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Die Wahrheit · 1908-01-02 · Heft 1 (2.1.1908) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1908
Issue
Heft 1 (2.1.1908)
Date
1908-01-02
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit lUh 1. Keöetstunden in den Metlitiusern der israelitischen Kultnsgemeinde Freitag 3. JTnner abends 4 Uhr 30 M. Samstag 4.-- ,, . „ 4 „ 55 „ Vom 5. bis 9. Jänner „ 4 „ 30 „ Der Gottesdienst beginnt au Wochentagen um 7 Uhr früh, au Samstagen um V29 Uhr früh Israelitischer Tempel-Verein Wien, VUL Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistuuden: An Wochentagen von 4—7 Uhr. au Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen umi Konfirmationen werden angenieldet im Sekretariat des Tempelgebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Wlüllnergasse 21). Oebetstunden: Freitag abends 4 Uhr 30 Min., Samstag morgens Vj9 Uhr, Mim-ha 3 Uhr. An Wochentagen um 7 Uhr früh, abends 4 Uhr 30 Min. Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. 'MMM um werden aiigemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes. XX., Kluekygasse 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachin., an Sonntagen and christlichen Feiertagen von 10—32 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonseuse rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. Telephon 21990. Spezial-Geschäft für Synagogen-Ornate - und Adjustierungen ßUSTRtßN lii EXHIBITION LONDON Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Herren Funktionären meine Massabteilung fiir elegante und feine Zivilgarderohe gegen massige Preise und angenehme Konditionen. Rudolf ßoldstein Civil- und Uniform-Schneider Wien, II.. Taborstrasse 54. Bitte die Adresse genau zu beachten. Billigste und reellste Bezugsquelle. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Elise Herz’sehe Ausstattungs-Stiftung. Aus der Elise Herz’sclien Ausstattungs-Stiftung für Bräute ist ein Platz im Betrage von K 750.— zu verleihen, welcher am 20. Dezember 1908 zur Auszahlung gelaugt. Die Bewerberinnen haben durch Zeugnisse nachzuweisen, dass sie moralisch untadelhafte, dürftige und verwaiste Töchter jüdischer Eltern und in Böhmen oder in Wien gehören sind und sich im Brautstaude befinden. Die ungestempelten Gesuche sind bis längstens 18. Februar 1903 im Einreichuugsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, IIL Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der Israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung der Stiftung verehelichen, werden des Bezugsrechtes verlustig. Auf nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche kann keine Rücksicht genommen werden. Wien, 1. Jänner 1908. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde Wien. Konkurs. Die Stelle eines zweiten Kantors ist in der Chor- Tempel-Gemeinde zu Bukarest (Rumänien) mit dem 1 ./14. Mai 1908 zu besetzen. . Bewerber müssen gründliche musikalische Bildung besitzen, mit dem modernen Synagogalgesang vertraut, den Chor leiten können und tüchtiger Kore sein. Nicht älter als 35 Jahre. Jahresgehalt Frcs. 3000 nebst üblichen Emolumenten. Anträge mit Zeugnissen sind an den Präsidenten Dr. Adolphe Stern in Bukarest, Strada St. Vineri Nr. 13 bis I./I4. April 1908 einzusenden. Salomon FrankPsche Heirats-Stiftung. Ans der obgeuanuten Stiftung gelangen die einjährigen Zinsen im Betrage von K 380 an ein armes isr. Mädchen, welches sich im Brautstände befindet, zur Verleihung. Die Bewerberinnen haben ihre mit dem Geburts-, Armuts- und Moralitätszeugnisse und dem Verlobungs-Nachweise belegten Gesuche bis längstens 15. März 1908 im Eiureichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette während der Amtsstuuden zwischen 9 und 12 Uiir vormittags unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs¬ und Sterbematriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Bewerberinneu, welche sich vor der Verleihung verehelichen, werden des Bezugsrechtes verlustig. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Jänner 1908. Der Vorstand. der israel. Kultusgemeinde Wien. Stiftung des Herrn Samuel Kolliseh zum Andenken an seinen Bruder. Ignaz Freiherrn von Kolisch. Am 29.Nissan laufenden Jahres (30. April 1908), als dem Sterbegedächtuistage des Herrn Ignaz Freiherrn von Kolisch, gelangen die Jahreserträgnisse dieser Stiftung im Betrage von K 750.—, a) in erster Reihe an arme Verwandte des Stifters, das sind 1. Deszendenten desselben ohne Beschränkung auf den Grad, 2. Abstämmlinge der Grosseltern des Stifters bis zum sechsten Grade der Seitenlinie von dem Stifter ah gerechnet und b) in Ermanglung solcher an vier arme israelitische Familien zur Verteilung. Sämtliche Bewerber haben ihre Armut und Würdigkeit durch Beibringung von Zeugnissen nachzuweisen. Bewerber ad a) haben überdies den legalen Nachweis der Verwandtschaft mit dem Stifter zu erbringen. Bewerber ad b) haben durch eine Bestätigung des zuständigen Rabbinates ihre Zugehörigkeit zum Judentume zu erweisen. Die mit den vorstehenden Ausweisen, sowie mit den sonstigen Personenstands-Dokumenten belegten Gesuche sind bis 31. Jänner 1908 im Eiureichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, tll. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Jänner 1908. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. „Israelitische Allianz zu Wien“. Der Verein bezweckt: 1. Die Volkserziehung bei den Israeliten durch Errichtung oder Unterstützung von Schulen und durch andere geeignete Mittel zu fördern; 2. Israeliten, wo sie ihres Glaubens wegen zu leiden haben, eine wirksame Stütze zu hieteu. Durch Leistung eines Jahresbeitrages von mindestens 6 Kronen wird man ordentliches, durch einmalige Zahlung von 200 Kronen lebenslängliches Mitglied des Vereines. Anmeldungen zum Beitritt werden erbeten unter der Adresse: - „Israelitische Allianz zu Wien“, - I., Weihburggasse 10, I. Stock. Cantoren- Ausbildung1. Oberkantor Jacob Bauer : Wien, II. Bezirk, Novaragasse Nr. 27 ~ erteilt nach bewährter, praktisch vielfach erprobter Methode Unterricht in allen cantoralen Fächern. Sprechstunden im Bureau der Redaktion „Die Wahrheit46 („Oesterr.-ungar. Cantoren-Zeitung“): vormittags 9 —10 Uhr, nachmittags 3—4 Uhr. 8763^621

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