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Die Wahrheit · 1908-05-08 · Heft 18 (8.5.1908) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1908
Issue
Heft 18 (8.5.1908)
Date
1908-05-08
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 18. Kevetstnnden in den WeLhänIern der israelitischen Kilttusgemeinde Freitag 8. Mai abends 7- Uhr 15 M. Samstag 9. „ Y 8 „ 10 Vom 10. bis 14. „ „ 7 „ — „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 1/27 Uhr früh, an Samstagen nm V29 Uhr früh Israelitischer Tempel-Verein Wien, Vlll., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Soun- und Feiertagen von ‘.0—12 Uhr, — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Griine Thorgasse 13 (ilflüilnergasse 21). fiebetstundeil: Freitag abends 7 Uhr — Min., Samstag morgens 8 Ulir, Miucha 3 Uhr. An Wochentagen um 3/47 Uhr früh, abends 7 Uhr — Min. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. Tramp iioil" ' werden augemeidel im Sekretariat des Tempelgebäudes, XX., Ivluckygasse 11, au Wochentagen von 4—(> Uhr nachm., an Sonntagen and christlichen Feiertagen von 10—1 2 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekouseuse rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. Jubiläums-Mode-A WIEN k. k. Gartenbau-Gesellschaft AMeilnng: Kleidermactier - Genossenschaft i AUSTRlftM i?! KiilBITiOH J.ÜSOON3 u. /£? / sind die SynasDOBii-Ornate in vollendetster Ausführunq zu SKhen von derbekannten Spezialfirma =— Rudolf Goldstein Wien, II., Taborstr. 54. ——— Telepliou 21.990. > ■ Salomon Altmann’selie Waisen-Stiftung. Am Sterbetage des seligen. Herrn Salomon Altmann d. i. am *21. des Monates Ab (18. August 1908) gelangen aus obiger Stiftuug 2 Plätze ä K 63 an zwei vater- und mutterlose Israel. Waisen ohne Unterschied des Geschlechtes, welche das 15. Lebensjahr noch nicht überschritten haben und sich über guten Schulfortgang ausweisen können, zur Verleihung. Den Vorzug erhalten in erster Linie Verwandte des seligen Herrn Salomon Altmann, in zweiter Linie aus Oesterr.-Schlesien stammende, endlich in deren Ermanglung jene, deren Eltern der Israel. Kultusgemeinde Wien als Mitglieder angehört haben. Die mit dem Geburts-, Arinuts- und Sittenzeugnisse, sowie mit Schulzeugnissen belegten Gesuche sind im Eiureichuugsprotokolle der israel. Kultusgemeiude Wien, I. Seitenstetteugasse 4. III. Stock, woselbst auch Gesuchsblaukette unentgeltlich behoben werden' können, während der Amtsstanden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags bis längstens 15. Juli i908 zu überreichen. Auszüge ans den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Der Vorstand Wien, 1. Mai 1908. de israel. Kultusgemeinde Wien Konkurs. Kantor, der zugleich Schochet und Bodek ist, wird aufgenommen. Gute Stimme und längere Zeugnisse erforderlich, Gehalt 2000 K und übliche Emolumente. Unverheiratete Herren gemessen den Vorzug, nur dem Akzeptierten werden Reisekosten vergütet. Gesuche sind zu richten an Herrn Handelskammerrat Leopold Welss, XL, Hauptstrasse 199. Kundmachung. Der Kultusvorstand bringt hiermit zur Keuntuis, dass in Gern ässheit des § 91 des Statutes der israel. Kultusgemeinde Wien die Rechnungsabschlüsse über die Einnahmen und Ausgaben der Kultusgemeiude und sämtlicher unter* Gemeindeverwaltung stehender Fonde und Anstalten für das Jahr 1907 vom heutigen Tage ab durch 14 Tage im Sekretariate (I., Seitenstetteugasse 4, II. Stock) während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zur Einsicht der Gemeindemitglieder aufliegen. Die Gemeindemitglieder sind berechtigt, innerhalb dieser Frist ihre Erinnerungen schriftlich einzubringen. Der Vorstand Wien, 5. Mai 1908. der israel. Kultusgemeinde Wien. Albert Gansl’selie Widmung für israel. Arme. Am 28. Thamus, das ist am 27. Juli 1908 werden aus der Albert Gansl’schen Widmung die Jahreserträgnisse in der Höhe von K 400 an mehrere israel. Arme zur Verleihung gebracht. Die Bewerber um diese Stiftung iiaheu ihre mit einem Geburtsscheine uud einem Armutszeugnisse belegten Gesuche bis 31. Mai 1908 im Einreich uugsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblaukette uneutgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Gesuchssteller, welche mit der Albert Ganslscben Familie oder mir. den Heinrich uud Regine Kohn’sciien Nachkommen verwandt sind und dies durch legale Dokumente nacbzuweisen vermögen, erhalten den Vorzug. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeiude Wien sind als Gesucbsbelege nicht erforderlich und genügt . die genaue Angabe der betreffenden Daten. Der Vorstand Wien, 1. Mai 1908 der israel. Kultusgemeinde Wien. Ettel Goldschmidt-Stiftung für Schüler der Wiener höheren Gewerbeschulen. Aus der obgenaunten Stiftung sind zwei Stipendien k K 200 an israel. Schüler der höheren Gewerbeschulen in Wien zu verleihen. Die Bewerber haben ihre mit dem Geburts- und Armutszeugnisse, sowie den Studienzeugnissen belegten Gesuche bis 31. Mai 1908 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeiude Wien, I. Seitenstettengasse 4. III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankei te unentgeltlich verabfolgt werden, während der Anitsstuudeu zwischen 9 und 12 Uiir vormittags zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber bereits in dem Genüsse eines Stipendiums ist, bejahenden Falles, wie hoch der Betrag desselben sich beläuft. Aus- Ausziige aus den Geburts-, Trainings- und Sterbematriken der Israel. Kultusgemeiude Wien sind als Gesucbsbelege nicht erforderlich, es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Mai 1908. Der Vorstand der israel. Kultusgemeiude Wien. Benedikt Karplns’sehe Gewerbeschul-Stipendien. Am 20. Juli 1. J. gelangen zwei Benedikt Karplus’seke Stipendien per je K 50 au zwei junge Leute mosaischer Konfession, welche mit Vorzugsnoten die Gewerbeschulen besuchten oder besuchen, zur Ver leihnug Bewerber um dieselben haben ihre Gesuche, welche mit dem Geburtsscheine, dem ‘ Armutszeugnisse uud dem Nachweise, dass sie die Gewerbeschule mit vorzüglichem Erfolge besuchen oder besucht haben, bis längstens 31 Mai 1908 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstetteugasse 4, III. Stock, woselbst auch innerhalb der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags Gesuchsblaukette unentgeltlich behoben werden können, zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugebeu, ob der Bewerber im Bezüge eines Stipendiums steht, bezw. wie hoch dieser Stipeudienbezug sich beläuft. Auszüge aus den Gebuits-, Trauungs- und Sterbemätriken der israel. Kultusgemeinde Wien, sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Der Vorstand Wien, 1. Mai 1908. der Israel. Kultusgemeinde Wien. 07639664

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