Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1908
- Issue
- Heft 3 (17.1.1908)
- Date
- 1908-01-17
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Lette 2 Die Wahrhett Nr. 3. Kebetlinnden in den Metliänsern der israelitischen Knttnsgemeinde Freitag 17. Jänner abends 4 Uhr 45 M. Samstag 18. „ „ 5 „ 10 „ Vom 19. bis 23. Jänner „ 4 „ 45 „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 7 Uhr früh, au Samstagen um '/ß Uhr früh Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeygergasse 12. Kanzleistunden: Aji Wochentagen von 4—7 Uiir, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 lttu. — Trauungen und Konfirmationen werden an gemeldet im Sekretariat des Tempelgebäiides. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Oebetstunden; Freitag abends 4 Uiir 30 Min., Samstag morgens l/a9Uhr, Mim-ha 3 Uhr. Au Wochentagen um 7 Uhr früh, abends 4 Uhr 30 Min. Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, XX., Kluckygasse 11, au Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen and christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonsense rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. - Telephon 21990. - Spezial-Geschäft für Synagogen-Ornate — und Adjustierungen Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Herren Funktionären meine Massabteiiung für elegante und feine Zivilgarderobe gegen massige Preise und angenehme Konditionen, Rudolf Goldstein Civil- und liiiiioriii-Sriiiuiitlftr Wien, II.. Taborstrasse 54. Bitte die Adresse genau zu beachten. Billigste und reellste Bezugsquelle. Reich illustrierte Preiskatalooe gratis und franko. Konkurs. In der Israel. Kultusgemeinde Bisenz ist die Stelle eines Kultusbeamten demnächst zu besetzen. Derselbe muss, um kantorale Funktionen versehen zu können, im Besitze einer nach Tunlichkeit geschulten, angenehmen und klangvollen Stimme sein, muss Schochet, Bodek und Koreh sein und auch die Befähigung besitzen, tun ihn aushilfsweise im Sekretariate verwenden zu können. Mit dieser Stelle ist ein Jahresfixum von K 1600 nebst Natural-’ wohnung. das halbe Erträgnis der Schechita, das Einkommen aus Stiftungen und die üblichen Emolumente verbunden. Bewerber, österr. Staatsbürger, welehe das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben dürfen, wollen ihre diesbezüglichen Gesuche samt Zeugnissen bis I. Februar 1908 an den gefertigten Kultnsvorstand einsenden. Nur Berufene werden zum Probevortrage zugelassen und nur dem Akzeptierten werden Reisekosten vergütet. Kuitusgemeinde Bisenz, am 3. Jänner 1908. Sigmund Glaser, Kultusvorsteher. KUNDMACHUNG-. In dem der israel. Kultusgemeinde gehörigen, neu erbauten „jüdischen Gemeinde- und Nationalhause“ in Czernowitz, gelangen zum Termine des 1. Mai d. J. folgende Lokalitäten zur Vermietung resp. Verpachtung: a) zwei im Parterre gelegene Frontgeschäftslokale, und b) eine Koscherrestauration, bestehend aus vier Räumen, darunter ein grosser Saal samt Restaurationsküche und Speisekammer, nebst einer aus zwei Zimmern und Vorzimmer bestehenden Restaurateurswohnung, weiters Souterrain-Restaurations-Lokalitäten samt Kegelbahn, Küche, Dienstbotenzimmer, Speisekammer, Bier-, Wein - nnd Holzkeller, zwei getrennten Kellerräumen und Gemüsekeller; in allen diesen Räumen ist elektrische Beleuchtung und Zentralheizung eingerichtet. Ordnungsmässige,mitdennötigenBehelfenadstruierte Offerten sind bis spätestens 14. Februar 1908 in der israel. Kultusgemeinde-Kanzlei, Czernowitz, Schillerplatz, zu überreichen. Die Geschäftslokale ad a) werden entweder getrennt oder zusammen an einen Abnehmer auf die Dauer von einem, zwei und eventuell drei Jahren, ebenso die Restaurationslokalitäten ad b) für ein eventuell drei oder sechs Jahre vermietet, diese letzteren Objekte jedoch nur an einen Abnehmer. In den Restaurationsräumen stellt die Verpächterin etwa 200 Sessel, ferner gewöhnliche Tische, einige gepolsterte und einfache Wandbänke, sowie Spiegel bei und werden diese Einrichtungsgegenstände mitvermietet. Bewerber um dieses Restaurant müssen Restaurateure beziehungsweise Gastwirte sein und haben den Nachweis über ihre bisherige Tätigkeit in dieser Branche und fachliche Eignung zu erbringen. An Vadium in baarem oder öffentlichen Wertpapieren sind folgende Beträge zu erlegen und zwar: ad a) für das grössere Geschäftslokale ein Betrag von. K 200.— für das kleinere Geschäftslokale hingegen ein solcher von.„ 100.— ad b) für die Restaurationslokalitäten ein Betrag von.„ 1000.— Weiters wird hervorgehoben, dass sich im „Gemeinde- und Nationalhause“ ein — in die Vermietung nicht einbezogener — vornehmer grosser Festsaal mit Speisenaufzug in alle Stockwerke befindet, welcher Saal festlichen Veranstaltungen und Versammlungen von der Gemeinde selbst benützt oder auch an Andere gegen Entgelt überlassen werden wird. Etwaige auf diese Vermietungen Bezug habenden Auskünfte werden jederzeit während der gewöhnlichen Amtsstunden (9—1 Uhr vormittag und 3—6 Uhr nachmittag) in der Kanzlei der Unterzeichneten Kultusgemeinde Czernowitz, Schillergasse 3, erteilt, und können während dieser Zeit die zur Vermietung gelangenden Ubikationen besichtigt werden. Vom Vorstande der isr. Kultusgemeinde Der Präses:. Dr. Straucher. Cernowitz, 8. Jänner 1908. Hamnazeach ixi. 13 Hefte g-eteilt, pro ZEHeft fl. 1.— Zu beziehen bei Frau M. Schön (verwitwete Wodak) Wien, I., Seitenstettengasse Nr. 4. |Jn|||||Q7popli von berufenen Autoritäten vorzüglichstbe- ■TClIllllÄfcCciulI? gutachtet und als vortreffliche Arbeit und nach jeder Richtung bedeutsame Erscheinung wärmstens empfohlen, euthäli Alles, was ein israel. Cantor innerhalb und ausserhalb des Tempels an Chasonus, Rezitativeu und Kasualien benötigt, in reichster Fülle | AUSTRIAN I EXHIBITION l! -LONDONS ji| i -i'iirrVanii ^0129621