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Die Wahrheit · 1908-03-13 · Heft 11 (13.3.1908) · page 12

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1908
Issue
Heft 11 (13.3.1908)
Date
1908-03-13
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Leite 12. Die Wahrheit Nr. 11. Jüdische Toynbee-Halle, Wien, XX., Ottimargasse 46. Beginn der Vorträge: All Wochentagen 1j28 Uhr. Samstag, sowie an Soun- und Feiertagen 7 Uhr abends. Eintritt frei für jeden Erwachsenen. Vortrags-Programm für die Zeit vom 14. März bis 20. März 1908 Samstag, 14. Konzert: Arrangement: Frau Else-Preund-Fu u k. Sonntag. 15. Uas Judenstatut Friedrich des II. des Streitbaren, seine Ursachen und Folgen : Oberlehrer Riesenfeld. Montag, 16. Oesterreichische Geschichte: Dr. Edmund Jerusalem. Dienstag, 17. „Die Bedeutung des Purimfestes“: Lehrer H. Löw- Vogel, sodann: Konzert. Mittwoch. 18. „Juristisches“: Hof- und Gerichtsadvokat Dr. M. Spitz. Donnerstag, 19. Eltern Abend. Freitag, 20. Bibelvortrag Anmeldungen von Vorträgen und Mitwirkungen bei Konzerten wolle mau an den Obmann Herrn Dr. J. Samuely, Wien, I., Fischerstiege 6, gelangen lassen. Zweck des Vereines. Der Verein hat den Zweck, unbemittelten, wissensbedürftigen Juden in Wien in einem hierzu eingerichteten »Saale („Toynbee-Halle“) unentgeltliche, bildende und unterhaltende Belehrung zu bieten, sowie alle Bestrebungen nach Kräften zu unterstützen, welche geeignet sind, die unbemittelte jüdische Bevölkerung in Wien in körperlicher, geistiger und sittlicher Hinsicht zu fördern, unter Ausschluss jeder politischen Tätigkeit. Der angesti ebte Zweck soll erreicht werden: a> Durch Abhaltung belehrender Vorträge, durch Veranstaltung von Vorlesungen und Konzerten für unbemittelte Juden; b) durch Errichtung von Unterrichtskurseu, Errichtung von Bibliotheken und Lesezimmern; C) durch Errichtung oder Förderung von Kinderhorten für arme jüdische Kinder. Mazzot-Bäckerei. Unter meiner Leitung und streng rituell gebackene *:=n nosn;n bv mxe mn —löiUH crj=rn 'raern nnn ntpjttn m*xp iwa -nöiwt» nopo mxa an offeriere ich sowohl an Gemeinden, als auch an Wiederverkäufer und en detail. 0%*11PDPT TOn autorisierten orthodoxen Rabbinern liegen zur gefälligen Einsicht auf und steht es Jedermann frei, beim Backen anwesend zu sein. "1 rvnp ryvo-ü brr ratrma -Tin la-ab p -iesid rmrr rmo ’pp Markus Schreiber Verkaufslokal: Wien, ll/3 Hammer-Purgstallgasse I (Ecke der Stefaniestr&sse nächst der Stefaniebracke.) und in der Bäckerei XV., Victoriagasse 14 a. Auf Verla,n(/en werden Muster ein<jesaiidt,. rar yv nvröT Sabbat-Gesänge 20 Piecen für den «Sabbatgottesdienst, Kantor-Rezitative mit Orgelbegleitung. Komponiert und herausgegeben von Josef Weissmann Oberkantor der Israel. Kultusgemeinde Pozega (Slavonien). Preis 5 K (exkl. Porto.) _ Für Kollegen in kleinen Gemeinden 4 K. Das Werk ist von den Oberkantoreu Singer-Wien, Kirschner- München, Prof. Grünzweig-Arad, Goldstein-Steinamanger vorzüglich begutachtet. Anselm Freiherr von Rothschildsche Stiftung für israelitische Waisen der k. k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien Aus der obgenanuten Stiftung sind 20 Plätze ä K 200. - an solche Waisen ist aelitischer Konfession zu Vergeben, die in Wien zu.ständig sind und von würdigen und armen Personen abstammen In Gemässheit der stiftbrieflichen Bestimmungen werden von den zu beteilenden Waisen in erster Reihe solche bedacht, deren Väter entweder verarmte und notleidende Kaufleute und Handelsgenossen, oder aber auch Künstler, d h. Maler, Bildhauer, oder endlich ein Kunstgewerbe ausübende Handwerker waren. Andere Waisen, bei welchen diese Vorbedingungen nicht eintreöeu, sind dann unter übrigens gleichen Umständen in zweiter Reihe zu berücksichtigen. Die mir. einem solchen Stiftungsgenusse zu beteilenden Waisen dürfen nicht weniger als sechs Jahre alt sein und sollen zur Zeit ihrer Bewerbung auch nicht das 18. Lebensjahr überschritten haben. Die im schulpflichtigen Alter stehenden Waisen müssen die Schule besuchen, tadellose Sitten und mindestens einen guten Fortgang aus weisen. Stiftliuge, die in ihrem 15. Lebensjahre zum ersteumale in den Genuss dieser Stiftung gelangen, können den Betrag per K 200-— bei ausgezeichneter Verwendung und sehr gutem Fortgänge in ihren Ausbildungsstudien durch längstens drei aufeinanderfolgende .lahm ohne Unterbrechung beziehen, während die übrigen Bewerber den Stiftungsgeuuss per K 200.— in der Regel nur für ein Jahr erhalten. Gesuche, welche mit dem Zustäudigkeitsausweise, dem Armutszeugnisse, dem Nachweise der Verwaisung, dem Geburtszeugnisse, eventuell mit den Schulzeugnissen des Bewerbers und bei Geltendmachung des Vorzugsrechtes mit den Nachweisen über dasselbe belegt sein müssen, sind bis 31. März 1908 im Einreiclumgsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblaukette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-. Trauungs- und Sterbematriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf später einlangende oder nicht gehörig belegte Gesuche , wird keine Rücksicht genommen. Der Vorstand Wien, 1. März 1908 der israel. Kultusgemeinde Wien. Bassist. Beim Synagogen-Verein Beth Israel nach polnischjüdischem Ritus in Wien, II., Leopoldsgasse 29, ist die Stelle eines zweiten Bassisten, der über eine kräftige klangvolle Stimme und über musikalische Kentnisse verfügt, mit einem monatlichen Gehalt von K 60, zu besetzen. Reflektanten, ledigen Standes, wollen ihre diesbezüglichen Offerte samt Zeugnissen bis 15. Februar an das Sekretariat obigen Vereines einsenden. Verzeichnis der Verstorbenen vom 1. bis inklusive 7. März 1908. Johanna Spiegel, Kausmannsgattin. 47 I. Hilda Markus, Kaufrnannstochter, 2 Monate. Louis Sternheim, Dr. phil., 67 I. Amalia Kohorn geb. Bloch, Kaufmannswitwe, 73 I. Katharina Freudenfeld. Beamtenskind, 14 Monate. Charlotte Selbiger, Privatbeamtenstochter, 7 I. Therese Singer geb. Klein, Borbeterswitwe, 79 I. Jakob Keßler, Kaufmann, 73 I. Eugenie Heymann geb. Bachrich, Privat, 61 I. Simon Schlesinger, Kaufmann. 48 I. Markus Zernik, Branntweingeschäftsbesitzer, 51 I. Dr. Samuel Kohn-Kohn, prakt. Arzt, 85 I. Jvsefine Koch geb. Grillinger, Private, 86 I. Hugo Pollak, Geschäftsinhaber, 40 I. Rosa Schreiber geb. Schreiner, Privat, 80 I. Rosalia Grieger geb. Koritschoner, Verwalterin, 69 I. Taube Herschdörfer, Hansierersgattin, 32 I. Paul Baumhorn, Kaufmannskind, 6 Monate. Ignaz Schnepp, k. k. Fiuanzrat, 58 I. Julius Prinz, k. k. Beamter, 45 I. Leib Jsakowicz, gew. Geschäftsdiener, Pflegling, 27 I. Franziska Lindenbaum, dhne Beruf, 69 I. Karoline Freund, Privatlehrerin, 54 I. Adolf Kornfeld, Buchhalter, 55 I. Johanna Reach geb. Goliath, Kaufmannsgattin, 53 I. Antonia Mahner geb. Munk, Hausierersgattin, 67 I. Grete Weiß, Jnstallateurstochter, 2 Monate. Josef Seidel, Fabriksdirektvr i. P., 86 I. Julie Kersch geb. Thias, Private, Juwelierswitwe, 54 I. Karl Mayer, Baumeister, 50 I. Rosalia Nagler, Glasererswitwe, 61 I. Bela Glanzmann, Drechslergehilfenssohn. II Monate. Armin Feuchtmann, ohne Berns, 59 I. Markus Brodmann, gew. Dienstniann,* 78 I. Fanny RnLek geb. Raubitschek, Private, 65 I. Josefine Schneider, Strickerin, 40 I. Valerie Legeti geb. Magen, Agentensgattin, 28 I. Ariel Markus Altschul, Privatbeamter, 73 I. Helene Gottlieb. Kanfmannsgattin, 42 I. Jonathon Horsitzer, k. k. Briefträger i. P., 62 I. Ignaz .Hajek,'Magazineur, 57 I. Emma Licht geb. Pokorny, Kaufmannswitwe, 50 I. Marie Ausländer, Tapezierersgattin. 48 I. Amalia Goldstein geb. Koppels. Private, 65 I. Leo Turnowsky, Studierender der Rechte, 21 I. Sarah Goldberg geb. Falk, Private, 67 I. Jakob Hoffenreich, Privat, 72 I. Leopold Neumann, Privat, 33 I. Josefine .Hajek geb. Marchfeld, Dienersfrau, 36 I. Mori^ Schenk, Taglöhner, 60 I. Philipp Zerkowitz, ohne Beruf, 77 I. Alexander Godlewski, 8 Tage. Eigentümer und Herausgeber I. Bauer. — Chefredakteur Dr. M. Löwy. — 'Verantwort!. Redakteur Alois Kulka. Druck von Moriz Wai-uer & Gohu, Wien, IX., Kolingasse 11 (Telephon 15.302».

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