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Die Wahrheit · 1908-03-20 · Heft 12 (20.3.1908) · page 12

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1908
Issue
Heft 12 (20.3.1908)
Date
1908-03-20
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Seite 12. Die Wahrheit Nr. 12. Union-Bank. Die 36. ordentliche Generalversammlung der Aktionäre der Union-Bank findet Samstag, den 28. März 1908, um 11 Uhr vormittags im Anstaltsgebäude, I., Renngasse 1, statt. Auf der Tagesordnung stehen die üblichen Behandlungsgegenstände. Die Aktien sind bis spätestens 20. März d. J. zu .deponieren. Wien, 10. März 1908. Union-Bank. Jüdische Topbee-Halle, Wien. XX.. Othmargasse 46. Beginn der Vorträge: All Wochentagen 1j28 Uhr, Samstag, sowie an Sonn- und Feiertagen 7 Uhr abends. Eintritt frei für jeden Erwachsenen. Vortrags-Programm für die Zeit vom 21. März bis 27. März 1908 Samstag, 21. Konzert: Frl. Mila Kaufmann (Gesang), Frl. Hift (Klavier), Herr Z e 1 n i k (Violine). Sonntag, 22. „Der Jargon-Dichter Sclndaum Alechem“: Artur Singer. Montag, 23. „Oesterr. Geschichte“: Prof. Dr. Edmund Jerusalem. Dienstag, 24. Literarischer Abend: Sekretär Fuchsgelb. Mittwoch, 25. „Ninives Glück und Ende“ (mit Lichtern): Rabbiner Dr. F e u c h t-w a n g. Donnerstag, 26. .Die s<- ibüterziebnng der Frau“: Frau Dozent 1 >r. M a h 1er. Freitag, 27. Bibelvortrag Anmeldungen von Vorträgen und Mitwirkungen bei Konzerten wolle man an den Obmann Herrn Dr. J. Samuely, Wien, I., Fischerstiege 6, gelangen lassen. Zweck des Vereines. Der Verein hat den Zweck, unbemittelten, wissensbedürftigen Juden in Wien in einem hierzu eingerichteten Saale („Toynbee-Halle“) unentgeltliche, bildende und unterhaltende Belehrung zu bieten, sowie alle Bestrebungen nach Kräften zu unterstützen, welche geeignet sind, die unbemittelte jüdische Bevölkerung in Wien in körperlicher, geistiger und sittlicher Hinsicht zu fördern, unter Ausschluss jeder politischen Tätigkeit. Der augestrebte Zweck soll erreicht werden: a-) Durch Abhaltung belehrender Vorträge, durch Veranstaltung von Vorlesungen und Konzerten für unbemittelte Juden; b) durch Errichtung von Unterrichtskurseu, Errichtung von Bibliotheken und Lesezimmern; c) durch Errichtung oder Förderung von Kinderhorten für arme jüdische Kinder. “litt: -itwm pidb bv 1T3 Tokajer Eigenbau-Weine in Flaschen in vorzüglichster Qualität und zu den billigsten Preisen erhältlich bei Sändor Klein, Wien ll/j_ Kaiser Josef-Strasse Nr. 7. Mazzot-Bäckerei. Unter meiner Leitung und streng rituell gebackene noan :n bv me rnmöittn cernn 'n:ein nnn ntp?:n rrvxp npwa “iiötMtp ncp» jtixö n:i offeriere ich sowohl an Gemeinden, als auch an Wiederverkäufer und en detail. vou autorisierten orthodoxen Rabbinern liegen zur gefälligen Einsicht auf und steht es Jedermann frei, beim Backen anwesend zu sein. •fro mp SToro ttrsr ct^'ino -Iran p ibid min' •otio pn Markus Schreiber Verkaufslokai: Wien, ll/3 Hammer-Purgstallgasse I (Ecke der Stefaniestrasse nächst der Stefaniebrücke.) und in der Bäckerei XV., Victoriagasse 14 a. Auf Verlangen werden Muster eingesandt. Freiherr Hermann von Tedescoschen Waisen- und Armen-Stiftung. Am 22. Siwan, d. i. 21. Juni 1908 gelangen 3 Stipendien ä K 430 und 5 Stipendien ä K 340 der obengenannten Stiftung an in Wien geborene oder nach Wien zuständige, unter der Obhut des Vereines.zur Unterstützung hilfsbedürftiger Waisen der Wiener israeL Kultusgemeinde stehende Waisen, welche sich dem pädagogischen, technischen oder einem sonstigen wissenschaftlichen Berufe widmen oder welche sich ijjberhaupt für einen selbständigen Erwerbszweig ansbilden, auf 2 Jahre zur Verleihung. Die um einen solchen'Stiftungsgenuss ansuchenden Waisen müssen, und zwar die männlichen das 14., die weiblichen das 16. Lebensjahr vollendet haben und haben die mit 1. dem Geburtszeugnisse, 2. einem legalen Armutszeugnisse. 3. dem Nachweise der Verwaisung, 4. dem Heimatscheiue und 5. den Schulzeugnissen belegten Gesuche bis 31. März 1908 im Einreichungsprotokolle der Israel. Ivultusgemeiude (I., Seitenstetteugasse 4, III. Stock), woselbst auch während der Amtsstuuden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags Gesuchsblaukette unentgeltlich zu belieben sind, zu überreichen. Ii: dem Gesuche ist auzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht bezw. wie hoch der Betrag dieses Bezuges ist. Auszüge aus den Gebnrts-, Trauuugs- und Sterbematriken der Israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. März 1908. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Theodor und Alfons von Glasersche Stiftung für israelitische Gymnasialschüler, gegründet von ihrem Vater Wilhelm Edler von Glaser, am 26. Mai 1871. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde in Wien bringt hiemit zur Kenntnis, dass aus der obigen für zwei Gymnasialschüler jüdischer Konfession errichteten Stiftung ein Platz im Betrage von K 70 zur Verleihung gelangt. Bedingungen zur Erlangung desselben sind: a) die ansgewiesene Mittellosigkeit, b) ein Zeugnis mindestens der 1. Fortgangsklasse mit guten Noten ans Litten. Aufmerksamkeit und Fleiss. Unter sonst gleichen Umständen erhalten Schüler, welche mit dem Stifter Herrn Wilhelm Edlen von Glaser oder seiner Gattin Frau Jenny geh. Teitelbaum verwandt sind, den Vorzug. In dem Gesuche ist auzugeben, ob der 'Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, bejahenden Falles wie hoch der Betrag desselben ist. Die diesfälligen Gesuche sind im EiureiehungsprotokoUe der Israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstetten gasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesnclisblankette Unentgeltlich zu beheben sind, bis* 30. April 1908 zu überreichen. Auszüge aus den Gebnrts-, Trauuugsuud Sterbematriken der Wiener israelitischen Kultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe, der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nichtgehörig belegte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Wien, 1. März 1908. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Verzeichnis der Vertioröenen vont 8. bis inklusive 14. März 1908. Jaroslaw Wohlmuth, Privat, 52 I. Katharina Pick geb. Müller, Hausierersgattin, 50 I. Johann Feitel, Hausiererskind, 5 Wochen. Netti Blau geb. Ehrenthal, Börseanersgattin, 61 I. . Dr. Samuel Sinnreich, Arzt, 68 I. Joses Neufeld, Schuhmacher, 80 I. Jakob Haupt, Kürschner, 67 I. Elisabeth Koditschek, Magistratsbeamtensgattln, 51 I. Jonas Hahn, Privat, 74 I. Regina Glattauer, .Private, 47 I. Markus Markbreiter, Perlmutterknopfhändler, 66 I. Adolf Rose, Privat, gew. Kaufmann, 85zlx I. Ignaz Rosenzweig, ohne Berns, 65 I. Jeanette Reder, Pfründnerin, 85 I. Hermann Altmann, ohne Berns, 71 I. David Strausky, Oberlehrer i. P., 70 I. Kathi Frater geb. Hoor, Privat, 70 I. Rudolf Liebreich, Kürschnergehilse, Pflegling, 28 I. Netty Pfeifer, Bedienerin, 30 I. Johanna Hahn geb. Keßler, Kaufmannswitwe. 81 I. Rudolfine Mallowan, Privat, 60 I. Josefine Goldblatt, Kanfmannskind, 51/2 I. Julie Spitzer, Oberinspektorswitwe, 68 I. Philipp Hoffmann, Privatbeamtenssohn, 3 Monate. Ernestine Ostersetzer geb. Rapaport, Bankdirektorswitwe, 72 I. Leopold Weiß, ohne Berns, 66 I. Rofa Baumwald geb. Beer, Privatiersgattin, 69 I. Rudolf Nassau, Journalist, 29 I. Hermann Pollak, Agent, 63 I. Dr. Armin Patzauer, Med.-Dr. u. prakt. Arzt, 61 I. Daniel Weiß, gew. Journalist, jetzt Pflegling. 62 I. Emil Hirsch, Realitätenbnreanbesitzer, 61 I. Gisela Fischel, Näherin, 29 I. Ludwig Pollak, Kommis, 20 I. Jakob Reis, gew Agent, 66 I. Panline Horn. geb. Mayer, Private, 73 I. Pauline Kätscher- Advokatensgattin, 37 I. Theresia Mandelbaum geb. Melzer, 42 I. Hermann Schweb, Zeitnngsarbeiterssohn, 8 Monate. Rosa Dörfler geb. Weisz, Private, 76 I. Markus Friedinann, Kaufmann, 49 I. Eigentümer und Herausgeber I. Bauer. — Chefredakteur Dr. M. Löwy. — Berantwortl. Redakteur Alois Kulka. Druck von Moriz Waizuer & Sohn, Wien, IX., Kolingaye 11 (Telephon 15.302).

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