Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1908
- Issue
- Heft 22 (5.6.1908)
- Date
- 1908-06-05
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 2. Die Wahrheit Nr. 22. Heöetstnnden in denMeLöänlern der israelitischen Kuttnsgemeinde Donnerstag 4. Juni Vorab, d. Schewupth abends 8 Uhr.— M. Freitag. 5. ., 1. Tag Schewuoth Abend 7 „ 30 „ Samstag. 6. „ abends 8 „ 45 „ Vom 7. bis 11. „ „ 7 „ — „ An Samstagen und Feiertagen früh 8 Uhr 30 M., an Wochentagen früh 6 Uhr 30 M. Kundmachung. Die Religionsprüfungen für Mittelschüler finden für das II. Semester dieses Schuljahres Mittwoch, den 10 Juni 1908 von 3 bis 5 Uhr nachmittags in der Religionsschule (I. Seitenstettengasse 2, II. Stock) durch Herrn Professer Dr. Heinrich Pollak statt. Wien, im Juni 1908. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. KUNDMACHUNG. Israelitischer Tempel-Verein j Wien, VIII., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: j An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Soun- und Feiertagen von j IO—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet - im Sekretariat des Teinpelgebäudes. Mezzanin. j Israelitischer Bethaus-Verein j im IX. Bez., Grüne Thorgasse (3 (Müllnergasse 21). j fiebetstunden: Freitag abends 7 Uhr 30 Min., Samstag morgens I 8 Uhr, Miucha 3 Uhr. An Wochentagen um 8/t7 Uhr früh, abends j 7 Uhr — Min. 1 Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau, j werden angenieldot im Sekretariat, des Teinpelgebäudes, XX., Klucky- I gaswe 11 an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., au Sonntagen j and christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. ' Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonsense j rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. j Prämiiert: Wien 1908 Kammer-Medaille. — London 1906 E. Diplom, j Bedeutendstes Spezialgeschäft j . .■■■;:= . ,, der Monarchie I Rudolf Goldstein Civilmul liniio r m - Schnei der Wien, II., Taborstr. 54. >— Telephon 21.990. .— Lieferant vieler Kultus gemeinden Ausführung ieder gewünschten Facon vom einfachsten bis zum feinsten Genre, alles in tadelloser Güte. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Talare, Kutten und Baretts werden gegen massige Leihgebühr verliehen. „Israelitische Allianz zu Wien“. Der Verein bezweckt: 1. Die Volkserziehuug bei den Israeliten durch Errichtung oder Unterstützung von Schulen und durch andere geeignete Mittel zu fördern; 2. Israeliten, wo sie ihres Glaubens wegen zu leiden haben, eine wirksame Stütze zu bieten. Durch Leistung eines Jahresbeitrages vou mindestens 6 Kronen wird man ordentliches, durch einmalige Zahlung von 200 Kronen lebenslängliches Mitglied des Vereines. Anmeldungen zum Beitritt werden erbeten unter der Adresse: - „Israelitische Allianz zu Wien", - I., Weihburggas.se 10, I. Stock. Ein Bassist, Blattleser, der deutschen Sprache zur Erteilung des Religionsunterrichtes mächtig, wird ab I. Juli I. J. aufgenommen. Gehalt 700 K und Nebeueinkommen. M. Körner, Oberkantor, Ung. Brod, Mähren. für | Srnsgogen-Orsate , Zur Vermeidung des grossen Andranges zur „Ha8kar&u in den Gemeindetempeln werden vom Vorstände der israel. Kultusgemeiude Wien am zweiten Tage des diesjährigen Schewuothfestes (Samstag, den 6. Juui) um halb 9 Uhr früh im Saale des Höfel .,PoSt“, Wien, I., Fleischmarkt 16 und im Saale des Hotel . Zentral *. II.. Taborstrasse 8. I. Stock, anlässlich der Maskir-Andachten feierliche Gottesdienste veranstaltet. t Der Eintritt ist frei. — Karten werden nicht ausgegeben. Wien, im Juni 1908. Der Vorstand der israel. Kultusgemeiude Wien. Josef Spitzer sehe Stiftung. Aus den Zinsen der Josef Spitzer-Stiftung gelangt ein Betrag von zusammen K 252 an vier in Wien wohnhafte arme des Ernährers beraubte jüdische Familien zur Verteilung. Die Bewerber, bezw. Bewerberinnen haben ihre mit dem Nachweise darüber, dass der Ernährer, sei es durch Tod oder durch sonstige Umstände, der Familie entzogen ist, sowie mit einem Armutszeugnisse versehenen Gesuche bis 30. Juni 1908 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde, I. Seiteustettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblanker.te unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeiude Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Jur.i 1908. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Rosalie Mintz Witwen-Stiftung. Aus. den Erträgnissen obiger Stiftung gelangen vier Plätze ä K 175 an israelitische Witwen für das .Jahr 1908 zur Verteilung. Die Bewerberinnen haben ihre mit dem Nachweise ihrer Armut und des Witwenstandes versehenen Gesuche bis 30. Juni 1908 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seiteustettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchshelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. .luni 1908. Der Vorstand der israel. Kultusgemeiude Wien. Andreas Feiglsche Witwen-Stiftung. Am 21. Elul. d. i. am 17. September 1908, werden aus obiger Stiftung acht arme, in Wien wohnhafte israel. Witwen je mit dem Betrage vou K 100 heteilt. Die Bewerberinnen haben ihre mit dem Nachweise ihrer Armut und des Witwenstandes versehenen Gesuche bis längstens 30. Juni 1908 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seiteustettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstuuden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeiude Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, l. Juni 1908 Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Bassist. Beim Synagogen-Verein „Be 1K Israel" nach polnisch-jüdischem Ritus in Wien, II., Leopoldsgasse 29, ist ab 1. Jnli 1. J. die Stelle eines zweiten Bassisten, der über eine kräftige klangvolle Stimme nnd über musikalische Kenntnisse verfügt, mit einem monatlichen Gehalt von K 60, zu besetzen. Reflektanten, ledigen Standes, wollen ihre diesbezüglichen Offerte samt Zeugnissen an das Sekretariat obigen Vereines einsenden. 0763962^