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Die Wahrheit · 1908-02-07 · Heft 6 (7.2.1908) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1908
Issue
Heft 6 (7.2.1908)
Date
1908-02-07
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Sette 2. Nr. 6. Die Wahrhett Keöetüunden in den MetOansern der israelitischen Knltnsgeureinde Freitag 7. Februar abends 5 Uhr 15 M. Samstag 8. .. „ 5 „ 40 „ Vom 9. bis 13. „ „ 5 „ — „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen nm 7 Uhr früh, an Samstagen um V29 Uhr früh Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden : Aa Wochentage» von 4—7 Ohr, an Sounuud Feiertagen von iO—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden augemeidet im Sekretariat des Tempelgebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse (3 (Wliillnergasse 21). fiebetstunden: Freitag abends 4 Uhr 80 Min., Samstag morgens '/jö Uhr, Minolta 3 Uhr. An Wochentagen um 7 Uhr früh, abends 4 Uhr 30 Min. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebiiudes, KX., Ivluckygasse II, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen and christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonsense rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. ■ Telephon 21990. - Spezial-Geschäft für Synagogen-Ornate — und Adjustierungen fK i AUSTRIA« Jft EXHIBmOK I ^LONDONS € -1306- ' Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Herren Funktionären meine Massabteilnng für elegante uud feine Zivilgarderohe gegen massige Preise und angenehme Konditionen, Rudolf Goldstein Civillind liniionn-Sominider Wien, II.. Taborsurasse 54. Bitte die Adresse genau zu beachten. Billigste uud reellste Bezugsquelle. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Konkurs. Bei der israel irischen Kuitusgemeinde in Jä^erndorf gelangt die Steile eines musikalisch gebildeten Kantors, Kore, SchOChet — welche Stelle durch die Pensionierung des bisherigen Kantors frei wird — zur neuerlichen Besetzung. Bewerber, welche österreichische Staatsbürger sind, das 35. Lebensjahr nicht überschritten, die Befähigung haben, ^inen Chor mit Orgelbegleitung zu leiten, überdies den hebräischen Unterricht an den Volksschulen zu erteilen, wollen ihre Gesuche bis längstens Ende Februar 1908 an den Unterzeichneten, einsenden. Mit dieser Stelle ist ein fixer Gehalt von K 1600 und ein Wohnungsbeitrag von K 150 nebst den üblichen Emolumenten verbunden. Nur Berufene werden zum Probevortrag zugelassen. Reisespesen weiden nur dem Akzeptierten vergütet. Vorstand der israelitischen Kuitusgemeinde Der Vorsteher: Julius Krämer Bassist. Beim Synagogen-Verein. Beth Israel nach polnischjüdischem Ritus in Wien, II., Leopoldsgasse 29, ist die Stelle eines zweiten Bassisten, der über eine kräftige klangvolle Stimme und über musikalischeKentnisse verfügt, mit einem monatlichen Gehalt von K 60, zu besetzen. Reflektanten, ledigen Standes, wollen ihre diesbezüglichen Offerte samt Zeugnissen bis 15. Februar an das Sekretariat obigen Vereines einsenden. Jakob Löwy’sche Familienstiftung. Vom Kuratorium der obgenannten Stiftung wird hiemit verlautbait, dass die Zinsen derselben im Betrage von IC 2510.— demnächst zur Verteilung an die nächsten armen Verwandten des am 7. Mai 1864 verstorbenen Stifters Herrn Jakob Löwy gelangen Die Bewerber haben ihre, mit den legalen Nachweisen der Dürftigkeit und der Verwandtschaft mit dem Stifter, sowie mit einem Geburts- Zeugnisse versehenen Gesuche bis längstens 29. Februar 1908 im Einreichnngsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seiteustettengasse 4, III. Stock, woselbst während der Amtsstuudeu von 9 bis 12 vormittags Gesuchsblaukette unentgeltlich verabfolgt werden, zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungsuud Sterbematrikeu der Israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf verspätet eingelaugte oder nicht gehörig instruierte Gesuche, oder endlich auf solche von Personen, welche mit dem Stifter nicht verwandt sind, wird keine Rücksicht genommen. Wien, 15. Jänner 1908. Der Vorstand der Israel. Kuitusgemeinde Wien. Israelitische Kuitusgemeinde Wien. Vom Vorstande der Israel. Kuitusgemeinde Wien, wird liiemit verlautbart, dass am >6. April 19U8, als dem Sterbetage der Frau Lotti Reich geborene Schönbeck, das jährliche Zinsenerträgnis der Lotti Reich’scheu Widmung per K 96 an zwei weibliche arme israel. Kranke mit je K 48. zur Verteilung gelangt. Die mit dem Geburts-, Armuts- und Krankheitszeugnisse belegten Gesuche sind bis 29. Februar 1908 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultus- I gemeinde, I. Seitenstettt-.ngasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchs- I blau kette unentgeltlich behoben werden können, während der Amts-! stunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge | aus den Matriken der israel. Kuitusgemeinde Wien sind als Gesuchsj belege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet über- I reichte Gesuche werden nicht berücksichtigt j Wien, 1. Februar 1908. De»* Vorstand der israel. Kuitusgemeinde Wien.! Ettel Goldschmidt Fromme Stiftung für Handwerker. | Vom Vorstände der israel. Kultusgemeinde Wien wird hiemit I bekauutgegeben, dass aus der obengenannten Stiftung ein Betrag von | K 200 „an einen Meister (Israeliten), welcher sich selbstständig i niederlässt„ zur Verleihung gelangt. Die Bewerber haben ihre mit J dem Geburts- und Heimatsscheine, dem Nachweise über die voll-! brachte Lehr- und Gesellenzeit, sowie mit den etwa sonst erforder- I liehen Nachweisen über seine Berechtigung, sich als Meister selbständig \ niederzulassenund dem Armutszeugnisse belegten Gesuche bis29. Februar | 1908 Eiureichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I. | Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette i unentgeltlich zu beheben siud, zwischen 9 und 12 Uhr vormittags i zu überreichen. Auszüge aus den Geburts , Trauungs- und Sterbej matriken der israel Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege | nicht erforderlich, vielmehr genügt die genaue Angabe der betreffenden : Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche | werden nicht berücksichtigt. Der Vorstand I Wien, 1. Februar 1908. der israel. Kultusgemeinde Wien. | Milde Stiftung des Herrn Cohen da Silva.! Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien bringt hiemit I zur Kenntnis, dass aus den Zinsen der obengi-nannten Stiftung an I junge israelitische Handwerker zu ihrer Etablierung als Meister ein Stiftplatz ä IC 800 zur Verleihung gelangt. Die Bewerber haben ihre mit dem Geburts- und Heimatsscheine, dem Nachweise über verbrachte Lehr- und Gesellenzeit, sowie mit dem Armutszeugnisse versehenen Gesuche bis 29. Februar 1908 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde, I. Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblanklankette unentgeltlich zu beheben sjnd, zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israel. Kuitusgemeinde Wien sind als Gesuehsbelege nicht erforderlich, vielmehr genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet eingelangte Gesuche werden nicht berücksichtigt ■ Wien, 1. Februar 1908. Der Vorstand I der israel. Kultusgemeinde Wien.

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