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Die Wahrheit · 1907-11-29 · Heft 46 (29.11.1907) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1907
Issue
Heft 46 (29.11.1907)
Date
1907-11-29
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 46. Heöetstnnden in den ZLetöänsern der israelitischen Knttusgemeinde Freitag 29. November abends 4 Uhr 15 M. Samstag 30. „ „ 4 „ 50 „ Vom 1. bis 5. Dezember „ 4 „ 15 „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 7 Uhr früh, au Samstagen um V-29 Uhr früh Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: Ab Wochentagen von 4—7 Uhr, an Soun- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden augemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, Mezzauin. Israelitischer Bethans-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Mülinergasse 21). fiebetstunden: Freitag abends 4 Uhr 30 Min., Samstag morgens l/,9Uhr, Minclia 3 Uhr. An Wochentagen um 7 Uhr früh, abends 4 Uhr 30 Min. Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. werden angemeldet im Sekretariat des Teinpelgebäudes, XX., Kluckyg&sse 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen and christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonseuse rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. Telephon 21990. " - Spezial-Geschäft für Synagogen-Ornate und Adjustierungen Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Herren Funktionären meine Massabteiiung fiir elegante und feine Zivilgarderohe gegen massige Preise und angenehme Konditionen. Rudolf Goldstern Civilmui Uniform-Schneider Wien, II.. Taborsurasse 54. Bitte die Adresse srenaii zu beachten. Billigste und reellste Bezugsquelle. Reich illustrierte Preiskatalog gratis und franko. AUSTRIAN EXHIBITION hU)ND0N= -1306- Concurs. Beim Synagogenvereine „Beth Israel“ nach polnisch-jüdischem Ritus in Wien ist die Stelle eines I. Tenoristen und die eines II. Bassisten per 1. Dezember zu besetzen. Gebalt je K 60.—. Bewerber müssen schöne Stimmen besitzen und perfekte Blattleser sein. Gesuche und Zeugnisabschriften sind an das Sekretariat des genannten Synagogenvereines Wien, II.. Leopoldsgasse 29, zu senden. Der Vorstand. Kaufmann, in der Schweiz lebend, 40 Jahre alt, sucht sich mit wohlhabender u. hübscher , Dame, nicht zu jung, Witwe nicht ausgeschlossen, zu verheiraten. — Gegenseitige Verschwiegenheit erwünscht. — Antworten unter „19. JL. §»0“ Adresse Jakob Jttensohn, Hoechst (Vorarlberg) erbeten. Für 9jährigen mit kräftiger Sopranstimme, fiir Lolis geeignet, MM —^ musikalisch, wird bei einem Kantor in Wien oder lkBflllfvn grösserer Proviuzstadt Stelle gesucht. Honorar 16 K nebst Verpflegung. Zuschriften an Oberkautor L. Laub, Triesch, Mähren. Jüdische ToyoMalle, Wien, XX., Ottimargasse 46. Beginn der Vorträge: An Wochentagen 1j28 Uhr, Samstag, sowie an Sonn- und Feiertagen 7 Uhr abends. Eintritt frei für jeden Erwachsenen. Vortrags-Programm _für die Zeit vom 30. November bis 6- Dezember 1907. Samstag, 30. Chanuka-Feier und Konzert: Arrangiert von Herrn Oberkantor Don Fuchs unter Mitwirkung einesMänner-Chores. Sonntag. 1. „Moses im Lichte der jüdischen Volksseele“: Bibliothekar Dr. Bernhard Münz. Montag, 2. „lieber Arbeitsrecht“: Dr. Jos. Jerusalem. Dienstag, 3. Literarischer Abend. Mittwoch, 4. „Soziale und individuelle Ursachen des Verbrechens“: Dr. Heinrich Grün. Donnerstag, 5. ,.Von der ältesten Kultur“: Dr. J. S a m u e 1 y, Freitag, 6 Bibelvortrag: Religionslehrer H. Löw-Vogel. Anmeldungen von Vorträgen and Mitwirkungen, bei Konzerten wolle man an den Obmann Herrn Dr. J. Samuely, Wien, I., Fischerstiege 6, gelangen lassen. Zweck des Vereines. Der Verein hat den Zweck, unbemittelten, wissensbedürftigen Juden in Wien in einem hierzu eingerichteten Saale („Toynbee-Halle“) unentgeltliche, bildende und unterhaltende Belehrung zu bieten, sowie alle Bestrebungen nach Kräften au unterstützen, welche geeignet sind, die unbemittelte jüdische Bevölkerung in Wien in körperlicher, geistiger und sittlicher Hinsicht zu fördern, unter Ausschluss jeder politischen Tätigkeit. Der angestrebte Zweck soll erreicht werden: а) Durch Abhaltung belehrender Vorträge, durch Veranstaltung von Vorlesungen und Konzerten für unbemittelte Juden; б) durch Errichtung vou Uuterrichtsknrseu, Errichtung von Bibliotheken und Lesezimmern; c) durch Errichtung oder Förderung vou Kinderhorten für arme jüdische Kinder. Konkurs. Zufolge Ablebens unseres Herrn Rabbiners gelaugt an der hiesigen Kultusgemeinde die Stelle eines -— Rabbinersder zugleich Kantor Und Koreh sein muss, zur Besetzung; derselbe muss auch den Religionsunterricht an den Schulen des Kultusgemeindespreugels erteilen. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von K 2000, nebst freier Wohnung im Gemeindehause, sowie Beheizungspauschale verbunden. Ueberdies erhält er für die Erteilung des Religionsunterrichtes au der hiesigen Bürgerschule den hiefiir gesetzlich normierten Betrag. Auch die Matrikenführung wird ihm übertragen. Bewerber, wollen ihre mit dem Geburtsscheine und den sonst nötigen Belegen unterstützten Gesuche bis Ende Dezember I J. an den Gefertigten einsenden. Nur dem Akzeptierten werden die Reisespesen vergütet. Podersam, am 19. November 1907. M. Löwy, Kultusvorsteher KONKURS. Bei der israel. Kultusgemeinde Neutitsehein (Mähren) gelangt die Stelle eines KANTORS mit 1. Februar 1908 zur Besetzung. Bewerber um diesen Posten, welche österr. Staatsbürger sein müssen, das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben dürfen, müssen nebst gediegener musikalischer Bildung auch die Eignung zur Leitung eines Chores mit Orgel besitzen. Die bis 20. Dezember 1907 an den gefertigten Kultusvorsteher einzulangenden Gesuche haben zu enthalten: den Heimatschein, den Nachweis der bisherigen Verwendung, Zeugnisse über Bildungsgang und musikalischen Unterricht. Mit diesem Posten ist ein Jahreseinkommen von K 1600 nebst üblichen Nebenemolumenten verbunden. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Dr. Theodor Fischer, Kultusvorsteher. 07639641

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