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Die Wahrheit · 1907-12-20 · Heft 49 (20.12.1907) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1907
Issue
Heft 49 (20.12.1907)
Date
1907-12-20
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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-Leite 2. Die Wahrheit ')lx. 49. Kevetknnden in den ZSettzänsern der israelitischen Kuttusgemeiude Freitag 20. Dezember abends 4 Uhr 1b M. Samstag 21. „ „ 4 „ 4b „ Vom 22. bis 26. Dezember „ 4 „ 1b „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 7 Uhr früh, au Samstagen um s/ß Uhr früh Israelitischer Tempel-Verein Wien, Vill., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: Aa Wochentagen von 4—7 Uhr, an Soun- und .Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des TempelgebäudeB. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Itflüllnergasse 21). fiebetstunden: Freitag abends 4 Uhr 30 Min., Samstag morgens lj32 Uhr, Mincha 3 Uhr. An Wochentagen um 7 Uhr früh, abends 4 Uhr 30 Min. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. Tramp uuit" werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes. XX., Kluckygasse 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen and christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonseuse rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. — Telephon .2199.0. - -Geschäft für Synagogen-Ornate — und Adjustierungen Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Herren Funktionären meine Massabteilung für elegante und feine Zivilgarderobe gegen massige Preise und angenehme Konditionen. Rudolf Goldstern fiifil- und Uniform-Schneider Wien, II.. Taborsurasse 54. Bitte die Adresse genau zu beachten. Billigste und reellste Bezugsquelle. Reich illustrierte Preiskatalope gratis und franko. KUNDMACHUNG. Es wird hiermit zur Kenntnis gebracht, dass ausschliesslich die nachbenanuteu Verkaufsstellen für Koscherfleisch unter der besonderen Aufsicht des ehrwürdigen Rabbinats der Kultusgemeinde stehen: Im I. Bezirke Ignaz Weinstein, Seitenstettengasse 3. II. A. Lipschütz, Krummbaumgasse 2. „ II. Alexander Fuchs, Untere Augartenstrasse 7. „ II. Ignaz Gerstl, .Malzgasse 5. „ II. Nathan Lu8tifl, Leopoldsgasse 49. „ II. „ J. ReiSS. Leopoldsgasse 31. „ III. Wilhelm Schäfer. Adamsgasse 20. m. Julius Gold, Viadukt 42. „ V. „ Johann Fleischhacker, Schönbrunnerstrasse 15. ,, VI. ,, M. H. Dressier, Webgasse 44. » VII. „ Leopold Schachner, Zieglergasse 4. n X. „ Max Steffel, Columbusgasse 18. XIV. Ernst Fuchs, Sechshauserstrasse 35. XVII. „ Franz Rieder, Hofferpiatz 10. „ XVIII. „ Sigmund Kornmehl, Gentzgasse 9. " XX. Nur für Ignaz Beiss, Klosterneuburgerstrasse 10 a. die hier genannten Verkaufsstellen übernimmt ehrwürdige Rabbinat die Verantwortlichkeit in Betreff des Kascbrus. Der Vorstand der. israel. Kultus gemeinde Wien. Jflflische Toyite Halle, Wien,- tl, Ollimartjasse 46. Beginn der Vorträge: All Wochentagen */28 Uhr, Samstag, sowie au Sounuud Feiertagen 7 Uhr abends. Eintritt frei für jeden Erwachsenen. Vortrags-Programm für die Zeit vom 21. Dezember bis 27. Dezember 1907. Samstag, 21. Konzert. Sonntag 22. Literarischer Abend: Schriftsteller Heinr. Glücksmann. Montag, 23. „Geschichte aus dem Judentum-: Josef w e i 8 s. Dienstag. 24. „Nachmann Krochmal, ein Religionsuud Geschichtsphilosoph aus der Egli’schen Schule: Kustos Dr. B. Wach stein. Mittwoch. 25. Konzert. Donnerstag, 26. „Das alte Rom“ (mit Skioptikon) (II): Prof. Dr. Ludwig Singer. Freitag, 27. Bibelvortrag: Rel.-Lehrer H. Löw-Vogel. Anmeldungen von Vorträgen und Mitwirkungen bei Konzerten wolle man an den Obmann Herrn Dr. i. Samueiy, Wien, I., Fischerstiege k, gelangen lassen. Zweck des Vereines. Der Verein hat den Zweck, unbemittelten, wisseusbedürftigen Juden in Wien in einem hierzu eingerichteten Saale („Toynbee-Halle“) unentgeltliche, bildende und unterhaltende Belehrung zu bieteu, sowie alle Bestrebungen nach Kräften zu unterstützen, welche geeignet sind, die unbemittelte jüdische Bevölkerung in Wien in körperlicher, geistiger und sittlicher Hinsicht zu fördern, unter Ausschluss jeder politischen Tätigkeit. Der augestrebte Zweck soll erreicht werden: a) Durch Abhaltung belehrender Vorträge, durch Veranstaltung von Vorlesungen und Konzerten für unbemittelte Juden; b) durch Errichtung von Unterrichtskursen, Errichtung von Biblio - tlieken uud Lesezimmern; c) durch Errichtung oder Förderung von Kinderhorten für arme jüdische Kinder. „Israelitische Allianz zu Wien“. Der Verein bezweckt: 1. Die Volkserziehuug bei den Israeliten durch Errichtung oder Unterstützung von Schulen und durch andere geeignete Mittel zu fördern; 2. Israeliten, wo sie ihres Glaubens wegen zu leiden haben, eine wirksame Stütze zu bieten. Durch Leistung eines Jahresbeitrages von mindestens 6 Kronen wird man ordentliches, durch einmalige Zahlung von 200 Kronen lebenslängliches Mitglied des Vereines. Anmeldungen zum Beitritt werden erbeten unter der Adresse: - „Israelitische Allianz zu Wien“, - I., Weihburggasse 10, I. Stock. Salomon Goldschmidt-Stiftung für Gymnasialsehüler. Vom Vorstände der hiesigen israel. Kultusgemeinde wird hiemit bekannt gemacht, dass aus der obigen Stiftung 5 Stipendien, je jm Betrage von K 100.— an israel. Gymnasialschüler zur Verleihung kommen. Erforderliche Beilagen: 1. Zeugnis über-guten Studienfortgaug. 2. Zeugnis über streng sittliche Haltung (von der Schuldirektion). 3. Zeugnis über Mittellosigkeit. 4. Diejenigen Schüler, welche die .Stipendien erhalten, sind verpflichtet, am Vorabende und am Morgen des 22. Adar, das ist am Vorabende und am Morgen des 24. Februars 1908 beim Gottesdienste im Bethause der Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, anwesend zu sein uud sich bei dem jeweiligen Bethans-Iuspizienten zu melden, welcher schriftlich die Anwesenheit der Stipendisten zu bestätigen hat. Gegen Vorweisung dieser Bestätigung erhalten sodann die Stipendisten den zugesprochenen Stiftungsbetrag an (1er Kassa d»r Kultusgemeinde ausgezahlt. Diejenigen Stipendisten, welche vater-, muter- oder elternlos sind, sind verpflichtet, nach dem Abenduud Morgengottesdieuste das Seelengebet zu verliebten. Verwandte des Stifters, Herrn Moritz von Goldsehmidr. oder seiner Gattin, Frau Nanette geh. Landauer und Waisen erhalten den Vorzug. Bewerber um obige Stipendien haben ihre Gesuche bis 15. Jänuer 1903 im Eiureichuugsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wieu, I. Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblaukette uueutgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. In dem Gesuche ist angegeben, ob der Bewerber in dem Genüsse^ eines Stipendiums steht, bezw. wie hoch sich der Betrag dieses Stipendiums beläuft. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Der Vorstand Wien, 15. Dezember 1907. der isr. Kultusgemeinde Wien. jj, AUSTRIAN f EXHIBITION I .S HlCND0N= 1906 \l Spezial 89^68461

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