscheint ein legaler Nachweis erforderlich, dass derselbe bis vor seinem Tode sein ordentliches Domizil in Wien hatte) und 4. den Schulausweisen bezw. Zeugnissen. Die gehörig belegten Gesuche siud bis 15. Oktober 1908 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeiude Wien, I., Seiteustettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Der Vorstand Wien, 1. September 1908. deb israel. Kultusgemeinde Wien. Hamnazeach ixt 13 Hefte g-eteiTt, pro Heft £L. 1.— Zu beziehen bei Frau M. Schön (verwitwete Wodak) Wien, 1., 8 eiten st et,’t en gasse Nr. 4. Hsmn97P3ph von ^erufenen Autoritäten vorzugliohstbegutacbtet und als vortreffliche Arbeit und nach jeder Richtung bedeutsame Erscheinung wärmstens empfohlen, enthält Alles, was ein israel. Gantor innerhalb und ausserhalb des Tempels an Chasonus, Rezitadven und Kasualien benötigt, in reichster Fülle »man bbr“ Synagogengesänge für Solo, Soli, gemischten Chor, sowie Recitative von Obercantor Mayer Scliorr, Wien. Dieses Werk, elegant ansgestattet, ist gegen Einsendung von K £>-—, sowie npin runn - k a.so in derselben ' Ausführung durch die k. k. Hof-Musikalienhandlung Albert Gut ■■■tum (Wien, I., Opernhaus) zu beziehen. Verzeichnis der Perllordenen vom 30. August bis inklusive 5. September 1908. Adolf Paschkis, gew. Kaufmann, 95 I. Stefanie Stärkt, magistratisches Kostkiud, 7 Wochen. Julius Steiner, Hausierer, 61 I. Adolf Spiegel, Privat, 77 I. Karl Freund, Maschinschlosserskind. 5 Wochen. Adolf Löwy. Goldwarenfabrikant, 66 I. Marie Silbermann, Verkäuferin, 28 I. Georg Moskowitz, Pfaidlerskind, 9^2 I. Rosina Bettelheim geb. Müller, Kommisgattin, 37 I. Rubin Korn, Agent. 42 I. Katharina Hedwig, Agentenskind, 4 Wochen. Katharina Schwarz geb. Fuchs, Private, 76 I. Heinrich Winterberg, Buchhalter, 64 I. Louise Skrein geb. Kulka, Kaufmannswitwe, 91 I. Bertha Müller geb. Jellinek, Hausbesitzersgattin. 53 I. Baba Heller, Köchin, 36 I. Max Hellmann, Kaufmann, 38 I. Johanna Khu geb. Stärk, Zimmermalerswitwe, 81 I. Markus Spenadel, Hausierer, 66 I. Amalia Fischer, Pflegling, 80 I. Julie Rothbart, Fleischhauerswitwe, 46 I. Chase Schleier, Kaufmannsgattin, 49 I. Samuel Schönhaut, Uhrmacherlehrling, 15 I. Emanuel Fischer, Pfründner, 61 I. K. Neusser Neutitsehein (Mähren). Anerkannt beste Pneumatik-Harmonium für Schule und Haus. Eigentümer und Herausgeber I. Bauer. — Chefredakteur Dr. M. Löwy. — BeranNvortl. Redakteur Alois Kulka. Druck von Moriz Waizuer <fc Sohu, Wien, IX., Kolingafse 11 (Telephon 15.302).

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